Montag, 6. Februar 2017

Für solche Dinge ist NIEMAND zu stark...


Übungen mit dem eigenen Körpergewicht werden oft verschmäht. Und wenn sie gemacht werden, dann müssen es coole "Zirkustricks" sein (damit man auf Instagram und Co. gut dasteht...), oder Herumgehample mit schlampiger Ausführung und übermäßigem Abfälschen. Nur damit eine schnelle Zeit am Ende herauskommt, obwohl das niemals der Weisheit letzter Schluss ist. Und um es wie mein Freund und Mentor Steve Maxwell (im Bild oben) auszudrücken: "You will pay the prize for all those sloppy reps. Not now maybe, but soon enough...."

Doch exakt ausgeführte und respektvoll behandelte Basics wie der simple Liegestütz oder aber auch die Kniebeuge ohne Zusatzgewicht sind Dinge, die jedem etwas bringen. Und das in jeder Lage. Ob stark oder schwach, dünn oder dick. Es macht keinen Unterschied. Für solche Sachen ist man NIE ZU STARK. Kein Weltmeister in irgendwas, niemand.

Ich durfte es selbst gestern auch wieder einmal am eigenen Leibe erleben. Eine simple Sache aus dem Buch "Habitual Strength" von Tim Anderson hat mir einen Kater beschert, der seinesgleichen sucht :-)

Liegestütze-Kniebeuge abwechselnd ausgeführt ohne Pause dazwischen:
1-1, dann 2-2, dann 3-3 hoch bis 10-10 und dann das Spiel wieder gleich runter auf 1-1

Ergibt pro Übung jeweils 100 Wiederholungen. Wir haben das ganze schön langsam ausgeführt, sauber und volle Range of Motion.

Auch heute sind die Nachwirkungen noch gut spürbar. Wer sagt, hohe Wiederholungen bringen nix, weit gefehlt... Das auch die Pumpe gut in Gang kam, erklärt sich von selbst. Dan John schrieb darüber schon einmal. Dieses dauernde Aufstehen und wieder zu Boden gehen, ist eine höchst wirkungsvolle Kombo.

Garniert noch mit mehreren Durchgängen Seilklettern, Swings und Turkish Getups sowie Seilspringen haben wir alles abgedeckt, was abzudecken ist. Alle Grundpfeiler. Push, Pull, Squat, Hinge, Groundwork, Cardio...

Guten Wochenstart, möge der Muskelkater mit euch sein...

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