Montag, 30. Dezember 2013

2014 kann kommen

Mein Kollege Thomas arbeitet gerade hart an einem der schwersten Strength-Feats, die ich kenne. Dem Rafter-Chin, also einem Klimmzug an zwei schmalen Holzleisten. Erfordert ein Höchstmaß an Griffkraft, an Zugkraft und koordinierter Muskelarbeit. Inspiriert wurde er durch meinen Freund Karl Humer, der vor einigen Jahren diese Sache sogar im L-Sitz schaffte. Das Video ist tausendfach gesehen und mittlerweile legendär.

Hier aber Thomas bei seinen neuesten Versuchen, das sieht schon hammermäßig aus.



2014 kann kommen. Für ihn, für mich, für uns. Ein guter Tipp noch: Geht euer Trainingstagebuch (ich hoffe sowas habt ihr, ansonsten ist das gleich einmal ein guter Vorsatz!!!!) noch mal durch, schaut euch an, wann ihr gute Einheiten hattet, wann weniger. Lernt aus der Vergangenheit und nützt es für die Gegenwart und Zukunft!

Ich werde morgen traditionell noch einen Bergmarsch absolvieren und ein Training, danach kann das Neue Jahr kommen.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch,

Dominik

P.S.: Ich halte nicht viel auf die Silvesterschießerei und Sauferei. Viel besser ist das Geld in gutes, gesundes Essen, gute Trainingsutensilien und Supplemente investiert. Meine Meinung.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Die Einser-Regel im Training

Wenn wir ehrlich zu uns sind, werden wir uns in diesem Artikel ertappen sicher!

Ein super Reminder von Dan John:

http://www.menshealth.com/fitness/fitness-rule-you-must-follow

Montag, 23. Dezember 2013

Euer Privileg - nütze es...

Einmal im Jahr die Straßen sind ruhiger als sonst die Leute freundlicher als normal

Einmal im Jahr das Licht geht an in meiner kleinen Trainingshütte,
der Atem malt Nebel in die kalte Luft die Hantel fliegt wie immer, bald ist das Hemd schweißgetränkt das Gefühl, eins zu sein mit dem Körper ein dankbares Gefühl ein Privileg, wer es nicht schätzt, hat das Leben nicht verstanden...

Ich habe Weihnachten mit Absicht oder auch nicht oft meine schwersten Einheiten meines Trainings-Jahres absolviert. An Geburtstagen war es ähnlich, aber Weihnachten war dennoch noch anders. Ich kann mich an eisig kalte Tage erinnern, wo ich am Sportplatz Seilgeklettert bin im Wechsel mit Krabbeln eine Stiege rauf und runter, dass mir fast die Finger abgefallen sind. Oder an einem Farmers Walk mit zwei 32er-Kettlebells. 2000 Meter zu einer Hütte im Wald hoch. Ich habe ewig gebraucht, oft abgesetzt, runter bin ich dann heimgelaufen um das Auto zu holen und die Kugeln heimzubringen. Aber ich bin angekommen. Ich erinnere mich an Einheiten von Kameraden. Einer, Harry, hat am 24. Dezember mal die Idee umgesetzt, 500 Swings und 500 Pushpresses mit der 16er am Stück zu machen. Geniale Geschichte, wenn du das liest, schönen Gruß nach Linz/Sattledt!

Das ist der Tag, wo man Challenges machen kann. Wo man hinhalten sollte. Wo man sich die Zeit als Präsent machen sollte. Mögen andere faul auf der Sofa liegen. Das kann/darf auch ruhig sein. Aber nicht 24 Stunden lang. Der 24. ist es wert, genützt zu werden. Sich vor dem Weihnachtsbraten noch mal die Trainingskugel geben, ja das hat was. Ganz alleine, für sich, eins werden mit einem selbst. Genießt die Ruhe dieses Tages, werft die Hektik der letzten Wochen ab, das planlose Umherrirren. Es gibt Stunden, die muss man sich merken. Einheiten am 24. sind es, die ich mir immer merken werde. Weil ich mir oft nichts geschenkt habe.

Das wollte ich euch schenken wenige Stunden vor dem nächsten Weihnachtstag. Haut rein, euer Körper und Geist ist euer schönstes Geschenk, nützt und pflegt ihn. Lasst euch noch was gutes einfallen für morgen.

Frohe Weihnachten schon jetzt an euch da draußen, an alle treuen Leser/innen und Trainier/innen, Dominik

P.S.: Wie schaut euer Weihnachtstag aus trainingsmässig? Gebt Bescheid in der Kommentarfunktion. Würde mich schwer interessieren und motivieren? Ich plane eine Challenge. gutes Gewicht auf die Langhantel. Damit 100 Wiederholungen gesamt machen. Umsetzen&Frontkniebeuge. Ich weiß jetzt schon, dass mich das eine Zeitlang beschäftigen wird...Danke Dan John für die Anregung.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Kurz, aber schmerzvoll - 350er-Methode

Eine super Methode, um dem Muskel den richtigen Reiz zum Wachsen und Stärkerwerden zu geben, ist die 350er-Methode von Paul Carter. Als Beispiel: Man nehme Dips. Wer 25 WH kann am Stück, hängt sich 10 kg an. Dann versuchen, im ersten Satz 15-18 WH schaffen. 2 Minuten Pause. Dann zweiter Satz, wieder ans Maximum gehen. Es werden vielleicht 12-15 werden. Wieder die 2 Minuten Pause (und diese einhalten, nicht 1, nicht 3 Minuten Pause!). Danach ein dritter Satz, wieder Maximum. Wer 8-10 schafft, ist gut dabei. Fertig. Autsch. Ziel wäre es, in diesen drei Sätzen 50 Wiederholungen gesamt zu schaffen. Wer das getan hat, kann das Gewicht erhöhen. Geht für viele Assistenzübungen: Klimmzüge, Curls, Dips, Schulterdrücken usw. Ausnahmen würde ich nur bei Beugen und Kreuzheben machen. Das wäre zu gefährlich fast. Kurz, aber schmerzvoll...probiert das mal!

Montag, 9. Dezember 2013

Vergesst die alten Helden nicht...

Meine Kniebeugen-Attacke geht munter weiter. Letzte Woche hab ich die 90 Kilo auf 50 Wiederholungen am Stück unter Dach und Fach gebracht. Der Satz dauerte lang, die Pause danach noch länger :-) Nun geht es weiter mit 20er-Wiederholungen, ich will in Balde das Eineinhalbfache des Körpergewichts beugen.

High-rep Squats - eine althergebrachte Wachstums-Methode. Eine, die viel zu oft leider vergessen ist. Wie viele alte Helden, gute Schreiber, die Praktiker und Theoretiker zugleich waren. Leute wie ein Bill Starr etwa. Wer kennt noch "Strength&Health", das legendäre Magazin, das es leider nicht mehr gibt? Starr war in den 60er bis 80er-Jahren einer der "Star-Schreiber" :-). Seine Artikel haben heute noch Gültigkeit. Es ist der Kerl hier in diesem Bild:
 

Starr schrieb und schreibt auf den Punkt. Er macht es noch immer, auf Seiten wie www.startingstrength.com. Und es ist ein Frevel, wenn man Leute wie ihn nicht liest. Wer sich ernsthaft mit Krafttraining mit der Langhantel auseinandersetzt, kommt an ihm nicht vorbei eigentlich. Seine Methoden sind noch immer en vogue heute. Nur werden sie anders verpackt und genannt, um den Leuten "was neues" zu verkaufen.

Lest euch hier mal ein in einige seiner Artikel:

http://billstarrr.blogspot.com/

Ich kann seine Sachen jedem nur ans Herz legen. No-nonsense, was er schreibt. Und er hat es auch selbst gelebt....Bill Starr. Ein Name, den sich viele merken sollten.

Einen guten Wochenstart wieder mal. Fight on!