Freitag, 15. November 2013

Übermenschen???

Ist es das weltumspannende Internet mit seinen unzähligen Social-Networks oder ist es der Trend der Zeit mit Modelcasting-Serien, Musikcasting-Serien und und und. Wir begehen oftmals den Fehler, Trainer oder Athleten zu Übermenschen zu stilisieren. Klar inszenieren sie sich selbst auch gerne so. Aber oft sind es auch wir, die ihnen dieses Attribut geben, obwohl es gar nicht stimmt.

Dabei hat ein jeder seine Schwächen, doch im Soge eines Hypes vergessen wir das oft. Übermenschen, das waren andere, falls es sie überhaupt gab. Leute oft, die nicht im Licht der Öffentlichkeit stehen, die still ihr Werk tun, für andere und für sich und es nicht an die große Glocke hängen. Leute, die ihr Leben für wohltätige Zwecke aufopferten, ich denke hier an eine Mutter Theresa aber auch Leute, die tagein, tagaus schuften, um irgendwie zu überleben und dennoch keine krummen Dinge tun.

Auch ein Patent auf Training oder eine Form von Training hat keiner. Bewegung und Training ist Freiheit, ein Grundrecht, das jedem einzelnen zur Verfügung steht und das niemand jemand anderem verbieten kann.

Vorbilder haben ist wichtig und gut. Aber auch Vorbilder haben Stärken UND Schwächen. Das sollte sich jeder immer eingedenk sein. Ein jeder hat klein angefangen, ein jeder musste sein Handwerk erlernen. Der eine durch Schweiß vielleicht, der andere durch Talent und Gabe. Aber perfekt ist nichts und niemand. Daran arbeiten ist keine Schande, es zu erreichen, wohl unmöglich...

1 Kommentar:

Christian Mueller hat gesagt…

Ein wunderbarer und vor allem für Einsteiger unendlich wichtiger Artikel. Wer Athleten verklärt, wird dadurch schnell demotiviert und traut sich noch nicht mal - so war es bis vor einiger Zeit bei mir - sie anzusprechen.

Danke für diesen Hinweis! Dominik.