Dienstag, 26. November 2019

Ein Riegel mit Nähr- und Mehrwert



Über Gutes sollte man berichten, wenngleich ich schon stolz drauf bin, kein Werbeblog oder sonst was je gewesen zu sein. Aber die Jungs der Firma Orgainic, auf deren Sachen ich schon länger immer wieder vertraue, haben mich mit ihrer neuesten Entwicklung nicht enttäuscht. Ihr Protein Riegel ist wirklich top. Nur sechs Zutaten und die von höchster Qualität. Bio Whey, Datteln, Erdnüsse. Für mich ideal bei längeren Touren, aber auch als kleines schnell und gut verdauliches Frühstück (wie oben am Bild ersichtlich) vor einer morgendlichen Trainingseinheit. Denn nüchtern sein ist nicht immer gut ;-) Diesen Riegel und eine Banane oder Apfel und man ist "good to go!".

Wer Geld sparen will, kann das mit diesem Gutschein-Code bei einer Bestellung auf www.orgainic.com nun tun: "NT10"

Nur ein Angebot, aber ein durchaus gutes. Es gibt soviel Ramsch am Supplemente-Markt und diese Riegel hier sehe ich als hochwertige Nahrung an, weil hier E-Nummern, künstliche Süßstoffe und dergleichen keinen Platz haben!




Und dann will ich euch noch etwas nicht vorenthalten, was mich seit Wochen beschäftigt und mir immer wieder zeigt, wie schwach man doch ist bei simplen Übungen für den Core-Bereich. Super Routine für einen Fernsehabend, denn man dann statt auf der Couch am Boden verbringt und was gutes für seinen Körper tut.


Haut weiter rein! Der Winter ist im Kommen!

Freitag, 8. November 2019

Reife Athleten und was man lernen kann


Meine derzeitigen Trainingspartner treiben mich zu Höchstleistungen. Woche für Woche. Sind allesamt über 60 Jahre alt, zwei sogar 76 und 74. Und diese Kameraden sind richtig motiviert. Man kann sich einiges abschauen.

Zielstrebigkeit: Diese Leute setzen sich nach wie vor Ziele. Sei es ein Wettkampf, sei es eine Sache, die sie erreichen wollen. Sie arbeiten nicht ins Blaue, sie haben etwas vor Augen nach wie vor und ackern dafür. Pepi, mein Radfreund etwa, fuhr heuer wieder ein 24-Stunden-Radrennen. Und legte mit 74 Jahren satte 550 Kilometer am Stück zurück. Das man ihm erst mal einer nachmachen. Wie er dorthin kam? Richtig, regelmässiges, durchdachtes Training. Keine Herumwixerei!

Verlässlichkeit: "Wos wiegt, des hot's" lautet ein Sprichwort hier bei uns. Auf Deutsch: Was ausgemacht ist, ist ausgemacht! Wir treffen uns jeden Sonntag um punkt 9 Uhr im Wald und gehen Skirollern. Obs sonnig ist oder regnet, die Typen stehen da. Hochmotiviert. Kein Gejammere davor auf Whatsapp oder gar dreimal Absage und Zusage und Verschiebung. Bam. Aus. Angriff.

Einfachheit: Den heiligen Gral in punkto Training oder Ernährung sucht von den Leuten keiner. Die essen sehr simpel, was auf den Tisch kommt durch die werte Frau Gemahlin. Paleo, Low Carb, Vegan - für diese Athleten im reifen Alter Fremdwörter, die nur ihre wertvolle Zeit vergeuden würden. Klar könnte man ein paar Sachen optimieren. Aber warum? Ein Running System  läuft und es darf so bleiben.

Langfristigkeit: Mit 3x10 Minuten die Woche Training oder dergleichen Schmarrn, wie einem heutzutage gerne verkauft wird, wären diese Leute auch nicht weit gekommen. Dieser Tage wird man gerne veräppelt, wenn man einmal mehr Zeit in sein Training investiert. Ist ja jeder so gestresst, hat ja jeder so viel um den Hals. Doch ehrlich? Ist das wirklich so oder wird auch viel Zeit verplempert mit Dingen, die nicht weh tun. Diese Kameraden investieren Zeit in das was sie schon jahrzehntelang gern tun. In Training. Weils einerseits schön ist, weils aber auch viel bringt. Hier wird stundenlang geradelt, skigerollert, Kraft trainiert oft. Und diese Männer gehen so schnell nicht ein. Sind gestählt, auch durch viel Arbeit ums Haus. Holz machen, dem Sohn beim Hausbau helfen und solche Dinge - wird als gut erachtet, weils der eigenen Fitness ebenfalls hilft.



Zu guter Letzt in diesem Eintrag noch ein kleines Rezept, dass bei mir oft auf den Frühstückstisch kommt. "Berend Breitenstein Hafer-Palatschinken". Inspiriert durch den bekannten Natural Bodybuilder.

Vermischen in einer Schüssel:
- 75 Gramm Haferflocken (vermahlen zu Mehl)
- 25 Gramm Whey
- 2 Eier
- etwas Vanillezucker
- 100 ml Milch

ab in die Pfanne damit, Palatschinken machen. Mit der Menge werden es etwa drei Stück. Genießen. Das Ding hat über 40 Gramm Eiweiß, gut verwertbare Kohlenhydrate und Fette und hält lange satt!

Auch mein Sohn isst sich damit oft satt vor dem Kindergarten und hat Freude damit. Kann gerne mit Marmelade oder Nutella (lecker) bestrichen werden!

Mahlzeit und haut rein!

Mittwoch, 25. September 2019

Wertvolle Heilsbringer



Meine im Juli erlittene Verletzung heilt schön langsam. Sehnengeschichten (in meinem Falle eine Teilruptur Supraspinatus Schultersehne) brauchen ihre Zeit. Doch "meine" Therapie scheint nun zu greifen. Ich habe zwei wichtige Bausteine.

1) Bewegung: Reha, erst in Form von angeleiteter Physiotherapie, dann eigeninitiativ weitermachen. Mittlerweile gehen auch Kettlebell-Presses wieder, die 32er wanderte gestern erstmals seit langem wieder nach oben und das vor allem ohne Schmerzen. Es gilt aber weiterhin, Ruhe zu bewahren.

2) Ernährung: Ich schwöre seit Wochen vor allem auf meinen Power-Smoothie, der mein tägliches Frühstück darstellt:

- 100 ml Nussmilch
- 100 ml direktgepresster Obstsaft
- 100 ml Wasser
- 100 gr gefrorener Babyspinat
- 15 gramm geschälte Hanfsamen
- 100 gramm gefrorene Beeren
- eine Banane
- 15 Gramm Collagen Hydrolysat von Edubily (Kollagen Hydrolysat Pulver. Kollagen Pulver mit Zink, Mangan, Kupfer, Kieselsäure & natürlichen Vitamin C. Geschmacksneutral. In Deutschland hergestellt. 500 g)
- 40 Gramm Vivo Life Eiweisspulver (Vivo Life Führen Rohes Veganes Eiweißpulver Durch. Erbsen-und Hanfmischung Mit Bcaa 504g Banana cinnamon)

Gut durchmixen und genießen. Ein Drink voll an guten Nährstoffen. Damit ist für den Tag schon mal eine wertvolle Grundlage geliefert, die einem keiner mehr nehmen kann.

Ich habe in den Jahren viele viele Eiweißpulver getestet. Auch pflanzliche. Und eines kann ich wirklich sagen: Das Vivo Life ist mit Abstand das beste. Nicht nur wegen dem Geschmack, der keineswegs erdig ist wie bei vielen Kollegen seiner Art. Nein, vor allem auch, weil diese Firma auch beste Verarbeitung und Qualität achtet. Es gibt nichts besseres derzeit am Markt. Das Protein ist gekeimt und kalt verarbeitet, dazu sind zahlreiche weitere Gimmicks (Curcumin, Reishi-Pilze, natürliche Verdauungsenzyme) darin enthalten. Zwei Daumen hoch dafür.

Eines ist auch zu sagen: wer in seinen Tagesablauf eine vegetarische (vegane) Mahlzeit einbaut, tut seinem Körper und wohl auch der Umwelt nur gutes. Wir essen viel zu viel verarbeitete Wurstwaren und minderwertiges Fleisch. Und wer hat jemals gesagt, dass sechsmal am Tag Hühnchen mit Reis und Brokkoli gesund ist???

Zu guter letzt: Es gibt eine hochinteressante, gute Doppelblind-Studie mittlerweile auch zu Bewegung in Kombi mit Collagen. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5183725/). Sehr erfolgsversprechende Geschichte. Schaden tut es auf keinen Fall.




Bei mir geht es nun im Herbst weiter munter mit dem Training. Ich habe über die Woche gewisse Staples, die ich immer abhaken will:

- einen 10-15-km Lauf aerob
- einen Berg mit mind. 600 Höhenmetern
- eine längere Radfahrt mit 70-120 Kilometern
- zwei Krafttrainingseinheiten
- eine Einheit auf Skirollern (10-30 Kilometer)

Wenn ich das im Sack habe jede Woche, war es eine gute. Wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter ;-)

Haut rein!

Montag, 26. August 2019

Erkenntnisse eines heißen Sommers



Lange lange ist es wieder her, da gab es hier News. Doch nun ist es wieder mal soweit, um den Blog nicht ganz in der Versenkung verschwinden zu lassen. Ein Update ist nötig. Ob dafür Bedarf ist, sei dahingestellt. In Zeiten, wo Social Media überkocht, jeder Disco-Move auf Kanälen gezeigt wird und man unzählige Trainingsgurus ohne Meisterprüfung verfolgen kann, gar nicht so zwingend! Aber das sind meine Erkenntnisse des bisher heißen Sommers:

1) Systemwechsel: Ich habe hier schon berichtet, dass sich der Fokus meines Trainingslebens etwas verlagert hat. Weg von (zu viel) purem Krafttraining, hin zu vermehrtem Ausdauerfokus. Bislang hab ich das noch keine Sekunde bereut. Krafttraining an sich ist und bleibt aber fundamental und liegt natürlich nicht komplett brach. Wäre auch nicht sinnvoll. Ohne starken Körper keine starken Leistungen, egal was. Aber Langhantel und Co., so wertvoll diese sind beizeiten, sind dafür derzeit kaum gebracht. Es langen auch die guten alten Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Sie bekommen einem auch besser, wenn wo anders das Volumen hoch ist. Aber witzigerweise vor wenigen Wochen mal angetestet, was noch ging. Kreuzheben mit dem doppelten Körpergewicht (180 kg) auf fünf Wiederholungen ist nach wie vor drin. Zeigt einem auch: so schnell geht das Erarbeitete nicht weg, auch wenn einem das immer suggeriert wird.

2) No-pain-no-gain-Mentalität: Die wird einem heute auch immer wieder vorgelebt von den vielen vielen Online-Stars. Doch ist sie wirklich nötig? Meine Meinung: nein! Viele zerstören ihren Körper damit langfristig, doch davon liest man nirgendwo. Der Trainer Andrew Read (auf Facebook leicht zu finden) ist hierfür seit Jahren ein guter Warner! Aber auch ich selbst spüre, dass man seinen Körper auch sanft dazu zwingen kann, zu adaptieren und Fortschritte zu machen. Die besten meiner wohl gesamten Karriere in punkto Ausdauer machte ich die letzten Monate mit der 180-Formel der "Maffetone-Methode" (https://muehelos-laufen.de/die-maffetone-methode/). Und diese tut nicht weh. Von einer Verletzung, aber nicht daraus resultierend, blieb ich zuletzt dennoch nicht gefeit. Nach einem Sturz machte mir die Supraspinatus-Sehne (angerissen) zu schaffen. Doch auch hier kam eine schnelle (schneller als vorgegeben) Heilung zu stande. Ich führe das auf gute Tipps von Experten wie meinen Freunden Oliver und Thomas und einiger erfahrener Ärzte zurück. Den Heilkreislauf einhalten und schon geht es dahin. Ein wertvoller Blogpost hierfür ist auch der hier: https://www.strengthfirst.de/ernaehrung-bei-verletzungen-crash-kurs/. Collagen steht bei mir täglich am Menü. Wichtig hierfür aber auch: auch die Reha muss passen damit!


3) Projekte: Ich habe diesen Sommer einige lässige Sport-Abenteuer erlebt. Habe erstmalig den Goßglockner, Österreichs höchsten Berg, mit dem Rad erklommen. Dazu erneut das Kitzbüheler Horn, einen der steilsten Anstiege Mitteleuropas. Diesmal sogar bis zur Senderstation ganz oben. Tat richtig weh diese bis zu 25 % steilen Rampen rauf. Dann bin ich mit Kollege Thomas den Ostwander-Weg am Attersee gegangen und gelaufen. Fast 40 Kilometer, dazu über 1500 Höhenmeter. Als Vorbereitung für ein Projekt, dass am kommenden Wochenende ansteht. Der Karwendelmarsch über 52 km und 2300 hm. Das wird über Königsprojekt diesen Sommer. Und wir haben gemeinsam davor vor zwei Wochen auch ein weiteres in trockene Tücher gebracht. Den Bodensee-Königssee-Radweg von München nach Salzburg sind wir in zwei Tagen (statt fünf ausgeschriebener Etappen) gefahren auf zwei Rädern, 270 Kilometer und es war jede Sekunde wert durch das schöne Bayern zu tuckern im Schweiße des Angesichts. Nicht nur körperlich schulen einen solche Herausforderungen, auch der Geist wird dadurch stärker! Schon bei solchen Aktionen auch die Kameradschaft. Gute Trainingspartner sind selten. Viele brechen weg oder verlagern ihre Interessen, nur wenige ziehen wirklich mit langfristig! Thomas ist ein "partner in crime", was immer wir auch aushecken. Obwohl er viele Kilometer von mir weg wohnt, finden wir mit unseren Aktionen immer wieder zusammen! Neben dem Rad habe ich vor einigen Wochen auch vermehrt zu Laufen begonnen. Siehe Maffetone-Methode. Mache dabei gute Fortschritte. Erst letzten Freitag als Training einfach so mal 23 Kilometer heruntergedreht. Als weitere Vorbereitung auf das Karwendel. Vor einigen Monaten hätte ich bei solchen Distanzen jedem den Vogel gezeigt. Jetzt ist es normal. Auch der Skiroller, ein hochgeschätztes Trainingsmittel der Skilangläufer, leistet mir immer wieder tolle Dienste. Eine Stunde im Doppelstockschub durch welliges Gelände - da braucht es kein zusätzliches Oberkörper-Krafttraining mehr. Obendrein auch technisch fordernd dieser Sport.

4) Besuche: Auch Mentor Steve Maxwell suchte mich im Juni wieder heim, es war wie immer faszinierend, was er immer alles an Themen mitbringt.

More to come, es bleibt ein weiterhin heißer (Spät)sommer,

Dominik


Freitag, 15. März 2019

Die Leichtathletik-Familie und ein Klimmzug-Programm

Diese Doku und auch ihre Folge-Episoden kann ich nur wärmstens empfehlen (hat englische Untertitel). Absoluter Hammer, was die Ingebrigtens da auf die Beine stellen. Diese Familie lebt den Laufsport und investiert von Kindesbeinen auf alles dafür. Die Kerle laufen mittlerweile in Europa allen um die Ohren. Kommt  nicht von irgendwo...





Dann habe ich noch ein empfehlenswertes Klimmzug-Programm, ebenfalls nach dem Motto "think outside the box" auf Lager. Bin grad selbst mittendrin, aber ich spüre und merke, dass da was in die richtige Richtung geht!

- zwei Einheiten pro Woche, insgesamt acht Wochen Dauer
- ruhig Zusatzgewicht nehmen, saubere Wiederholungen
Das ganze ist aus dem Buch "Uphill Athlete" und die Autoren versprechen dabei auch, das sogar die maximalen Wiederholungszahlen mit diesem Low-Rep-Ansatz nach oben gehen. Erprobt an vielen Weltklasse-Ausdauerathleten. Eine Weltcup-Langläuferin soll vor dem Programm "noodle arms" gehabt haben und keine einzige WH vorzuweisen, danach ging es mit 30 kg Zusatzgewicht.
Wers gewissenhaft macht, erstatte mir bitte Bericht. Würde mich interessieren. Auch ich werde natürlich noch davon schreiben.
Das es etwas bringt, war schon bei meinen vielen Langlauf-Einheiten diesen Winter zu spüren. Vor allem im Doppelstock-Schub. Ich habe an die 500 Kilometer heuer seit Jahresanfang auf den schmalen Latten gesammelt. Spontan damit begonnen, angestupst durch meinen Kameraden Thomas Wulff (www.trainingsnomaden.de). Ich kann nur eines sagen: ein sehr sehr kompletter ganzheitlicher Sport, der Oberkörper, Unterkörper und Herz-Kreislauf-System massiv gut trainiert. So gut, dass ich nun auch im Frühjahr, Sommer und Herbst auf Skiroller gehen werde, um dem Sport weiter zu fröhnen...
Schönes Wochenende!

Montag, 18. Februar 2019

Ein simpler Fitness-Test



Mein Mentor Steve Maxwell hat mir voriges Jahr im Juni bei seinem Besuch eine weitere Lektion verpasst. Was man mit dem eigenen Körpergewicht alles anstellen kann. Ohne Schnörkel, ohne Disco-Moves oder Barstar-Prallerei... Sondern wirkliche Basics. Hier eines der Workouts, die wir am Rande des Mondsees bei Sonnenschein machten. Es braucht nur einen Timer und eine Klimmzug-Stange dazu.

Warmup with shivering and shaking x 10 minutes

1.  Hanging Pull-ups  challenge - Pull-up every 30 sec from dead hang...hang and pull until you drop...

2. Isometric pull-up hold at the top ( chin over bar) for time

3. Active lat hang for time

4. Reverse Hindu Push-up pyramid  while staying in the down dog position the entire time.   10/8/6/4/2
Take the same number of breaths as the reps as your rest...
10 push-ups , 10 breathes
8 push-ups , 8 breathes
Etc.. all from down dog..

5. Rolling Plank Challenge
30 sec front plank
30 sec left side plank
30 sec front plank
30 sec right side plank

Repeat for 3 rounds (6 minutes)

6. HIIT - Sprinting in place
Sprint in place (knees high) x 30 sec @100% effort Shake 60 sec @30% effort

Repeat 5-8 times

Simples Zeug. Aber nicht zu belächeln. Ganz im Gegenteil. Vor allem das Halten ist bitter. Statt dem Sprinten am Stand meinte er auch, dass man Kniebeugen machen kann. Ganz ganz langsame, sechs Sekunden runter, sechs rauf und nie voller Lockout. Auch das brennt gut. Wer noch eine Kettlebell zur Hand hat, kann 100 Swings auf so viele Sätze wie nötig als Finisher machen. Fertig...

Probier das mal aus! Für den Muskelkater ist mein fitter junggebliebener Freund verantwortlich ;-)...

Freitag, 1. Februar 2019

Die grüne Mamba - ein wahrer Zaubertrank


Nicht nur im Winter, aber vor allem auch in dieser Jahreszeit, sollten wir Nährstoffe en masse tanken. Um Infekten zu entgehen, um fit zu bleiben und um Leistung bringen zu können. Ich setze seit einigen Wochen wieder auf eine bewährte Waffe. Den grünen Smoothie aka "die grüne Mamba". Ein wahres Allzweckmittel.

Der Körper dankt es, da der Zaubertrank Energie, Vitamine, Mineralstoffe, Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß in leicht verfügbarer Form liefert. Gerade in der Früh (wo ich dieses Gemisch meist trinke), will der Organismus wenig Verdauungsenergie aufwenden. Und anstatt sich mit schwer verdaulichem Müsli oder Marmeladebrot (so wie 90% unserer Mitmenschen) zu mästen oder sich mit Unmengen an Kaffee wachzuhalten (was nur den Cortisol-Spiegel hochtreibt), ist diese Strategie eine vielfach bessere.

Mein meistgenütztes Smoothie-Rezept:
- 100 ml Orangen-Direktsaft
- 200 ml Wasser
- 100 ml Orangen-Direktsaft
- 40 Gramm veganes Eiweißpulver (Vivo Life PERFORM Madagascan Vanilla - pflanzliches Proteinpulver mit BCAA, Vegan und glutenfrei, 100% naturbelassen, enthält Superfoods, Verdauungsenzyme und Antioxidantien)
- 20 Gramm Leinsamen gemahlen
- 100 Gramm gefrorener Babyspinat
- 125 Gramm Beeren
- 1 Banane

Schmeckt obendrein auch sehr sehr lecker. Und wir müssen uns alle an der Nase nehmen. Essen viel zu viel Fleisch meist und viel zu wenig Gemüse und Obst. Mit so einem Smoothie kann man sein Verhältnis zum Guten schon einmal wenden! Und ist nicht viel mehr Arbeit, als wenn man sich mühsam ein Frühstück bruzzeln muss. Noch dazu lässt sich die Nährstoffbombe schön bei der Fahrt in die Arbeit mitnehmen.

Zum Eiweißpulver kann ich nur sagen. 1A. Nebst gekeimtem (also bestens verdaulichem) Eiweiß (Hanf und Erbse) sind auch BCAA's in pflanzlicher Form drinnen. Und dazu Verdauungsenzyme, das entzündungshemmende Superfood Kurkuma und vieles mehr. Wer bisher nur Whey in sich hineinschüttet, sollte vielleicht das mal als Alternative andenken.

Wer mehr über Smoothies noch lesen will. Es gibt ein sehr empfehlenswertes Buch von Stephen Cabral. "The Rain Barrel Effect". Auch dort ist das Thema nebst einigen anderen hocheffektiven Strategien zur Stressbewältigung und besseren Tagesgestaltung hoch im Kurs. Ein tolles Werk:

 

Schönes Wochenende!

Dominik

Montag, 28. Januar 2019

Endlich wieder ein Blog - der Richtungswechsel

Sodala, eine Menge Wasser ist den Bach runtergeronnen, seit ich das letzte Mal hier einen Blogpost gesetzt habe. Angestiftet durch meinen Kumpel Thomas Wulff von www.trainingsnomaden.de habe auch ich mich wieder entschlossen, hier aktiv zu werden. Es hat Veränderungen gegeben, vor allem was das Training bzw. dessen Ausrichtung betrifft. Um nicht zu sagen, einen Richtungswechsel.

Hin wieder zu vermehrten Outdoor-Aktivitäten, back to the roots quasi, in die Natur. Und das mit vermehrtem Fokus auf Ausdauersport. Ich habe im Juli 2017 mit dem Rennradfahren angefangen. Teils um zu pendeln, teils auch um Ecken in meiner Heimat kennenzulernen, die ich vorher nicht kannte. Schnell kamen im ersten Halbjahr 2500 Kilometer noch zusammen. 2018 hat sich das ganze intensiviert, der Tacho blieb bei über 5000 km stehen. Tendenz stark steigend. Weil mittlerweile auch ein Mountainbike zum alten, ausrangierten Rennrad dazu kam. Und ein neuer, wenn auch höchst günstiger (600 Euronen) Renner. Reicht völlig. Wie sagte mal ein Tour-Champion: "Es ist nicht dein 10.000-Dollar-Rad, es sind deine 100-Dollar-Beine, die nicht reichen...!" :-)

Nun im Winter habe ich auch den Skilanglauf nach Jahren der Abstinenz begonnen erneut, auch dank Anstiftung von Kollege Thomas und meinem Garmischer Vorbild Dieter. Und ich muss sagen, jede Minute ist ein Gewinn. Massiv harter, intensiver, aber befruchtender Sport. Ganzkörperlich fordernd! Sollte mal ausprobiert werden. Ich erhalte mir damit nun die Kondition für die wärmeren Jahreszeiten, wenn endlich wieder mehr Sattelzeit möglich ist.

Krafttraining mache ich natürlich auch noch. Ohne, wäre ein Fehler. Man muss es global wichtig sehen. Um gesund alt zu werden.



Ich habe auch einen weiteren "Mentor". Sepp, eine 72-jährige Maschine. Vollblut-Sportler. Hat mit Mitte 40 nach Jahren des Fussballs und Laufsport mit dem Radfahren begonnen. Ist mittlerweile mehrfacher Staatsmeister in seiner Altersklasse, Gewinner vieler Rennen. 2018 ist er mit drei Kollegen nun das berühmt-berüchtigte "Race across America" gefahren, 5000 Kilometer per Rad von West nach Ost. Heftigst! Er ist ein Beispiel, dass man auch spätberufen viel erreichen kann. Und es vor allem bis ins hohe Alter machen kann. Und er ist kein Einsiedler, hat Familie, erwachsene Kinder und Enkel. Also keineswegs ein Sportnarr.

Hier das Pensum, dass er etwa letzte Woche erfüllte.

- Montag: Tägliche Gymnastik, Zirkeltraining mit Radkollegen am Abend
- Dienstag: Tägliche Gymnastik
- Mittwoch: Österreichische Meisterschaft Langlauf der Masters in Tirol - Sieg in seiner Altersklasse über 10  km klassisch
- Donnerstag: 20 km Langlauf am Tag nach dem Wettkampf
- Freitag: Tägliche Gymnastik, 2h Grundlagenausdauer auf dem Radergometer
- Samstag: Tägliche Gymnastik, Intervalle auf dem Radergometer
- Sonntag: Tägliche Gymnastik, 10 km Langlauf mit mir

Solche Sachen macht der Woche für Woche. Wie ein Uhrwerk. Ackert und rostet damit nicht. Ernährt sich ohne Hexereien, hört auf den Körper und macht keine Dummheiten, was Alkohol oder sonstige Laster betrifft. Simpel!

Klar, jeder Berufstätige mit kleinen Kindern, kann das wohl nicht ganz nachmachen. Aber er kann sich ein Beispiel nehmen. Reinzwicken kann man irgendwas immer. Viele jammern über zu wenig Zeit. Und verbringen viele viele Minuten am Tag mit Sachen, die vielleicht nicht sein müssten. Es gilt, Prioritäten zu setzen. Eine Minute Wandsitz und eine Minute Plank bei jedem Klogang in der Arbeit können Wunder wirken, wenn man sowas regelmässig macht. Nur als Beispiel. Oder 20 Liegestütze. Oder die Treppen in der Arbeit nehmen und nicht den Lift. Lauter einfache Dinge, die nur in den Alltag integriert werden müssen. Regelmässigkeit. Beständigkeit. Das ist das, was Sepp seit Jahren macht. Und damit massiv Erfolge einfährt. Auch er war mal berufstätig und hat damals seine Sportaktivitäten einfach rundherum gebastelt, als die Kinder klein waren. Hat, wie er erzählte, oft dann auch mal spätabends oder frühmorgens eine Einheit abgespult.

Übrigens: Ich habe auch Bluttests wieder mal machen lassen. Vollblutanalyse. Und ich hatte nie bessere Werte als jetzt. Scheinbar hat das vermehrte aerobe Training auch hier gut angerührt. Mal sehen, was noch kommt. Für heuer sind auch mal Wettkämpfe geplant. Aber nur für mich selber, ohne Platzierungsdruck. Einfach, um sich ein wenig zu fordern.

Ich werde berichten! Haut rein,

Dominik