Freitag, 27. Februar 2015

Die Kraft der Worte

Ich weiß, dass hier ist nicht unbedingt der Tummelplatz für die reinen Hardcore-Bodybuilder.

Aber jeder der Leser weiß hier, dass ich ein Fan des Old School Trainings bin. Und seiner Protagonisten.

Dave Draper ist auch einer davon. Hammer Typ!

https://www.facebook.com/bodybuilderdavedraper

Lest euch da mal einige der Artikel. Der Kerl hat es drauf. Auch schreiberisch.


Wer diese ganzen Leute immer nur als "Stoffer" abtut, der liegt verkehrt.

Auch einen wie Evan Centopani. Einfach mal reinschnuppern: www.centopani.com

Der Mann macht sich Gedanken zu Ernährung und Co. Knallt sich rote Beete rein, hinterfragt Leber und und und. Das passt so gar nicht in das Klischeebild, das viele von solchen Kleiderschränken haben. Man sollte schon unterscheiden können.

Ein gutes Wochenende!

Mittwoch, 25. Februar 2015

Tragt mehr!



Ein vielleicht ganz hilfreicher Artikel:

https://www.t-nation.com/training/lifters-elbow-the-cause-the-cure

Der Satz am Anfang blieb irgendwie hängen:

"A weak grip can equal elbow pain. If you can't carry a load equal to your bodyweight in each hand for 15 meters, your grip sucks. Farmer's walks will help."

Das sind ziemlich hohe Voraussetzungen, um ehrlich zu sein. Wer's nicht glaubt: Körpergewicht pro Hand tragen und selbst erleben :-)

Aber der Rat für Farmer Walks ist ein guter. Bauen viele zuwenig bzw. gar nicht ein in ihr Programm. Was ein Fehler ist. Unter Belastung zu marschieren, gibt dreidimensionale Kraft vom Feinsten. Schon oft erwähnt hier. Dass mein Großvater mehrmals die Woche zwei schwere Kornsäcke mit jeweils 50 Kilogramm eine Stiege rauftrug ohne großartig außer Puste zu kommen, zeugt von Kraft. Der Kerl hatte keine 70 Kilo, aber war drahtig und durch die schwere körperliche Arbeit in guter Verfassung bis ins hohe Alter.

Man muss keine eigene Einheit um Farmer Walks machen oder eine Wissenschaft draus machen. Sondern einfach einbauen. Herumtragen lässt sich vieles. Kurzhanteln, Kettlebells, Sandsäcke, Steine oder sonstiges. Hauptsache man machts.

Im Rahmen des "40 Day Programs" bzw. "Easy Strength" von Dan John, das ich nun begonnen habe, hab ich seit kurzem viel Tragerei im Plan und es tut gut. Ob es nun ein 90 Kilo schwerer Sandsack ist oder zwei 70-Kilo-Koffer. Es gibt einem ein gutes Gefühl und ein voller Einkaufssack fühlte sich danach noch nie so leicht an :-) Und eines ist auch fein. Man macht sowas meist draußen in der frischen Luft, ein netter Nebenaspekt.

Schon des Öfteren haben starke Leute, die viel Zeit im Fitnessstudio verbringen oder Körpergewichts-Kunststücke vollführen, bei Marschieren mit Gewicht ihr blaues Wunder erlebt. Eine ganz eigene Kraft, die man dafür braucht. Auch den Geist strengt es an. Die Hände wollen auslassen, doch man kämpft sich Meter um Meter weiter.

Ein Hoch auf Farmer Walks! Eine der meist unterschätzten Dinge, die es gibt.

Sonntag, 15. Februar 2015

Geschenke


Jaja, der Valentinstag kann auch für Männer was Feines bieten. Wenn einem die Frau gut gesinnt ist. So wie in meinem Falle :-)

Was gabs da für tolle Geschenke. Zwei Shaker-Becher. Aus Glas, was den wohltuenden Unterschied macht. Wusste nicht, dass es sowas schon gibt.

Und dann noch ein Trainingstagebuch. Fein gemacht von Sascha Fast. Alias Wursti, unter dessem Synonym er früher im Fighterfitness-Forum auch auftrat. Hat einen feinen Blog (www.improvedeating.de)

Hier gibt's das Buch und ich kann schon nach dem Eintrag einer erfolgreichen Einheit zwei Daumen hoch geben dafür.

Der einzige Verbesserungsvorschlag wäre eventuell ein eingemachtes Band, damit man schneller auf die letzte Seite kommt.

Alles in allem eine gute Geschichte aber.

Wer bis jetzt nicht Buch über sein Training führt, sollte das tun. Nur so ist wirklich Fortschritt/Rückschritt messbar.

Freitag, 13. Februar 2015

Wertvolles Brot

Weil viele Fragen auftauchten, wie Sauerteigbrot geht. Ich empfehle einen Brotback-Kurs. Hier ist auch ein brauchbares Video aber:



Und es gibt auch eine gute käufliche Variante. Am besten ist "Essener Brot", das aus gekeimtem Getreide besteht. Beste Ware! Gibt in Reformhäusern vor allem!

Ein gutes Wochenende!

Donnerstag, 12. Februar 2015

Das wird in der Früh gefuttert

"Frühstücken" kann so herrlich einfach sein:
3 Eier verquirlen, zermatschte Banane und 30 Gramm Proteinpulver (geschmacklos, ungesüsst) reinrühren und Pfannkuchen machen damit in einer mit Kokosfett ausgestrichenen Pfanne. Samt aufgetauten Beeren ein wahrer Energiespender. Das fertige Werk:
 

Was gab es heute?

Hühnerleber klein geschnitten, in reichlich Zwiebel und Knoblauch geröstet auf selbstgemachtem Sauerteig-Brot. Zubereitungszeit ebenfalls keine 15 Minuten.

Und eine Nährstoff-Bombe wieder.

Mahlzeit!

In wenigen Tagen stelle ich eine neue Waffe im Trainingsarsenal vor. Dank Kollege Patrick edel verarbeitet. Aber vor allem eines: extrem wirkungsvoll! Selbstbau lohnt sich. Die Kreuzhebe-Leistung kann ich damit hoffentlich weiter pushen.

Montag, 9. Februar 2015

Wenns schnell gehen muss...



Den Herrn oben könnten einige kennen. Kopfüber. Normalerweise aber immer obenauf. Arnold Schwarzenegger!

Schöne Übung, die er da macht. Hätten ihm wohl einige nicht zugetraut.

Aber eine Top-Wahl, wenns im Training "schnell" gehen muss. Denn damit ist die Qualität gesichert.

Ich fahre derzeit kurze, scharfe Einheiten. Mehr lässt die Zeit nicht zu. Dennoch geht's Vollgas zur Sache. So wie am Samstag mit unzähligen Ring-Muscle-Ups und dem Pegboard.

Oder so wie heute. Da schaute die halbstündige Einheit so aus:

A) Handstand-Liegestütze auf Griffen: 50 WH gesamt (In Fünfer-Serien)

B) Klimmzüge mit Zusatzgewicht (45 kg): 25 WH gesamt (In Fünfer-Serien)

C1) hängendes Rudern: 3x20
C2) Liegestütze mit Zusatzgewicht (40 kg) 3x15

Wenig Pausen, hohes Tempo, Körpergewichts-Grundübungen mit Zusatzgewicht. Zug-Drück-Wechsel mit vertikalem und horizontalem Winkel. Alles abgedeckt damit. Basics. Keine Schnörkel. Kein Handyherumgespiele und Glotzerei. Fokus.

Einen guten Wochenstart,

Dominik

P.S.: Handstand-Liegestütze sind übrigens auch eine Lieblingsübung von Kollege Dmitry Klokov. Der russische Bär macht sie gerne am Ende seines Trainings. Um Schultern wie Kanonenkugeln zu entwickeln, wie er in einem Video mal sagt. Recht hat er...