Freitag, 30. Dezember 2016

Das Land der Steinheber

Rogue ist mittlerweile nicht nur bekannt für feines Trainingsequipment aller Art, sondern auch für toll gemachte Dokumentarfilme zum Kraftsport. Sie rücken Sachen in den Vordergrund, die schon vergessen schienen. Hier das neueste Werk über Steinheben und es ist jede Sekunde des Anschauens wert:



Zwei Daumen hoch dafür. Und hoch lebe das Steinheben...

Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Dienstag, 27. Dezember 2016

Simpel, aber nicht einfach

Über die vielen Feiertage ist es wichtig, dass man einen regelmäßigen Trainingsbetrieb aufrecht erhält. Wenngleich die Regel bei der Schlemmerei auch gilt: "Man sollte sich nicht Sorgen machen, was man von Weihnachten bis Neujahr zunimmt, sondern von Neujahr bis Weihnachten." :-)

Mein guter Freund Steve Maxwell ist bekannt für No-Nonsense-Training. Dieser so simple Zirkel hier (für den man kein Equipment braucht) war gestern mein Mittel der Wahl. Sehr sehr effektives Training, mit dem man vieles abdeckt. Viel arbeitende Muskulatur, Pumpe, Mobilität und Bewegung im Freien obendrein. Probiert dieses unscheinbare Workout einmal aus. Fünf Runden nonstop. Geht gut rein:



1) 5 Klimmzüge im Supersatz mit Beinheben gefolgt von
2) 10 Hindu-Liegestütze, dann Vorwärts Krabbeln
3) 20 Kniebeugen, dann Kniebeugen-Walk
4) einige Runden Laufen

und das ganze geht von vorne los...

Frohe Feiertage und weiterhin gutes Training sowie viel Gesundheit, in Strength&Health!

Dominik

Dienstag, 6. Dezember 2016

Bodenständiges zum Thema Essen


Über Weston A. Price und seine Arbeit wurde hier schon mehrfach geschrieben. Er ist auch ein maßgeblicher Beeinflußer, was meine Ernährung betrifft. Vieles ist auch in unser gratis downloadbares "Nutrition Manual" (rechts oben der Link) eingeflossen!

Sally Fallon ist die Dame, die die Arbeit von Price am intensivsten studiert hat und sein Wissen nun weitergibt.

Wer einmal statt einer öden TV-Serie oder Hollywood-Klamauk am Abend Wissen tanken will vor der Mattscheibe, ziehe sich das hier bitteschön genauer rein. Auch wer sich künftig den Zahnarzt ersparen will, sollte es tun ;-)! Simple Methoden für dauerhaften Erfolg in punkto Ernährung. Man muss keine Wissenschaft draus machen...



Sallys sensationelles Buch "Nourishing Traditions" gibt es nun auch auf Deutsch seit wenigen Wochen. Kann es jedem nur ans Herz legen. Es strotzt nur so von guten, einfachen Rezepten und tollen Strategien, richtet sich vor allem auch an Familien. Denn Fallon sagt gleich zu Beginn des Vortrags oben was geniales: "Die meisten Diäten wurden von Leuten entworfen, die selbst keine Kinder haben. Deshalb stossen sie gleich an ihre Grenzen."

Find ich gut und ehrlich. Was da für oft lachhafte Ernährungsstrategien und Co. durch die Gegend oft geistern, die fern der Realität sind, dann muss man schon sagen, es tut gut, sowas erfrischend Bodenständiges zu lesen. Aber auch, was der Mainstream so zum Thema kindgerechte Nahrung von sich gibt, geschweige denn Ärzte und Ernährungsberater und Co., ist teilweise fern von dem, was eigentlich zum Guten wäre. Es ist erschreckend, was Kindern teilweise reingestopft wird.

Wer gegen den Strom schwimmen will und damit Erfolg haben möchte: Ein tolles Weihnachtsgeschenk für sich selber und seine Liebsten:



In diesem Sinne, Mahlzeit...

Sonntag, 27. November 2016

Die Latpumpe und ein Tragetier

Das Powerhaus in Hallwang bei Salzburg ist immer eine Reise wert. So auch diesmal. Und erstmals wurde ein Gerät beackert, dass so unscheinbar in einer der Ecken des Riesen-Gyms, das keine Wünsche offen lässt, steht.

Die "Latpumpe". Ein Old-School-Teil. Vor sechs Jahren in einem Vorgespräch zu einem Interview mit dem früheren Mr. Universum Poldi Merc (1964) sagte mir dieser, dass er eine gewisse "Latpumpe" für eine der besten Rückenübungen hält. Mir sagte das Ding damals nicht wirklich was. Nun, etwa sechs Jahre später weiß ich, was er meint. Unfassbarer Pump, der sich da in der Rückseite deines Körpers im wahrsten Sinn des Wortes breit macht. Die "Latpumpe" ist eine Art Klimmzug und Ruder-Hybrid, quasi ein Überzug mit dem eigenen Körpergewicht. Aber seht selbst im Video:



Und schon vor wenigen Monaten wurde ich auf das Ding nach dem Studium dieses Videos aufmerksam darauf. Ab Minute 0:50 das Review der sensationellen Pürzel-Brüder zur "Latpumpe":



By the way: Das Intelligent Strength Gym in Wien steht ebenfalls bald auf der Besuchliste. Eine Hammer-Location...

Und noch was wurde gestern im Powerhaus ersichtlich. Das mein Trainingspartner Sesi immer stärker wird. Mit 70 kg BWE ging der gestern zu den 80-Kilo-Farmers-Walk-Koffern und legte einen Spaziergang an. Das erfordert funktionelle Power und Griffkraft vom Feinsten. An den Koffern dort sind schon richtig starke Leute gescheitert. Hier das Video:



Was macht der Kerl seit einigen Wochen in regelmässigen Einheiten mit mir? Viel Körpergewichtstraining, Seilklettern und Co. - Gibt also Power für allerhand.

In dem Sinne, fight on!

Sonntag, 6. November 2016

Wettkämpfe

Aleksey Torokthiy, der Gewichthebe-Olympiasieger von 2012 und letzte Woche bei uns zu Gast, schrieb dieser Tage einen sehr guten Post auf Instagram:



"I met good people, and had the opportunity to come up on the platform and get a dose of adrenaline. Who has ever came up on the platform at least once - understands what kind of kaif I am talking about))) Well, those who hasn't experenced it yet - you SHOULD try !!!"

Wir hatten beim Abendessen nach dem Seminar ein gutes Gespräch auch über Wettkampf-Teilnahme. Er empfiehlt, egal ob Anfänger oder Profi, ob unerfahren oder nicht, die regelmässige Teilnahme an Wettkämpfen, egal welcher Art. "Du wirst nicht schwächer dadurch" sagte er unter anderem und meinte damit nicht unbedingt die physische Leistung, sondern die mentale Komponente.

Ich kann es aus meinen bisherigen Erfahrungen und die sind weit weit weit weg von dem was der Kerl durchgemacht hat schon im Laufe seiner Karriere insofern bestätigen. Es gibt unglaublich viele Trainings-Weltmeister! Doch auf der Plattform ist das eine ganz ANDERE Geschichte. Es schauen dir Leute zu, du hast am Tag X eine viel höhere Erwartungshaltung an dich selbst, gewaltige Nervosität, der Trainer schreit dir dauernd Kommandos zu und die Hantel fühlt sich komplett anders an.

Da können viele Dinge entscheidend sein über Erfolg oder Mißerfolg...

Etwa bei meinem ersten Heberwettkampf. Ein Anfängerfehler. Im Training nie mit 25er-Scheiben, den "Big Boys" trainiert. Zack, bei der Veranstaltung kommen die drauf natürlich. Fühlen sich völlig anders an. Oder auch das mit dem Heberanzug. Im Training arbeitest du mit Jogginghose, im Wettkampf hast du auf einmal den hautengen Fummel an und die Stange kommt dir viel näher als sonst!

Alles Dinge, die man einfach einmal erlebt haben muss. Einfach der Erfahrung willen, aber auch in dem guten Wissen, dass einen sowas wirklich stärker macht.

Was Aleksey aber auch anmerkte. Man sollte sich gezielt und gewissenhaft auf etwas vorbereiten. Nicht einfach blauäugig und ohne viel Plan an einen Wettkampf herangehen, ist nicht unbedingt die gescheiteste Option.

Torokthiy hast sich auf seine Action in Lochen vorigen Samstag extrem gut fokussiert. Hat um 9 Uhr Abends im wahrsten Sinn des Wortes eine Show heruntergerissen. 185 Kilo im Snatch und dem nicht genug. Gleich einen "Tor-Complex" draus gemacht. Also Reißen, Hocke Untersetzen, Schwungdrücken und Überkopfkniebeuge. Was für eine Bombenleistung. Mit dem Gewicht wäre er heuer in seiner Gewichtsklasse übrigens locker Europameister geworden...

Ein Bringer ist auch mein Freund Steve Maxwell. Der Fitness-Guru mit seinen fast 65 Jahren kommt am kommenden Wochenende nach Oberösterreich. Gibt ein weiteres Gastspiel. Er sagte mir, dass noch Restplätze vorhanden sind. Mehr Infos gibt es hier:
http://maxwellsc.com/registration.cfm?registration_id=437

Der Gig am Sonntag etwa ist fast geschenkt, ein Bagatell. Maxwell ist keine kleine Nummer in der Fitnesswelt. Ehemaliger BJJ-Weltmeister, war auch mal für eine Filmrolle Coach von Hollywood-Star Brad Pitt, ist seit 50 Jahren Coach und vor allem Praktiker und auf der ganzen Welt unterwegs ... Vorbeischauen lohnt sich:
Restplätze sind noch verfügbar: http://maxwellsc.com/registration.cfm?registration_id=437

Mittwoch, 2. November 2016

Torokthiy rockte das Haus

Alter Verwalter, was für ein Wochenende. Stemmer-Olympiasieger Aleksey Torokthiy hat das Haus gerockt. Ein brachialer Athlet, aber nicht nur ein außergewöhnlicher Sportler allein. Hier sein Auftritt im Rahmen des Landesliga-Finales in Lochen. 185 Kilogramm nicht "nur" gerissen, sondern auch noch ein wenig Spielerei dazu. Absoluter Hammer.

"Warm Body Cold Mind" wie seine Firma auch heißt, war an diesem 29. Oktober auch Programm. Um 21 Uhr noch so eine Weltklasse-Leistung auf die Bühne zu zaubern, war aller Ehren wert.




Tags darauf hat er dann bei einem Seminar viel viel Wissenswertes mitgeteilt. Ein Ingenieur der Weltraumtechnologie, der einem Gewichtheben in all seinen Details aufschlüsseln kann wie kaum ein anderer. Er bietet also Show und auch viel Go!


Mein Kumpel Janis und ich durften drei Tage an seiner Seite verbringen und konnten selbst wieder vieles mitnehmen und lernen. Einige Sachen werden mir in Erinnerung bleiben. Seine Bescheidenheit etwa aber auch die Disziplin. Wenn etwa ein Olympiasieger und Champion seines Sports einem als Antwort auf seine Frage, welche Supplemente denn gut wären, diese gibt: "Schläfst du mindestens acht Stunden? Trainierst du mindestens dreimal die Woche? Isst du regelmässig und gesund? Dann kannst du dir Gedanken machen, ob dir diese 0,5 Prozent wirklich noch weiterhelfen können." Ohne weiteren Kommentar....


Viele suchen den heiligen Gral, das schrieb ich hier schon des Öfteren. Die Suche danach verschlingt mehr unnütze Energie, als gut ist. Torokthiy sagte auch da etwas Wichtiges und ich habe es notiert: "Gewichtheben lernst du nicht in einem Workshop, lernst du nicht in einem Jahr. Ich bin selbst immer noch am Lernen und will besser werden. Man ist das ganze Sportlerleben am Arbeiten und Lernen und sollte nie aufhören das zu tun." Wenn ein Champion wie er oft Einheiten mit 40 kg im Reißen verbringt, um seine Technik zu schärfen, sollte sich jeder selbst für sich überlegen, was er des Öfteren veranstaltet.

Danke an alle, die Samstag und Sonntag gekommen sind, um diesem Ausnahmesportler beim Arbeiten zuzusehen. Es hat sich mehr als gelohnt...

Montag, 10. Oktober 2016

Ein Spartaner


Gestern und heut bei meinem Wald-Morgenspaziergang einen Hammer-Podcast gehört mit Joe de Sena, dem Gründer der "Spartan Race Serie". Kennt sicher der eine oder andere. War vor Jahren noch nicht so. Das Ding ist klein entstanden und mittlerweile was großes. Die Ansichten von De Sena sind dennoch die gleichen geblieben. Hochinteressanter Kerl. Old-School-Ansichten, Arbeiter-Mentalität.

Hier ist der Podcast zu hören:
http://jasonferruggia.com/joe-de-sena

Wer Motivation braucht, soll das auschecken,

guten Wochenstart...

Donnerstag, 6. Oktober 2016

Dimas, der Löwe von Chimara

Jede Zeit hat ihre Helden. Pyrros Dimas war so einer. Wenige kennen ihn heute noch. Schade. Er war eine wirkliche Legende im Gewichtheben. Jeder redet heute von Klokov und Konsorten. Doch wie der frühere österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky einmal zu sagen pflegte zu seinem Gesprächspartner: "Lern Geschichte". Dimas gewann mit seiner Heberei zwar keinen Schönheitspreis, dafür Goldmedaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften. Einer der besten die es jemals gab. Im Netz gibt es nun eine sehr interessante Doku über ihn.







Übrigens: Bei Teil II musste ich bei Minute 2:37 schon schmunzeln. Da krabbeln doch tatsächlich junge Stemmer in Albanien am Boden herum. Ist die Übung doch nicht so revolutionär und neu, wie uns derzeit auch immer wieder verkauft wird?

Donnerstag, 29. September 2016

Unser lettischer Bär

2009 stand er das erste Mal vor uns. Das Gorilla Camp auf Karl Humers berühmt-berüchtigter Hangelanlage (https://www.facebook.com/FarmerKarlHangelgarten) zog Leute aus nah und fern an und fern war die Reise von Janis allemal zu uns. Über sechs Stunden Autofahrt nahm der Kerl in Kauf. Stand da in Baseball-Kappe und massiven Armen. Das er nicht zum Spass nur hier war, merkten wir bald. Janis sprühte vor Old-School-Wissen und auch vor Kraft und das obwohl er wohl der Älteste im Bunde dieses denkwürdigen Trainingstreffs war.



Es sollte eine Freundschaft auf Dauer werden, die uns fortan begleitete. Wir machten gemeinsam einen Trainingsurlaub in Venice Beach, der uns unter anderem ins weltberühmte Gold's Gym führte. Wir besuchten Legenden wie Peter Hensel, "Pumping" Ercan Demir, ein Strongman-Seminar und und und. Mehrmals im Jahr gaben wir gemeinsam im Training Gas, tauschten immer wieder in vielen Telefonaten unser Wissen aus. Im Februar diesen Jahres holte er Stemmer-Olympiasieger Dmitry Berestov nach Lochen. Nun im Oktober folgt Dmitry Toroktiy. Er ist ein Macher und kein Schwätzer.



Den Namen "lettischer Bär" bekam er ebenfalls bei einem unserer Trainingstreffs umgehängt. Janis hat seine Wurzeln im Baltikum, kam später über Deutschland in die Schweiz. Wo er nun seine Zelte aufgeschlagen hat. Vor zwei Jahren fand er in einer alten Halle sein Trainingsgym-Paradies. Und baute es seither kontinuierlich aus. Dort drin ist alles, was das Trainingsherz begehrt.


Ein Hammer-Platz, mehr ist im Kommen und wird in Kürze publiziert. Auf www.janis.pro kann man sich schon einen ersten Überblick verschaffen.

Letztes Wochenende war ich bei ihm zu Besuch, wir haben uns im Training nix geschenkt. Janis hat sich die Jahre seiner Trainings-Leidenschaft - und mit seinen 40 Lenzen ist er schon länger im Geschäft als so mancher Leser hier alt ist -  ungemeines Fachwissen angeeignet. Hier etwa ein Aufwärm-Complex, den er von Berestov bei seinem zweiwöchigen Trainingslager-Aufenthalt in Moskau letztes Jahr im Mai lernen durfte:

https://www.instagram.com/p/BK8YvFYBTV9/?taken-by=domifedo

Nachmachen lohnt sich. Ist schwerer als vielleicht gedacht. Aber bereitet super auf die nachstehende Arbeit mit der Königsübung Reißen vor.

Ich freue mich auf weitere Trainings-, Lern- und Austauschjahre mit unserem lettischen Bären.

But stipram oder "Stark sein - Kraft Frei", wie es auf gut Lettisch heißt!

Dienstag, 6. September 2016

Ein Vorbild durch und durch


Im Gewichtheber-Zentrum in Lochen im Innviertel in Oberösterreich schuftet derzeit ein Mann mehr Stunden am Eisen, als so manch einer täglich in seinem Bürosessel versitzt. Wieder einmal.

Hans Anglberger, mein Mentor im Olympischen Gewichtheben bereitet sich gerade auf die Masters-WM im deutschen Heinsheim Anfang Oktober vor. Steht oftmals zweimal am Tag vor der Hantel und gibt Vollgas. In der Klasse bis 69 Kilo ist der 65-Jährige ein Medaillenkandidat. Es wäre nicht seine erste, Hans hat schon viele Goldene, Silberne und Bronzene eingeheimst. Weil er wie kaum ein anderer auf der Welt nach wie vor fit ist. Und das in diesem Alter, wo manche nur mehr über ihre Wehwehchen klagen, über die guten alten Zeiten reden und ihr Dasein auf der Couch oder im Bett fristen. Nicht so Hans. Leider komm ich derzeit nicht so oft zum trainieren mit ihm, wie ich das gern täte. Aber Hans hat einige "Erfolgsgeheimnisse", die ich in vielen Stunden Training mit ihm herausfand und die jeden von uns weiterbringen:

- Wettkämpfe: das spornt ihn alljährlich an, der Hunger nach Erfolg ist eine Triebfeder, die viele nicht haben. Stattdessen wird oft ins Blaue ohne System trainiert. Hans hat mindestens 3-4 Wettkämpfe im Jahr und peakt darauf hin. Womit wir zum nächsten Punkt kommen.

- Tagebuch: Hans führt genauestens Buch über seine Trainings und Wettkämpfe. Schreibt jedes Kilo, jede Wiederholung penibel genau auf. Geht das ganze immer wieder durch. Beginnt meist so 12 Wochen vor dem Wettkampf die genaue Vorbereitung, Schlendrian ist schon davor nicht drinnen. Er weiß genau was er tut, ein "running system", oftmals erprobt.

- Grundübungen: Hans macht Reißen, Stoßen, Kniebeugen und das seit Jahrzehnten. Dazu nach Bedarf noch Zusatzübungen für Bauch, unteren Rücken und die Ärmel. Das eine ist die Hauptspeise, das andere das Sahnehäubchen oben drauf. Basics, die das hormonelle System des Körpers befeuern und den Großteil der Muskulatur beanspruchen. Ein wahrer Jungbrunnen, wenn die Technik passt und man auf den Körper zudem horcht. Hans macht nach wie vor Kniebeugen mit 140 Kilogramm hinten und das bei seinem niedrigen Körpergewicht. Seine Oberschenkel und die Rückenstrecker sind der Beweis dafür. Er kann sein Körpergewicht auch immer noch problemlos reißen (bei Masters-Wettkämpfen oft eine Seltenheit) und 100 Kilo stoßen hat er ebenfalls noch drin. Noch einmal: der Kerl ist 65. Er hat keine Knieprobleme. Aufwärmen tut er am liebsten ein paar Minuten am Standfahrrad, dann Dehnen und Mobilisieren und dann mit der leeren Hantelstange so lange, bis er das Gefühl hat, jetzt geht's dahin. Dann geht's zur Sache dafür. Wir haben oft wahre Marathonsessions gemacht. Unzählige Sätze Reißen oder Umsetzen&Stoßen. Dann seine legendären Zug- und Kniebeugesessions. 2x4, Gewicht steigern, 2x4, Gewicht steigern, 2x4, Gewicht steigern, 2x3, Gewicht steigern, 2x3 und wenns dann noch geht einen schweren Zweier. Mörderisch. Er macht sowas bis zu fünfmal die Woche. Mit Zügen und Beugen. Brachial. Sein Körper hat adaptiert. Meiner versuchte es. Und tat es erstaunlicherweise immer mehr. Man hält mehr aus als man glaubt.

Hier ein Kniebeugen-Satz von Hans



- Regeneration: Der drahtige Kerl ist aber auch kein purer Vernichter, er hört genau auf seinen Körper. Überdreht er einmal, nimmt er sofort etwas raus. Geht regelmässig in die Therme, Sauna und auch zum Masseur sowie zum Akkupunktieren. Auch einen Post-Workout-Drink nimmt er ein im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen. In ein Bierglas gibt er Wasser und zwei Esslöffel Eiweißpulver. Rührt sich das ganze an, geht wieder zu einem Satz Kniebeugen, macht einen schweren Dreier oder Fünfer und nimmt dann bedächtig ein paar Schlucke vom Gesöff. Das machten schon die Oldtimer wie Frank Zane so. Denn merke: Wer was achtlos und schnell runterschluckt, verdaut es nicht gut und assimiliert auch nix davon. Hans ist auch da ein Vollprofi. Macht intuitiv vieles richtig. Weil er den Erfolg sucht und auch findet immer. Er trinkt in der Vorbereitung auf Wettkämpfe keinen Schluck Alkohol. Denn er weiß. Wer Tonnen an Gewicht täglich stemmt, muss dem Körper auch das geben, was er wirklich braucht.

Das alles sind keine XXXXLLL-Secret-Methoden, die uns so mancher "Internet-Coach" heute so gerne verkaufen würde. Aber es sind Dinge, die wirklich funktionieren. Wenn man sie den auch befolgt. Und daran hapert es oft. Aber von Hans kann man sich eine Scheibe abschneiden oder am besten auch mehrere.

Haut rein!

P.S.: Ein Vorbild vorbildlichen Alterns ist auch Steve Maxwell. Er kommt im November wieder mal zu uns. Hier mehr Infos. Sollte man sich nicht entgehen lassen:
http://maxwellsc.com/registration.cfm?registration_id=437

Mittwoch, 31. August 2016

Steve Maxwell in the house again!


Er ist ein langjähriger Freund schon geworden und wer ihn nicht kennt, hat die letzten Jahre in der Fitnesswelt etwas verpasst - Steve Maxwell.

Er war der Mann, der Kettlebells in den USA mit Pavel wieder bekannt machte. Der Turkish Get-Up stammt von ihm. Er ist mit 64 Jahren fitter wie viele um Jahrzehnte jüngere Fitnessbegeisterte (wohlgemerkt). Ist mehrfacher Masters-Weltmeister im Brazilian Jiu-Jitsu. Hat Filmstars wie Brad Pitt trainiert. Hat einen Erfahrungsschatz wie kaum ein anderer. Reist mittlerweile um die ganze Welt und hat tausende Leute bereits in seine Kenntnisse eingeweiht.

Im November ist er wieder einmal zu Gast. Weil er in Europa zu tun hat, in Deutschland einige Gigs hat. Und er gibt auch im schönen Oberösterreich ein Seminar. Zu sensationellen Konditionen. Etwa ein Bodyweight-Training-Seminar um 55 Dollar! In Zeiten wie diesen ein Schnäppchen.

Noch dazu steigt das ganze in schöner Natur und in ungewöhnlicher Atmosphäre.

Mehr Infos findet man hier: http://maxwellsc.com/registration.cfm?registration_id=437

Verpassen würde ich das nicht!



Montag, 29. August 2016

Ein Wochenende zum Einrahmen


Es wurde wieder einmal geackert bei einem besonderen Trainingslager.

Der genaue Bericht findet sich hier:

http://trainingsnomaden.blogspot.com/2016/08/ein-starkes-team-zu-gast-im.html

Dem gibt's nur mehr eines hinzuzufügen. LIKED bitte diese Seite, die künftig mit vielen guten Infos von uns gefüttert wird:

https://www.facebook.com/FarmerKarlHangelgarten/

Guten Wochenstart,

Dominik

Dienstag, 23. August 2016

Das Tier trainiert wie ein Tier

Samstag in der Nacht hat Conor McGregor wieder mal einen Kampfauftritt in der UFC (Ultimate Fighting Championship) gehabt. Wer es nicht weiß. Der Superstar der Szene wird seit längerem auch von Bewegungskünstler Ido Portal mittrainiert. Das ist auch in seinem unorthodoxen aber höchst erfolgreichen Kampfstil zu sehen.



Und erinnert an Training, das auch die Legende Rickson Gracie (hier am Blog kürzlich wieder mal gezeigt) immer wieder gemacht hat.

Ausbrechen aus dem eindimensionalen Eisentraining schadet ab und an nicht, Locomotion ist genauso wie Farmers Walk eine Sache, die nur wenige in ihrem Trainingsrepertoire haben. Leider.

Ausprobieren lohnt...

Freitag, 19. August 2016

Kombination Krabbeln-Tragen-Klettern in einem

Mit gemeinschaftlichem Training pusht man sich oft noch weiter als alleine. Hier ein Finisher, der gestern bei unserem allwöchentlichem Stadl-Workout auf die Pumpe und die Muskeln ging. Wenn das Herz rast und der Griff brennt, der Kopf nimma will und man als letzte Übung noch das Seil hoch (will-muss). Das ist etwas ganz anderes als frisch und ausgeruht den dicken Faden hoch gehen. Der Nutzeffekt ist aber enorm.

Das ganze wurde nach Dutzenden Klimmzügen, Dips, Baumstamm-Stemmen und mehreren Durchgängen Seil gemacht. In einer Stunde war alles gegrillt. Diese Kombi aus Krabbeln-Tragen-Klettern ist heftig:



Ein netter Tipp für Leute, die den Klimmzug SCHWERER machen wollen, ohne aber Zusatzgewicht verwenden wollen:

Slayer-Klimmzüge: Standen kürzlich auf Team-Andro in einem Artikel und wurden sofort für gut befunden von mir.

Man hängt in der untersten Position des Klimmzugs 7-8 Sekunden, zieht sich erst dann hoch. Dann runterlassen. Selbes Spiel wieder. Unten 7-8 Sekunden hängen, dann erst wieder ziehen. Brust an die Stange natürlich. Brutale Kontraktion und auch Streckung. Ganz ein anderes Tier als das halbe Rumgehample, das so mancher an der Klimmzug-Stange fabriziert.

Und wer noch gar keinen dieser KÖNIGSÜBUNG kann, der sollte sowas auch einbauen. Einfach hängen. 30 Sekunden. Damit baut man Griff und Basishängekraft auf für die zukünftige Klimmerei. Wer diese Übung auslässt, ist selber Schuld. Schon oft genug hier am Blog geschrieben. Klimmzug ist sowas von Basic und liegt in der (Affen)-Natur des Menschen...

Gutes Wochenende allerseits!

Mittwoch, 17. August 2016

Die Hongar-Attacke



Ein Schreiber der Extraklasse ist er schon mein Kollege Thomas.

Hier sein Bericht über unsere "Hongar-Attacke" letzten Freitag:

http://trainingsnomaden.blogspot.co.uk/2016/08/hongar_4.html#more

Solche Bergaufmärsche mit Gewicht sind eine mentale wie auch körperliche Sonderertüchtigung.

Danke an Ritzi auch für die Bilder!

Fight on...

P.S.: Folgt mir für regelmäßige Berichte auf Instagram - www.instagram.com/domifedo

P.P.S.: Wer die Doping-Thematik bei den Gewichthebern verfolgt, hier zwei sehr gute Artikel dazu aus aktuellem Olympia-Anlass:

http://www.faz.net/aktuell/sport/olympia/deutsches-team/gewichtheber-juergen-spiess-aergert-sich-ueber-doping-bei-olympia-14390204.html

http://www.welt.de/sport/olympia/article157689823/Deutscher-Gewichtheber-unterstellt-Konkurrenten-Doping.html

Montag, 15. August 2016

Crossfit im Aufschwung

Crossfit ist ohne Zweifel die am meisten gewachsene Fitnessbewegung der letzten Jahre. Ich war letzte Woche interessierter Besucher eines großen Bewerbes in meiner Gegend! Was sich da die letzten Jahre getan hat, ist schon phänomenal. Ich kann mich erinnern, wie ich 2008 noch vor einer Handvoll Crossfittern in München ein Kettlebell-Seminar gegeben habe. Mittlerweile ist der Klub mehrere hundert Leute stark. Dass wir bevor das ganze wirklich populär wurde, schon ähnlich trainiert haben (Zirkel, Mischung versch. Trainingsarten), ist auch witzig. Zurück zum Bewerb. Mir sind einige Sachen aufgefallen. Denn was Erfolg hat, wirft auch Schatten. Crossfit musste sich zu Unrecht und Recht mancher Kritik schon aussetzen. Sei es schlampige Übungsausführung oder zweifelhafte Auswahl von Übungen (Olympic Lifts auf hohe Wiederholungen). Doch es gibt auch viel gutes zu sagen und das ist Thema dieses Posts. Mir fällt auf: - Keine andere Bewegung hat die Olympischen Hebeübungen wieder so in den Blickpunkt gerückt wie Crossfit. Das Resultat: viel mehr Heber, viel mehr Teilnehmer bei traditionellen Stemmerveranstaltungen, das Niveau steigt und steigt und es ist kein Ende in Sicht. Weltweit zu beobachtendes Phänomen. Und dank guter Referenten (Toroktiy, Klokov,...), die viele Crossfit-Boxen abgrasen, kommt auch guter Input von außen mittlerweile. Wird spannend. Die USA, jahrelang nur noch Nachläufer im Olympischen Heben, werden glaub ich in ein paar Jahren wieder ein paar Elite-Leute herausbringen.

Beim Wettkampf gut zu sehen war:

  • Die Elite also die Besten dort sind extrem gut austrainiert. Sind lean und haben gute Muskelmasse. Und haben vor allem auch eine sagenhafte Kraftausdauer. Denn die Workouts sind brutal. Auch die Damen sind allessamt Maschinen. Es ist halt ein feiner Grat. Wer überpaced und schlampig arbeitet, wird irgendwann einen (hohen) Preis dafür zahlen.

  • eine Rückkehr zu wirklich guten Cardio-Maschinen. Sprich Rudergerät oder das Assault-Bike (das früher Airdyne hieß). Auch Seilspringen und Co. - alles tausendmal besser als Stepper und Konsorten. Ich habe am Sonntag auch auf der Concept2-Rudermaschine gesessen. Ich sag nur soviel. 400 Meter Läufe sind vom Laktat her keine feine Sache, aber ein 1000 Meter Sprint auf dem Ergometer ist eins der brutalsten Trainingserlebnisse die es gibt.

  • was meiner Meinung nach auch gut ist, ist dass man auch in der Crossfit-Szene immer mehr von Low-Carb und dergleichen wieder abkommt. Ich hab einige Teilnehmer zwischen den Workouts essen sehen und das war nicht in diese Richtung. Für derart glykolitische Einheiten, die vor allem dieses Energiesystem beanspruchen und Kohlenhydrate dafür ein MUSS sind, wäre das mit Low-Carb auch eine schnell einmal problematische Geschichte. Adrenal Burnout und Co. - allesamt aufkommende Sachen, die man dann zu befürchten hat, wenn man dem Körper lange nicht das gibt, was er wirklich braucht.


  • Was mir auch immer gut gefällt, ist bei allem Wettkampf-Charakter der gute Zusammenhalt unter den Leuten. Sei es bei der Organisation solcher (großer) Events, die natürlich auch viele Helfer im Hintergrund brauchen. Und auch unter den Wettkämpfern selbst, die sich gegenseitig anfeuern und pushen. Find ich sehr sehr wichtig und gut! Wir sind nichtsdestotrotz alle eine kleine Gruppe. Denn betrachtet man die Gesellschaft allgemein, sind wir alle Sportbetreibenden mittlerweile große Außenseiter und nur ein kleiner Prozentsatz... Ich bin gespannt was noch alles kommt da in den nächsten Jahren...

Dominik

P.S.: Folgt mir auf www.instagram.com/domifedo - dort poste ich sehr sehr regelmässig! Ich hatte erst letzte Woche Freitag eine nette Einheit mit gleichgesinnten Kameraden. Mit Kettlebells wieder mal einen Berg hinauf. Ein Lungenputzer und Ganzkörper-Workout vom Feinsten. Ein Bericht darüber wird wohl noch folgen...

Sonntag, 3. Juli 2016

Die Kampfmaschine

Rickson Gracie, einer der gefürchtesten und erfolgreichsten MMA-Kämpfer der Geschichte. Mein Freund Steve Maxwell kennt ihn persönlich. Er erzählte mir einmal, dass wenn dich der im Griff hatte, kamst du nicht mehr aus. Eine Kampfmaschine. Hier eine geniale Doku im japanischen Fernsehen über ihn. Den Film "Choke" empfehle ich zudem. Hier sieht man auch, dass mit Körpergewichtstraining vieles erledigt wird in Vorbereitung auf große Kämpfe. Keine "secret routines", keine Mätzchen. Plain, old School calistenics:

Montag, 27. Juni 2016

Der nächste Olympiasieger steht vor der Tür!

Etwas mehr als vier Monate ist es her, da war Gewichthebe-Olympiasieger Dmitry Berestov da und hat beim USV Lochen im schönen Oberösterreich ein Seminar der Extraklasse gerockt! Für die, die da waren, ein wirklich einmaliges Erlebnis. Von einem der besten des Faches zu lernen, ist einfach etwas besonderes. Es war ein bunt gemischtes Team. Bundesliga-Stemmer und Staatsmeister, Anfänger, leicht Fortgeschrittene, Jugendliche - alle gingen nach dem Tag zufrieden nach Hause. Jeder hatte viel gelernt. Und wurde dabei von einem Champion betreut, mit ihm an der Technik gefeilt und viel viel Knowhow vermittelt.

NUN gibt es erneut die Möglichkeit, mit einem Goldmedaillen-Gewinner zu arbeiten und von ihm zu lernen. Am 30. Oktober kommt nun niemand geringerer als Aleksey Torokthiy, seines Zeichens Olympiasieger in der Klasse bis 105 Kilo Klasse in London 2012. Der Ukrainer macht seit Monaten auch auf Youtube schon Karriere. Veröffentlicht dort Programme, die vor allem eines bringen: Erfolg (für jedermann/frau).





Ein massiver, sympathischer Athlet, der es noch immer drauf hat. Aber vor allem eben auch eines: Einer, der in punkto Programming und Wissens-Vermittlung wohl über alle anderen zu stellen sind, die derzeit auf diesem Gebiet ihr Wissen vermitteln. Beweise dafür gibt es genug. Hier sein Youtube-Kanal:

https://www.youtube.com/user/WeightliftingUkraine

Hochprofessionell etwa die Herangehensweise bei seinen Programmen. Ich bin gerade selbst in einem mittendrin und kann sagen, der Mann versteht sein Handwerk. Absolut.

Ich kann nur sagen. Wer etwas lernen will in einem Sport, der zu den Kernsportarten der Olympischen Bewegung seit jeher zählt, der hat nun noch einmal die Möglichkeit dazu in unseren Breiten. Alle Infos und Meldeformalitäten findet man auf http://janis.pro. Wer glaubt, das wäre nur was für Profis oder Spezialisten, der liegt übrigens falsch! Wer die Basics des Langhantel-Sports erlernen will, sollte sich so etwas nicht entgehen lassen. War schon beim Berestov-Gig so. Es wurde fast alles mit der leeren Stange absolviert. Weil alles andere nicht nötig war. Aber von einem Meister zu lernen ist tausendmal mehr wert als irgendwelche Tipps von einem Youtube-Lizenz-Coach entgegen zu nehmen.

Es ist zum ganzen auch ein Show-Event mit ihm geplant, wo Torokthiy seine Leistungen präsentieren wird. Wer einmal sehen will, wie schnell 200+ Kilogramm nach oben schnellen können, hat da nun die Möglichkeit zu!!!

Mehr wie gesagt hier: http://janis.pro. Torokthiy spricht Englisch, es ist zudem ein perfekt sprechender Deutsch-Russisch-Dolmetsch da (der sich obendrein im Gewichtheben fachlich auskennt) und die Infrastruktur in Lochen sucht ihresgleichen in Österreich. Der Verein wird sich dafür wieder schwer ins Zeug legen.

Viel mehr gibt es nicht mehr zu sagen. Die Einladung steht,

KRAFT FREI!

Dienstag, 14. Juni 2016

Traumbrot

Seit einigen Wochen komme ich in den vermehrten Genuss von gekeimtem Brot.


Das ist der absolute "Gold Standard", was Brotbacken betrifft. Besser geht's nicht. Basisch, die Nährstoffe aufgeschlossen und für den Körper gut verfügbar, dazu mehr Eiweiß und weniger Kohlenhydrate und absolut keine unnützen Zusatzstoffe. Niente.

Ein Top-Nahrungsmittel. Die derzeit "aufkeimende" Angst für Getreide kann damit easy entkräftet werden. Hier auch ein sehr guter Artikel zum Thema gekeimtes Brot:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/brot.html

Wer übrigens laufend Eindrücke von meinem Training, Essen und Lifestyle sehen will, ist auf http://instagram.com/domifedo immer laufend im Bilde!

Reinschauen lohnt sich da. Und reinbeißen in das vorhin erwähnte auch...

Dominik

Mittwoch, 11. Mai 2016

Im Bilde

Ich bin nun auch auf Instagram, um Dinge festzuhalten, die ich für wichtig erachte. Sei es Training, Essen oder sonst etwas, dass das Leben so bietet...

http://instagram.com/domifedo

Ein Trainierer, dessem Kanal ich schon länger folge, hat wieder dabei wieder etwas verfasst, dem ich nur 1 zu 1 zustimmen kann:

 
mitchellstrengthPaying my bills in the dark. It always makes me laugh how much people fear hill sprinting. It's painful. Your lungs burn. It's uncomfortable as fuck and they never ever become easier. You just sprint harder. With greater urgency and eventually the discomfort subsides. The hill serves as the perfect metaphor for life. Everything worth pursuing is at the TOP of the hill and in order to get there you have haul your ass to the top. It's that simple. I love the feeling of pain from hill sprints. I love how my lungs burn and heart feels as if it's about to explode. This feeling reminds me of my greatest failures and heartbreaks and the pain I literally felt at the time BUT they also remind me how I survived.



Auch ich "genieße" zum Frühling wieder vermehrt Hügelsprints. Und zwar auf eine acht Stockwerke fassende Aussichtsplattform in meiner Nähe. Oben brennt immer wieder alles. Das in Kombi mit Klimmzügen und Divebomber-Liegestützen ist ein komplettes Workout, das keine Wünsche offen lässt. Bestätigte mir auch Coach Steve Maxwell, mit dem ich letzte Woche länger telefonierte. Auch er liebt diese Art von Trainings seit Jahrzehnten.

Also noch mal der Link für laufende Neuigkeiten von mir:

http://instagram.com/domifedo

Fight on,

Dominik

Freitag, 29. April 2016

Weise Hinweise

So liebe Leute,

einige Neuigkeiten wieder einmal. In ungeordneter aber dennoch sehr interessanter Reihenfolge:

- Veranstaltungshinweise: Ich wurde auf zwei nette Gigs aufmerksam gemacht. Einerseits das hier: http://www.revolution-fitness.at/grip-days-2016/ - Veranstalter sind das Ehepaar Anna und Christoph, zwei hochaktive Trainingskollegen aus Graz, die im Vorjahr auch bei uns bei Steve Maxwell da waren. Ihre "(R)Evolution Fitness" ist richtig im Kommen und beide sind mit Herz dabei. Der Gig dort im Juli verspricht Spannung. Und dann gibt's noch das hier: http://trainingsnomaden.blogspot.com/2016/04/stretch-teacher-workshop.html - Wird gemacht vom geschätzten Markus Ott und Thomas Wulff als Co-Veranstalter. Mein Trainingskollege Patrick sowie Matthias lassen sich das Ding nicht entgehen und es kann gut sein, dass ich auf einem dieser Events auch auftricksen werde. Es brennt mich auf jeden Fall unter den Fingernägeln.

- Lesehinweis: Wer noch Motivation braucht fürs Training in den kommenden Stunden/Tagen, dem sei das hier ans Herz gelegt: http://www.basbarbell.com/2016/04/i-was-thinking-about-great-training.html - James Steel versteht es wie nur wenige im Feld, Sachen auf den Punkt zu bringen und Feuer zu entfachen. Der Blogpost muss es einfach tun!

- Rezepthinweis: Hier noch Top-Gericht, dass bei mir alle paar Wochen auf den Tisch kommt, bei unseren russischen Gewichtheber-Kollegen wie Dmitry Berestov alle paar Tage. "Borscht"


Gemacht nach diesem Rezeptvorschlag: http://breakingmuscle.com/recipes/soup-for-sustenance-golden-beet-and-pancetta-borscht

Und hier auch was feines, was bei vielen selten bis gar nie auf den Tisch kommt. Innereien. In Österreich wird das Gericht "Beuschel" genannt:


Herz, Lunge, Leber. Von einem Tier, wo mir die Herkunft bekannt war. Eine Nährstoff-Bombe. Innereien, wenn sie denn aus guter Quelle sind, schlagen alle anderen (gesunden) Lebensmittel um Hausecken, wenn man die Nährwerte gegenüberstellt. Steht hier aber nicht das erste Mal...

- Trainingshinweis: Mittwoch wieder mal Swings mit der T-Handle gemacht. 50 Kilo nur draufgetan. Aua. 100 Gesamt-Wiederholungen später und wenige Stunden danach war die Muskelkatze da im hinteren Oberschenkel. Und wie. Klar waren da vorher auch Kniebeugen noch dabei im 6x6-Stil. Aber dennoch. Diese Swings sind immer wieder eine Gemeinheit, wenn man sie länger nicht mehr macht. Eine der besten Übungen, die es gibt.

Ein gutes Wochenende allerseits, make it a good one!

Dominik

Dienstag, 26. April 2016

R.I.P Tommy Kono


Eine weitere Kraftsport-Legende ist leider von uns entgangen. Tommy Kono. Der zweifache Olympiasieger starb im Alter von 85 Jahren an Leberzirrhose. Er war der wohl beste Gewichtheber, den die USA jemals hervorgebracht haben. Zudem war er auch im Bodybuilding erfolgreich und holte sich dort den Titel "Mr. Universe". Sein Buch "Weightlifting, Olympic Style" ist in meinen Augen eines der Standardwerke eines jeden Hebers.

Kono wurde in der Zeit vor dem Mißbrauch mit Dopingmitteln in der Sportart groß und erfolgreich. Er trainierte meist dreimal die Woche und das oft in einem Keller mit Eisenscheiben und ohne jegliche Schnörkel oder geheimen bulgarischen Plänen.

Kono lebte in Hawaii und erfreute sich bis zu seinem Tod bester körperlicher und geistiger Fitness. Hier ein Lehrvideo auch von ihm:



Ein Vorbild für viele und vieles. R.I.P Tommy...

Dienstag, 29. März 2016

Nährstoffbombe


Das Bild hier oben schaut nicht unbedingt nach Gourmet-Mahl aus. Schmeckt aber gut und ist auch gut - vor allem, was die Nährwerte betrifft.

Mache mir seit zwei Wochen auf Anstoss von Kollege Thomas Wulff wieder vermehrt Smoothies. Wahre Nährstoffbomben. Um mögliche Defizite auszumerzen und mir dazu Vitamine/Mineralstoffe in Kapselform zu ersparen. Das Geschmackserlebnis ist damit ebenfalls ein anderes.

Beeren, Spinat oder Beerlauch, Banane, Rote Beete, Eiweißpulver oder Hüttenkäse sind da meist drin. Dazu Kokosflocken oder Nussbutter, aber auch Macadamia- oder Olivenöl. Alles dabei, was dem Körper zuträglich ist.

Rezepte gibt es allerhand im Netz, einen Rat hab ich:

Simpel starten, nicht zu viele Sachen zusammen mantschen, eher defensiv beginnen, damit sich der Körper an die Nährstoffbombe gewöhnen kann.

Und noch etwas: Langsam trinken, schluckweise, kauen dabei, damit der Körper die Chance auch hat, das ganze zu assimilieren.

Lasst es euch schmecken!

Dienstag, 15. März 2016

Stadl-Fest Nachruf

Es gibt schon erste Reaktionen zum "Stadl-Fest" letztes Wochenende:


Danke Raphael und Marco fürs Eintragen. War Hammer, dass ihr die weite Anreise auf euch genommen und dann noch so Gas gegeben habt!

Sonntag, 13. März 2016

Ein Stadl-Fest

 
Ein Stadl im oberösterreichischen Lande glühte gestern Samstag lichterloh. Das Trainingsfeuer brannte, weil sich Gleichgesinnte trafen und ihrem liebsten Hobby/Berufung frönten.

Spielzeuge wie ein Eisenlog, schwere Reifen, Inch-Hantel, Farmer Bars, Seile, Pegboard und dergleichen, sind was, das man äußerst selten sieht und kriegt. Alles auf einmal ohnehin eigentlich so gut wie nie. Nicht aber im Stadl von "Farmer Karl". Der Kerl hat in monatelanger Kleinarbeit alles zusammengetragen, was das Herz begehrt.

Nun traf sich eine erlesene, motivierte Schar zur Einweihung. Wir haben sechs Stunden Gas gegeben.

Mein Kamerad Thomas berichtet auf seiner Seite eigentlich alles, was gesagt werden sollte dazu:
http://trainingsnomaden.blogspot.com/2016/03/ein-historischer-tag.html

Für mich geht's schon in wenigen Tagen zum nächsten Trainingslager in Obertraun. Ein Intensivkurs für weitere Taten, die folgen sollen.

Eine Einladung zur FIBO, der weltgrößten Fitnessmesse, die Mitte April steigt, musste ich heuer ausschlagen. Aber für kommendes Jahr hab ich mir das fest vorgenommen. Auch da ist alles vereint. Bodybuilding, Strongman, Turnen, funktionelles Training, Gewichtheben, Supps und Gerätehersteller und und und. Falls ihr Zeit habt, gebt euch das ruhig mal. Thomas ist für den höchst empfehlenswerten Eiweißhersteller Orgainic vor Ort.

In diesem Sinne, fight on!

Mittwoch, 2. März 2016

Mehr als ein Champion



Was für ein Wochenende, das da stieg! Ich bin noch immer von den Eindrücken und Erlebnissen überwältigt.

Gewichtheber-Olympiasieger Dmitry Berestov war da (der mächtige Herr in der Mitte neben meiner Wenigkeit und meinem Kumpel und Berestov-Freund Janis Rajaonarivelo). Es war der Auftritt eines Mannes, der mehr als ein Champion ist. Bescheiden wie kaum einer, ein 110-Kilo-Powerbrocken, der seinesgleichen sucht. In der Welt der Schwerathletik eine Legende und das nicht zuletzt dank seinem Titel 2004 in Athen. Gold war dort seine Ausbeute, vier Jahre später hat er noch den Europameister-Titel folgen lassen.

Letztes Wochenende hat er bei der Union Lochen im schönen Innviertel in Oberösterreich gerockt. Und wie. Erst mit gewaltigen Leistungen. 180 Kilo im Reißen, 210 im Stossen. Womit er mit 36 Jahren noch immer zu den Allerbesten zählt. Obwohl er eigentlich in "Sport-Pension" ist.

Zum Vergleich. Zeitgleich am Abend fand die Stemmer-Bundesliga statt. Dima hätte mit seiner Leistung da sogar die österreichische Olympia-Hoffnung Sargis Martirosyan (selbe Gewichtsklasse) knapp in den Schatten gestellt.

Hier ein Highlight-Video. Wer sich das entgehen ließ, ist selber schuld. Einen Weltklasse-Mann bei der Arbeit erleben zu dürfen, mit ihm auch zusätzlich Zeit verbringen zu dürfen und hinter die Kulissen zu schauen, ist unbezahlbar. Jeder hat massiv viel gelernt. Es gibt keine Geheimnisse, keine Superfoods oder sonstwas. Der heilige Gral ist die tagtägliche schweißtreibende Arbeit. Das Hören auf den Körper und der Einsatz erprobter Techniken. So kommt man zum Erfolg. Der nicht von heute auf morgen kommt, sondern Jahre auf sich oft warten lässt. So ein verkürztes Resümée seiner Ansichten, die er am Samstag in einem Tag zum Allerbesten gab.


Eine Fortsetzung mit diesem Hammer-Athleten wird schon für heuer im Herbst angestrebt. Zeitgerecht wird informiert und zwar auf http://janis.pro

Es gibt tausende oder wohl Millionen Internet-Coaches und Möchtegern-Gurus mittlerweile da draußen im World Wide Web. Wer die Möglichkeit hat, von den wirklich Besten zu lernen, sollte diese nutzen. Es ist jeden Cent und jede Sekunde wert...

Samstag, 20. Februar 2016

Restposten


2 Plätze sind hierfür noch zu haben, ließ mich Thomas wissen: http://trainingsnomaden.blogspot.co.at/2016/01/die-halle-des-lowen.html

Ein seltener Gig, der es wie die Vergangenheit schon oft bewies, sicher wieder in sich hat. Wers versäumt, ist selbst schuld.

Gutes Restwochenende. Haut rein!

Montag, 15. Februar 2016

Brüder im Eisen

Arnold Schwarzenegger und Franco Columbu - selten gab es ein genialeres Duo in der Fitnesswelt. Sie sind bis heute Brüder im Eisen geblieben. Und das ist gut so. Auch wenn das Training mehr auf Maschinen ausgerichtet ist nun, das macht nix. Wer mit fast 70 Jahren noch so viel Freude am gemeinsamen Training hat, der machts nix falsch. Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz, wie dieses neue Video beweist. Der Soundtrack ist der aus der legendären Doku "Pumping Iron":

Donnerstag, 28. Januar 2016

Der nächste Frühjahrs-Hit

Olympiasieger Dmitry Berestov Ende Februar und es geht munter so weiter. Das hier ist ebenfalls gestern reingeflattert:

Check this out: http://trainingsnomaden.blogspot.com/2016/01/die-halle-des-lowen.html

Wer Thomas kennt, weiß, dass das was Hochqualitatives wird. In Kombi mit Karl ein absoluter Knaller. Ein heißes Frühjahr kann in balde beginnen...

Montag, 25. Januar 2016

Last Call

Jaja, lang lang ist's her, seit hier was eingetragen wurde. Als Neustart würde ich es dennoch nicht bewerten, vielleicht als kleine schöpferische Pause. Aber weitergegangen ist trotzdem was.

Erstmals ein Gutes neues Jahr an alle, die weiterhin hier mitlesen!

Wohl diese Woche noch erscheint der Artikel "Fünf Dinge, die ich 2015 gelernt habe". Eine Aufarbeitung verschiedener Sachen.



Zuallererst möchte ich aber auf ein Projekt hinweisen, wo mein langjähriger Trainingsfreund Janis die Triebfeder ist. Das Seminar mit Gewichthebe-Olympiasieger Dmitry Berestov nähert sich in Riesenschritten. Am 27. Februar ist es soweit. Lochen am See im schönen Innviertel in Oberösterreich. Und es gibt folgende Nachricht: es sind noch ein paar wenige Restplätze vorhanden. Zugreifen lohnt sich wirklich. Qualität geht hier vor Quantität. Zeitgleich macht ein früherer Teamkollege Berestovs in einem anderen Eck Österreichs ebenfalls ein Seminar. Mit der vierfachen Teilnehmermenge. Das nur zur Info...

Hier gibt's alle Infos: http://janis.pro

Berestov ist eine absolute Hausnummer im Hebersport. Und wenn so wie viele sagen, das Olympische Gewichtheben eine der Königsdisziplinen des Kraftsports ist, dann sag ich mal so: wer von Hausmeistern lernen will, der darf weiter brav Youtube-Filmchen gucken, wo die Technik erklärt wird von "Trainern" ohne Lizenz. Oder aber er will sich einen ganzen Tag mal von einem der Besten inspirieren und checken lassen, den es auf diesem Planeten gibt.

In Lochen wird sich eine illustre Runde einfinden an diesem 27.! Der Masters-Weltmeister ist auch da, dazu mehrere Olympia- und WM-Teilnehmer aus Österreich, starke Leute und und und. Wie gesagt, das sind einmalige Gelegenheiten und ich finde es top, dass Janis das mit aller Macht und Power durchzieht. Wer jemals sowas gemacht hat, weiß wieviel Arbeit das ist. Flug organisieren Unterkunft und Co., aber auch überhaupt den Kontakt zu so einem Kapazunder knüpfen. Das alles macht sich nicht von selbst.

Von mir gibt's da einen festen Daumen nach oben!

Gestern wurde mit Kamerad Karl alias "Farmer Karl" wieder mal eine nette, gemeinsame Einheit durchgezogen. Fiel unter die Rubrik "Ausprobieren" auch.

Probiert das mal aus:
Klimmzug 5 Sekunden hoch, 10 Sekunden runterlassen. Davon vier Wiederholungen (insgesamt 3-4 Serien). Ergibt pro Durchgang 60 Sekunden satte Time under Tension. Idealer Hypertrophie-Bereich. Und zwingt zur sauberen WH-Ausführung so eine "verlangsamte" Arbeit. Der Rücken, die Arme und der Bauch brennen. Auch Stunden und Tage danach. Wer unter Zeitnot leidet, kann das auch als schnelles Training einbauen. Selbiges mit Dips oder Liegestütz, fertig ist ein nettes Oberkörper-Workout.

In diesem Sinne, guten Start in die Woche, more to come.

P.S.: Nicht vergessen: http://janis.pro