Freitag, 23. Mai 2014

Gegroundet

Herrlich ist sie diese Frühlingszeit. Ich bin dann im Training fast nur mehr barfuß unterwegs. Das hat was. Schult die ohne vernachlässigten Füße, gibt ihnen einen besonderen Reiz. Ob am Eisen, beim Krabbeln oder sonstwo, ohne Schuhe unterwegs zu sein vergessen heute viele.

Die Old-Timer haben das auch gerne gemacht. Siehe hier, der bekannteste Vertreter von ihnen.

 
 
Ich habe ebenfalls kreuzgehoben kürzlich, barfuß. Und danach noch Kniebeugen. Und guten Kater danach in den Waden gekriegt. Das Gefühl aber, mit dem Boden fast eins zu sein, ist wesentlich besser als mit Laufschuhen oder sonstigem selbiges zu machen. Barfußschuhe sind grad en vogue. Ist auch gut. Ich habe eine sehr gute und billige Alternative.
 
KungFu-Schuhe von Feivue, Danke Oliver für diese Empfehlung vor einigen Jahren, die Dinger hab ich noch immer und in eifriger Verwendung obendrein! Man spart sich einiges Euros, bei gleicher wenn nicht sogar besserer Wirkung. 


Apropos Arnold. Ich bin ein Riesenfan nach wie vor der Golden Era. Durfte ja kürzlich auch den großen Frank Zane sehen. Und Arnold gibt hier wieder einiges zum Besten. Eine Zeitreise zurück in die Zeit als Athlet. Ich bin auch schon dreimal dort gewesen in Venice Beach. Hab jede Sekunde dort aufgesogen. Der frische Wind des Meeres, die Sonne und die gute Stimmung - kein Wunder, dass es damals das Mekka des Bodybuildings war. Zieht euch das hier rein:



Ein gutes Wochenende, bleibt gegroundet,

Dominik

Freitag, 9. Mai 2014

Thomas schreibt, Oliver geigt

Ich lass hier mal meinen guten Kameraden Thomas sprechen. Dem gibt's nichts hinzuzufügen.

http://trainingsnomaden.blogspot.com/2014/05/6-monate-und-1-wochenende.html

Aber doch noch was :-)



Das hier gezeigte Krabbeln hat es in sich. Ich habe vor einigen Wochen schon einmal das Buch "Original Strength" von Geoff Neupert und Tim Anderson erwähnt. Es war für mich ein "Game Changer". Das kann ich wirklich so sagen. Ich bin mobiler, flexibler und stärker geworden. Zweifelsohne. Der Einbau kleiner Mini-Sessions damit war Gold. Das neue Buch "Original Strength Performance" ist nun ebenfalls schon fest im Einsatz. Oliver demonstriert es hier. Ist ein einfach gemachter Selbstbauschlitten. Völlig unterschätzt sowas. Die Schultern, der Bauch, alles arbeitet hier unisono in einer Einheit auf Hochtouren. Es verbindet den Körper, macht ihn stark auf dreidimensionale Art und Weise. Hier das Buch. Kann es hochgradig empfehlen, kostet ja auch nicht die Welt.


Schönes Wochenende,

Dominik

Montag, 5. Mai 2014

Taten statt Worte

Karl ist kein Mann großer Worte, keiner der stundenlang das Internet nach neuesten Trainingsplänen durchforstet, unglücklich mit seiner Fitness ist oder Ausreden sucht. Und auch keiner, der auf Videos schöne Reden schwingen kann, wie gleich zu sehen ist :-)

Seine Sprache ist die Aktion. Bis zum Samstag kannte er die Übung Ring Muscle-Up geschweige denn den "False Grip" dafür nicht. War ihm kein Begriff. Nach dem Trainingslager mit den Kollegen Thomas, Oliver und Lukas war das schon anders.

Gestern kam dann dieses Video hier:



Klar. Kein Problem für den Kerl, wohl auch nicht auf mehrere Wiederholungen nun. Zugkraft ohne Ende. Er hat eine neue Waffe entdeckt. Der Ring Muscle-Up ist für Turner nur sowas wie eine Anfängerübung bzw. Hinführübung zu schwereren Sachen. Aber auch jeder ambitionierten Fitness-Sportler und Trainierer sollte sie im Arsenal haben.

Karl ist fast 50 Jahre. Und wurde schon durch einige Schicksalsschläge, davon einige ziemlich schwere, zurückgeworfen. Im Endeffekt blieb er aber auf der Überholspur. Ohne Gesundheit ist der Mensch fast ein Nichts. Das weiß Karl und deshalb ackert er weiter. Geld, Reichtum, Glanz, was weiß ich was beiseite. Freude an der Bewegung, ein gesunder Geist im gesunden Körper, das ist das wichtigste.

Erst heute musste ich wieder öfter die vielen umherrirrenden Leute mit ihren tollen Smartphones auf der Straße und der Straßenbahn beobachten. Die Leute flüchten sich darin. Metrosexuelle, gertenschlanke und mit gezupften Augenbrauen verzierte Männer sind ohnehin heutzutage unheimlich in. Am besten noch unsportlich und eine Damen-Handtasche. Die Entwicklung ist keine gute. Dagegensteuern angebracht. Back to old School Leute! Das liest hier nicht jeder gern. Aber Mainstream sein ist nicht immer the way to go! Guten Wochenstart,

Dominik

Sonntag, 4. Mai 2014

I am back

So, nach langer Abwesenheit wieder ein Lebenszeichen von mir :-)

Aber es ging in letzter Zeit natürlich einiges weiter.

Ich war einmal mehr in den USA, eine 18-tägige Rundreise im schönen Westen stand am Plan. Herrliche Natur, gutes Wetter und tolle Erlebnisse. Jetlag war nie ein Problem. Hier ein guter Tipp: Am Ankunftstag ausgiebig noch im Tageslicht spazieren, im Flieger etwa 3-4 Liter Wasser trinken, fasten (das Fliegeressen ist der letzte Dreck wie jeder wissen sollte) und ev. die ersten Tage mit Melatonin supplementieren.

Auch waren gute Bodyweight-Workouts, kurz und knackig mein ständiger Begleiter in den Staaten. Karls 10x10 (15 Sekunden Pause zwischen den Sätzen)-System mit Liegestützen war eine davon. Wer das belächelt, einfach mal machen. Saubere, langsame Ausführung. Brust berührt Boden. Das bringt Laktat in den Oberkörper. Schneller als man glaubt. Und kostet wenig Zeit. Auch Sprints am Strand, eine Eiseneinheit in einem grässlichen Studio in Bakersfield und vieles mehr blieben mir in Erinnerung.

Und dann das hier vor allem auch. Wer kennt diesen Mann, diese Legende nicht?


Mr. Frank Zane. Seines Zeichens dreifacher Mr. Olympia, der Inbegriff der Classic Physique, einer der größten Konkurrenten von Arnold Schwarzenegger. Und selbst eine Ikone. Es ging sich ein kurzer Besuch in Kalifornien bei ihm aus und davon werde ich noch lange zerren! Der Kerl ist mit seinen über 70 Jahren noch topfit, hat einen Händedruck wie ein Schraubstock und macht vieles wohl nach wie vor sehr sehr richtig. Darüber gibt's mehr bald in Kürze. Nicht hier, sondern wohl auf www.team-andro.com - seid gespannt.

Und dann gabs ein Wiedersehen mit einem weiteren, guten alten (junggebliebenen) Bekannten. Steve Maxwell. Ich durfte ihn letzten Sonntag in Los Angeles begleiten. Bei Filmaufnahmen von einem Hollywood-Produzenten (!). Kein Scherz. Der gute ist mit seinen 61 Jahren noch immer fit wie ein Turnschuh. Dafür erbrachte er den Beweis einmal mehr.

 
Doch auch in der Heimat hat sich einiges getan. Mein Kamerad Karl Humer lässt sowieso nicht locker. Seine Hangelanlage im Garten seines Hauses ist mit Sicherheit einzigartig. Sie wurde nun erneuert, adaptiert und ausgebaut. Hier einige Eindrücke davon.
 

 
 
Nur ein kleiner Eindruck des ganzen. Eine Spielwiese für Erwachsene, etwas, das den Körper mehr als alles andere fordert. Am Freitag bei einem kleinen Trainingslager mit Freunden haben wir das ganze schon gehörig getestet.



Absoluter Hammer. In Kombi mit Krabbeln wird der Oberkörper so dermaßen auseinandergenommen. Auf absolut funktionelle Weise. Wer dazu noch Sprinten hineinmixt, kann damit eine Top-Athletik erlangen. Aber nur harte Arbeit führt dorthin.

Einen guten Rest-Sonntag und bis bald, fight on!