Freitag, 13. März 2015

Von null auf hundert beim Ring Muscle-Up

Hartnäckigkeit zahlt sich immer aus. Und sich fordern tagtäglich aufs Neue ohnehin. Dabei einen Plan haben. Dann kann das Projekt nur aufgehen.

Mein Vorarlberger Spezi Lukas Fässler ist hier am Blog kein Unbekannter. War schon bei vielen Trainingslagern ein guter Kamerad. Starker Kerl, drahtig und vor allem zugkräftig. Klimmzüge mit 50 kg Zusatzgewicht sind kein Problem für ihn, auch Seilklettern auf Mehrfach-Serien. Dennoch hat ihm eine Übung in der Vergangenheit komischerweise Schwierigkeiten bereitet.

Der Ring Muscle-Up. Eine wichtige Grundübung, die man irgendwann in seiner Trainingslaufbahn unbedingt ins Programm aufnehmen sollte. Zug- und Drückübung in einem, "big bang for your buck" würde der Ami sagen!

Ich gab Lukas vor einigen Wochen ein maßgeschneidertes Programm auf diese Übung. Zack, nun wenig später kam dann dieses Video zu mir. Von Null auf Wiederholungen.



Fein Fein. Er macht sie zügig diese Übung, explosiv. Aber das hat auch damit zu tun, dass es an hohen Ringen geschieht. Ne ganz andere Nummer als an Ringen, die man etwa an ner Torstange oder ähnlichem aufhängt. An hohen Ringen ist der Muscle-Up schon um einiges schwieriger, weil es ne ziemliche Wackelgeschichte ist.

Richtige Turner belächeln diese Sorge klarerweise, für die ist der Muscle-Up eigentlich nur der Aufgang zur eigentlichen Übungsausführung dann.

Aber wie gesagt, wer den Muscle-Up lernt und ehrt, der kann damit enorm viel herausholen. Stärkt die Schultern, ja den gesamten Oberkörper. Ist quasi das Umsetzen und Drücken mit der Langhantel auf Körpergewicht umgemünzt. Dreidimensionale Kraft wieder mal.

Davon können wir alle gut gebrauchen!

Ein gutes Wochenende,

Dominik

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