Dienstag, 21. Januar 2014

Ein kleiner aber feiner Beschleuniger

Kollege Thomas und ich haben letzten Samstag viel trainiert. Und auch viel Wissen ausgetauscht. Was er wie ich seit Jahren weiß: Gute Ernährung ist wie Rennbenzin. Man kippt kein Altöl in einen Ferrari. Und es gibt auch Tuning. Das einen kleinen, aber sehr feinen Unterschied macht. Auf meinen Tipp hin hat Thomas nach der "Naturwerkstatt" im November etwas Whey (Molke) in sein Ess-Regiment eingebaut. Bumm. Etwa drei Kilo mehr in etwa zwei Monaten. Magere Muskelmasse, davon durfte ich mich nun selbst überzeugen. Dass er auch besser erholt zwischen den Einheiten, ist ein weiterer Pluspunkt. Wie gesagt: Ich bin der Meinung, dass hochwertige Nahrungsmittel Numero uno sind. ABER: Gewisse Dinge machen einen Unterschied. Whey, aber nur hochwertiges, zählen zweifelsohne dazu. Welches ohne Zusätze, Geschmacksverstärker und Süßstoffe. Ich weiß aus guten Quellen, dass es nur wenige Hersteller gibt, die wirklich hochwertige Rohstoffe nehmen. Frey ist einer davon. Dieser Marke vertraue ich nun. Ich habe auch schon von Ori Hofmekler Whey importiert, aber das ist kostspielig und nicht nötig. Auch wir haben gute Hersteller. Ich verwende das hier: Und durfte ebenfalls einige Verbesserungen erfahren. Bessere Regeneration, Aufbau von magerer Muskelmasse, kurzum, es bringt was. Und dieses gut auflösende Whey in schwarzem Kaffee samt etwas Kokosfett - einfach herrlich, ein wahrhaftiger Krafttrunk. Ich lasse mir das gerne in der Früh schmecken. Verspätet guten Wochenstart, Dominik

Sonntag, 19. Januar 2014

Starker Samstag

Hammer-Trainingstag gestern mit meinem Kameraden Thomas zelebriert. Hier sein Bericht:

http://trainingsnomaden.blogspot.de/2014/01/ein-tag-im-hangelparadies.html

Der Kerl ist ein echter Tiefstapler. Ein absoluter Rohdiamant im Athletikbereich mit Griffkraft ohne Ende. Wer den mal Muscle-Ups an Ringen auf Wiederholungen machen sieht oder auch sonst, weiß, wo der Hammer hängt. Und er hat auch fachlich das nötige Grundwissen. Ausgebildeter Physiotherapeut, Sportstudent und vor allem ein vielbelesener Mensch. Seinen Blog kann ich deshalb sehr empfehlen.

Einen schönen Sonntag noch, nun heißt es regenerieren,

Dominik

P.S.: Ein Bericht zum Berend-Breitenstein-Seminar in Dornbirn folgt noch!

Freitag, 17. Januar 2014

Von einem ins nächste...

Letztes Wochenende noch ein Seminar mit Dr. Berend Breitenstein und Jürgen Reis in Dornbirn besucht, dieses Wochenende geht es schon wieder munter weiter. Morgen steht ein Trainingstag an, der sich gewaschen hat. Mit meinem Kollegen Thomas Wulff (http://trainingsnomaden.blogspot.com). Schonung gibt's da dann sicher nicht. Wir werden auf Teufel komm raus hangeln bei Karl und am Nachmittag noch Eisen bewegen. Trapbar, Frontbeugen, Umsetzen&Drücken und natürlich die 54er-Inch. Thomas arbeitet damit auf Wiederholungen, auch für mich eine gute Herausforderung, um mich nach einiger Abstinenz mal wieder an diese Geheimwaffe für absolute Rohkraft ranzutasten. Gibts übrigens auf www.gladiatorpower.eu zu erwerben das gute Ding. Alles läuft auf eine Vorbereitung auf ein geniales Summit Anfang März hinaus. Ein Treffen wie sie es früher in Zeiten vor dem Internet und den Massenmedien unter Gleichgesinnten viel öfter gab. Bei Alex Lechner in Ansbach wird der Bär steppen. Wer dessen Gym noch nicht gesehen hat: http://einfaches-training.blogspot.com - absoluter Hammer. Ich freu mich drauf. Aber vorerst einmal Samstag. Schwere Etappen kommen. Um für diese Leidensprüfung gewappnet zu sein. Die Bayern sind absolute Spezialisten im Training mit dem eigenen Körpergewicht. Da will man sich nicht blamieren. Haut rein, ich wünsch euch allen ein gutes, trainingsreiches Wochenende, Dominik P.S.: Hab durch Zufall ganz nah bei mir in der Nachbarschaft einen genialen Bauern entdeckt. Feinste Rohmilch (keine Silage, nur Heugefütterte Kühe), ja sogar Rohmilchtopfen und Co. - eine völlig andere Dimension von Milchprodukten als die im Supermarkt käuflich sind. Alle (guten) Enzyme, Nährstoffe und Eiweißbausteine völlig natürlich noch vorhanden. Was ich damit meine. Augen offen halten. In eurer Nachbarschaft ist bestimmt Ähnliches. Man muss nur stöbern. Wie sagt Ethan Reeve so schön: "Learning is a lifelong experience". Mr. Reeve wird übrigens in Balde auf unserem Podcast zu hören sein. Ein weiteres Highlight...

Donnerstag, 9. Januar 2014

Das brachte mich 2013 am meisten weiter

Das neue Jahr ist längst angelaufen, dennoch ist es wichtig, das Alte zu reflektieren. Und ich hab auch darüber nachgedacht, was mich 2013 am meisten weitergebracht hat. Und da fiel mir die Entscheidung nicht schwer. Das Büchlein "Becoming Bulletproof" von Tim Anderson ist zweifellos etwas, dass meinen Trainings-Alltag um 10 Prozent verbessert hat. Minimum. Es ist einfach in jeden einzelnen Tag integrierbar und die Ergebnisse schnell spürbar. Und dann wurde ich noch mit tollen Ergebnissen von diesem Programm hier belohnt. Ich habe 2 Monate lang hart gearbeitet dank der Anleitungen aus diesem Buch und wurde mit stärkeren Beinen und magerer Muskelmasse belohnt: Ein Old-School-Klassiker, der eigentlich in keinem Bücherregal fehlen darf. Für mich steht ein aufregendes Wochenende an. Mehr dazu dann nächste Woche. In Wort und hoffentlich Videobild. Ps.: Hab heute wie durch Zufall einen lange nicht gesehenen Athleten im Zug getroffen. Hut ab Nikolaus, du bist noch immer fit! Hau rein!

Montag, 6. Januar 2014

Die Umkehrfrage


Es gab zu jeder Zeit seine Feinde. In den 90ern begann man, das Fett zu verdammen. Nun wendet sich das Blatt und auf einmal sind Kohlenhydrate das Böse. Doch das ist zu viel Schwarzweiß-Malerei. Es ist ein Unterschied zwischen gesundem Fett von Kokosöl und in Transfett schwimmenden Pommes. Genauso ist ein Unterschied zwischen Haferflocken und Chips. Darin sind wir uns denke ich alle einig.

Paleo, Steinzeitdiät und und und liest man nun gerne, die Bücher erfreuen sich auch wegen der guten Neujahrsvorsätze vieler steigenden Absatzes. Für enorm übergewichtige Leute und welche, die gerade erstmals nach jahrelangem Mißbrauch ihrer geliebten Couch entfliehen wollen - sicher eine gute Sache, weil endlich wieder gute Ernährungsgewohnheiten trainiert werden damit. ABER: nicht für ernsthaft trainierende Athleten.

Der Steinzeit-Mensch -  er wird heute vielfach glorifiziert. Ein toller Jäger, ein gesunder Esser und und und sei er gewesen! Das er meist keine 40 Jahre alt wurde, an Mineralstoff-Mangel litt und vielfach spindeldürr war, das sagen dann die wenigsten dazu.

Und noch eine Frage stelle ich. Hätten die Kollegen Neanderthaler oder der Kollege Ötzi damals die Möglichkeit gehabt, sich die Errungenschaften neuerer Ernährungserkenntnisse zu Nutze zu machen, sie hätten es wohl mit Sicherheit getan. Eine Kelle Molkenprotein mit einer reifen Banane nach dem Jagen - und zack. Am nächsten Tag ist der Kerl schneller wieder auf den Beinen, kann früher jagen gehen, ist schneller und tödlicher.

Ein vielleicht überzeichnetes Bild von Post-Workout-Ernährung auf eine andere Zeit umgelegt. Aber was ich damit sagen will, ist ganz klar. Es ist leicht, alles zu verteufeln. Es ist aber viel sinnvoller, wenn man sich die effektiven und wirksamen Sachen herauspickt und anwendet. Und die sinnlosen Dinge und die, die einen der gesunde Menschenverstand sagt, lässt. Das Pommes vor, nach dem Training oder überhaupt nicht unbedingt Sportler-Ernährung sind, sollte klar sein.

Weil die Menschheit aber dazu neigt, zu Generalisierungen zu neigen, wird schnell was verdammt. Das man aber einen Couch-Potato nicht mit einem Athleten vergleichen soll, das sollte hier mal wieder gesagt sein. Weshalb wir auch nicht zur Norm gehören. Und wohl auch nicht gehören wollen.

Ein Steve Reeves, ein John Grimek. Allessamt bewunderswerte Athleten, die in einer Zeit, wo es weniger gab, einen in Stein gemeißelten Körper entwickelten, einen der enorm leistungsfähig war. Aber lasst uns raten: Hätte es damals vielleicht schon so etwas wie Kreatin gegeben oder Molkenprotein, sie hätten es sich sicher auch zu Nutze gemacht, weil der Aufbau noch besser von statten gegangen wäre. Oder eine Trapbar, weil damit Kreuzheben und Kniebeugen toll vereint werden und das Training bereichert worden wäre damit. Und nebenher noch gesagt: Dass die Kerle ihre Körper auch dank einer guten Mischung aus Eiweiß, Fett SOWIE Kohlenhydraten aufgebaut haben, ja, das hört so mancher Steinzeit-Esser heute nicht so gerne...

Das ist auch kein Hoch auf die Nahrungsmittel-Chemie oder sonstwas. Denn ich bin nach wie vor fest der Meinung, mit guten, hochwertigen, "lebendigen" Nahrungsmitteln deckt man das meiste gut ab. Aber: wie immer will ich keine Generalisierungen. Nur als Beispiel: Ich merke, dass mir Magnesium- und Zink-Supplementierung vor dem Schlafen ungemein gut tut. Oder Molke vor und nach dem Training. Und und und. Ich mache mir das Beste zu nutze. Weil wir filtern sollten. Zwischen dem was gut ist und vielleicht verteufelt wird. Und dem was schlecht ist und glorifiziert grade wird. Die Zeiten ändern sich nämlich schnell. Und dann ist oft Böse, was einmal gut war. Und umgekehrt. Aber wer intelligent handelt, weiß, das dem nicht so ist...

In strength&health,

Dominik

Mittwoch, 1. Januar 2014

Die Python

Wir haben dank meines Trainingskollegen Karli eine neue Waffe im Einsatz: Ein 60 mm dickes Kletterseil, genannt von uns "die Python". Eine andere Dimension des Kletterns. Um einiges schweres als ein normales (24-32 mm) Seil zu klettern. Der Griff ist mehr gefordert, die Haltekraft, der Zug und die Koordination.

Wer in seinem Trainingsprogramm kein Seilklettern hat, der versäumt ohnehin was. Wer auf einen einarmigen Klimmzug hinarbeitet, wer mehr Zugkraft generell will oder wer einen athletischen Test machen will (Körpergewicht zu Kraft Ratio muss hier einfach stimmen), der hat hiermit eine absolute KÖNIGSÜBUNG im Arsenal!

Hier ein Bild zum Vergleich der Seile:


 
Der gestrige Silvestertag wurde noch einmal sportlich begangen. Neben einer harten Kraftausdauer-Einheit in der Turnhalle (danke an Steve Maxwell für seinen Workout-Tipp via Mail), gab es davor einen Bergmarsch auf den Großen Sonnstein im Salzkammergut. Viele Trainingslager-Gäste kennen diesen! Gestern gab es dort herrlichstes Sonnenwetter.
 
 Einen guten Start ins Neue Jahr, volle Kraft voraus,

Dominik