Montag, 29. Juli 2013

The Black Prince



Wie man mit 66 auch aussehen kann, wenn man viel Schweiß vergießt und dranbleibt. Robby Robinson ist eine Legende. Ich lese gerade in seiner Biographie "The Black Prince". Der Rücken war in den 70er- bis 90er-Jahren einer der besten der Szene. Das zweite Bild ist Robby mit 66. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte...




2011 im Jänner hab ich neben ihm im Golds Gym trainieren können und auch einige Worte mit ihm gewechselt. Ein unglaublich charismatischer Kerl und bescheiden obendrein. Die Jungs damals haben auch noch ästhetische Körper gehabt. Kein Vergleich zu heute.

Robby schreibt einen sehr guten Blog mit vielen guten Sachen zwischen den Zeilen. Die Perlen der Vergangenheit sollten nicht verloren gehen.

Freitag, 26. Juli 2013

Ins Rudern kommen

Ich bin nicht nur ein Fan von Rudern aller Art, ob Kurzhantel, Inch, Langhantel oder am TRX - auch Rudern als Sport an sich ist gut. Eine super Konditionierung für den gesamten Körper. Und beim ersten Mal ein hartes Erlebnis. Wer noch nie vorher in seinem Leben auf einem Ruder-Ergometer gesessen ist, viel Spass dabei. Sehr sehr unterschätzt. Am Wasser ist es nicht einfacher.

Ich habe am (tollen) Concept-II-Rudergerät die letzten Wochen mehrere Einheiten verbracht. Nun kam auch Eric Cressey mit einem guten Artikel darüber heraus: http://www.t-nation.com/free_online_article/most_recent/interval_training_on_the_rowing_ergometer

Ich kann ebenfalls zwei Daumen hoch für den Ruder-Ergometer geben! Toll als Finisher nach Krafttrainingseinheiten, aber auch als kurze knackige Kraftausdauer-Cardio-Einheit an sich.

Schönes Wochenende,

Dominik

P.S.: Übrigens fanden Forscher heraus. Ruderer auf griechischen Galeeren wären den heutigen Ruder-Olympiasiegern von der Leistung her voraus. Und das sollte einem zu denken geben...

Dienstag, 23. Juli 2013

Klimmzüge nach oben

Es müssen nicht immer "normale" Klimmzüge sein!

Hier eine Aufzeichnung von meinem Amerika-Aufenthalt im Dezember 2012 irgendwo in einem Boulder-Gym in Portland (Oregon):



Let's pull...

Zum vorangegangenen Post über Locomotion noch ein weiteres Video aus den USA. Am Strand in Venice konnte ich einen Schwarzen beobachten. Der machte gestoppte 15 Minuten lang Bear Crawls. Nonstop. Ohne Pause. Das ist mehr als eine Ansage. Der Kerl war sicher 2 Meter und wie ein Baum. Ich hab davon auch ein Video. Ist eigentlich unglaublich. Genauso wie das hier von Tim Anderson. 1 Meile Spiderman Crawl. Auch alles andere als ein Spaziergang. Und unglaublich gut für Bauch, Oberkörper und auch fürs Hirn. Sein Buch "Becoming Bulletproof" ist ein Hit, danke Oliver für die Empfehlung. Wer das für einfach hält, einfach mal probieren:



P.S.: Im Backrohr duftet es bei mir schon gut. Es gibt wieder mal das hier:
http://www.naturtraining.net/2010/11/leckeres-eiweireiches-low-carb-brot.html

Sehr empfehlenswert auch. Einfach und schnell zu machen. Qualitativ weitaus besser als das Brot aus dem Laden.

Freitag, 19. Juli 2013

Gedanken vor dem Wochenende




Eine trainingsreiche Woche liegt fast hinter mir. Und auch meinen Kameraden. Einer davon ist auch Oliver (2. Bild), der über die letzten Jahre ein sehr geschätzter Freund geworden ist. Ein extrem fitter obendrein. Mit viel viel Wissen und noch viel mehr Bescheidenheit.

Er war auf Urlaub ganz in der Nähe in Oberösterreich und klar, dass auch gemeinsam trainiert wurde. Und wie. Oliver ist im Bereich Training mit dem eigenen Körpergewicht ein absoluter Könner, Handstände, Muscle-Ups, einbeinige Kniebeugen und dergleichen - für Oliver auch auf hohe Wiederholungen kein Problem und immer technisch sauber bis zur letzten Wiederholung. Wir haben unter anderem viel "Locomotion" a la Ido Portal gemacht (siehe Video unten). Das in Kombi mit Hangeln deckt den Oberkörper dreidimensional ab. Eine Sache, die mit herkömmlichem Gewichtstraining oft nicht zu erreichen ist. Was nicht heist, das eine ist dem anderen überlegen. Ganz im Gegenteil. Alles muss unter einen Hut gebracht werden. Der komplette Athlet ist anzustreben.



Hier ein Artikel, den ich diese Woche auch mehrmals gelesen und genossen habe.

http://www.seanhyson.com/blog/the-day-i-got-my-ass-kicked

Ich habe mich darin auch oft wiedergefunden. Als ich das erste Mal vor 10 Jahren mit meinem Mentor Karl Humer trainiert habe, ist es mir auch so gegangen. Der Kerl hat wie Hyson es so schön  sagt, einen "Blitzkrieg" mit mir veranstaltet. Knallharte, schnelle Sätze, hohe Wiederholungen, keine wirklichen Pausen, bambambam, Station um Station. Das war mörderisch. Und eine gute Art zu trainieren. Seither hab ich viel dazugelernt.

Mittwoch beim Hangeln haben wir 10x10 Dips gemacht. Karl und ich können das ohne wirklich viel Pause runterhauen mittlerweile, 15-20 Sekunden Pause reichen. Früher hätte ich da nach 2-3 Sätzen durchgeblasen und hätte das Handtuch geworfen. Heute bin ich "laktattoleranter" dagegen geworden.

Was zeigt, schweißtreibende Arbeit lohnt sich. Über Jahre gesehen. Nichts geht von heute auf morgen. Auch ein Weltmeister im Olympischen Gewichtheben beginnt mit der leeren Hantel, der Turn-Olympiasieger an den Ringen fängt mit "einfachen" Klimmzügen an.

Ein gutes Wochenende, stay hungry,

Dominik

Montag, 15. Juli 2013

Keep it simple, Teil X

Jason Ferruggia bringt es oft beinhart und gut auf den Punkt! Ein sehr empfehlenswerter Artikel von ihm: http://jasonferruggia.com/keep-it-simple-get-jacked/ Don't overcomplicate it! Einen guten Wochenstart...

Samstag, 13. Juli 2013

A different breed


Die Vögel zwitschern, ringsum keine anderen Geräusche,
kein Verkehrslärm, keine Leute, die dich vollschwatzen.
Nur du und dein schwerer Atem
Klimmzug um Klimmzug, Liegestütz um Liegestütz
hinarbeiten zum Ziel.
Nicht zurück schauen, sondern nach vorne
Den Schalter umlegen können
wer kann das?
Raus aus der Bequemlichkeit, dem Faulsein,
dem Auf-Morgen-Verschieben, dem was 99% tun?
Den Schalter umlegen
Aufs Gas steigen
und auf der Welle surfen.
Du und dein schwerer Atem.
Eins werden und glücklich sein
da sein zu dürfen
sich gesund fühlen zu können
und dieses stinknormale Gefühl aufsaugen mit jedem Schweißtropfen,
aktiv zu sein
dankbar sein der Kraft, die einem Kraft gibt!

Das Ergebnis heute an einem meiner Lieblingstrainingsplätze hat mich zufrieden gestellt
300 Klimmzüge, 600 Liegestütze und unzählige Hügelsprints sind die blanken Zahlen.
Doch das Gefühl, eins mit sich zu sein, die unendlich wertvollere Erfahrung!

P.S.: Ein sehr guter Artikel, vielfach unterschätzte Sache: http://www.8weeksout.com/2012/02/23/roadwork-2-0-the-comeback/

P.P.S.: Mein Trainingsspezi Lukas ist ein drahtiger Kerl. Das beweist er hiermit:

Seilklettern mit 20 Kilo Zusatzgewicht :-) Ich hatte ihm von einem meiner letzten Trainings damit erzählt. Er setzte das ganze ebenfalls gleich mal um. Hier ein Schnappschuss davon:



Donnerstag, 11. Juli 2013

Die Inch wieder mal

Heute ausnahmsweise mal nichts schriftliches von mir, sondern ein Gast-Artikel von Jan Breedveld, seines Zeichens einer der Macher von www.gladiatorpower.eu. Ich sage gleich, ich bin ein Riesenfan und Verfechter der Inch-Hanteln, mit ihnen kann man absolut brauchbare Rohkraft entwickeln und Greifer der Extraklasse:

Die Geschichte der Inch-Hantel


Die Inch-Hantel wurde von Thomas Inch, einem berühmten Strongman, bekannt gemacht. Thomas Inch wurde 1881 in England geboren. Er startete sein Krafttraining schon im Alter von 9 Jahren.

Einen Namen machte er sich, als er jedem, der seine Hantel heben konnte, 200 Pfund anbot. Eine für damalige Verhältnisse erhebliche Summe. Diese Wette bot Mr. Inch 50 Jahre lang an. Viele der damals bekanntesten Strongmen probierten sich dran – aber alle scheiterten.


Die Thomas Inch Hantel war mit 173 lbs (ca. 78 Kilo) eigentlich nicht besonders schwer. Für einen guten Athleten der Kraftsport betreibt ist es durchaus möglich, dieses Gewicht mit einer Hand anzuheben. Doch der dicke Griff von 2 3/8 inches (ca. 6 cm) und die Tatsache, dass die Hantel dazu neigt aus der Hand zu rollen, machen sie zu einer gewaltigen Herausforderung für jeden Athleten. Selbst Sportler mit Weltruhm haben Probleme, die Inch-Hantel zu stemmen.

Die Hantel anzuheben, ist schon eine Leistung. Aber das Gerät auf Schulterhöhe zu bringen und einarmig über den Kopf zu drücken, schaffen nur ganz wenige Athleten. Dieser Kraftakt ist nur Ausnahmeathleten vorbehalten.

Auch wenn Thomas Inch schon 1963 starb, lebt sein Mythos, der seiner Hantel und seiner Leistung auf ewig weiter. Bis heute war es so gut wie unmöglich, die original Thomas Inch Hantel käuflich zu erwerben. Daher hat sich GladiatorPower dazu entschlossen, Inch Hanteln selbst herzustellen und zu einem fairen Preis anzubieten – damit jeder dieses fantastische Gerät erwerben kann.

GladiatorPower hat verschiedene Gewichte im Angebot. Damit können Sie sich langsam an die echte Inch Hantel herantasten, um zum Schluss Ihre größte Prüfung zu bestehen.

Doch Vorsicht – bereits die kleinste Hantel, die so genannte „Baby Inch“, ist schon eine große Herausforderung. Denn neben dem speziellen Griff macht es die besondere Form der Gewichte an beiden Enden sehr schwer, die Hantel zu stemmen.  


Die Baby Inch Hantel wurde beispielsweise 2011 bei den Deutschen Griffkraftmeisterschaften eingesetzt.

An der großen Inch-Hantel aber scheiterten selbst so starke Strongmen, wie Eugen Sandow, Reg Park oder die Saxon Brüder. Arthur Saxon konnte beispielsweise 167 Kilo mit einer Hand im Bend Press über den Kopf drücken, aber nicht die große Inch Hantel.

Das Training mit der Inch-Hantel

Die kleine Inch-Hantel hat nach einer kurzen Trainingszeit schone einen extrem leistungssteigernden Effekt. Es fängt damit an das ein starker Griff gefordert und trainiert wird und es sich bis zum Rumpf (Core) durchzieht. Die Inch Hantel ist wenn man mit ihr trainiert ein Funktionell-Fitness Gerät wie es wenig andere gibt.

 

Natürlich kann man mit einer Inch keine schwingenden Übungen machen wie mit den gängigen Kettlebells, jedoch wird der Körper beim Überkopf drücken (Push-Press) außerordentlich gefordert und es ist nicht nur ein extremes Training sondern auch ein anspornendes Ziel die Inch-Hantel über Kopf zu drücken.

Gerade wenn man zum ersten Mal mit der Inch-Hantel trainiert, wird man schnell feststellen, dass es nicht die Armkraft ist, die fehlt, um diese über Kopf zu drücken, sondern die Kraft des ganzen Körpers.


Es gibt natürlich noch andere Übungen, die auch sehr fordernd sind und sich außergewöhnlich gut für Funktionelle Fitness eigenen.

Wer einige Zeit mit einer Inch-Hantel trainiert, wird in allen Bereichen des Kraftsportes eine Leistungssteigerung erleben. Mehr Leistung bedeutet zum Beispiel mehr Wiederholungen beim Bankdrücken, mehr Klimmzüge oder mehr Gewicht zu bewegen. Dieses Mehr geht Hand in Hand mit positiven Effekten für den Körper. Mehr Maximalkraft, mehr Durchhaltevermögen, Kampfgeist und mehr Muskulatur sind die Resultate.

 Der fortgeschrittene Sportler kann diese Hantel zum „Farmers Walk“ einsetzen. Natürlich kann man die Hantel auch zum einarmigen Umsetzen einsetzen.

 

Der Profisportler kann diese Hantel auch „snatchen“. 

 

GP Cup

 

Wir bieten zu der Hantel (und zu allen anderen Produkten) auch den GP Cup an. Dort kann jeder Sportler teilnehmen. Natürlich sind alle Herausforderungen zwar anspruchsvoll, aber in mehreren Stufen aufgeteilt, jeder kann sich diesen Herausforderungen stellen. Denn was ist wichtiger beim Sport als Ziele und der Wettkampfgeist. Deshalb wollen wir diesen fordern und unterstützen.

 

Im Folgenden finden Sie einen kleinen Auszug aus unseren Herausforderungen:

 

Es gibt bei der Inch-Hantel immer zu jeder Hantelstufe zwei Herausforderungen. Daher kann man sich langsam von einer Herausforderung zur nächsten hangeln.

 

Beispiel 38er Inch-Hantel

 

1. Herausforderung

 

Setzen Sie die Hantel bis zur Schulter um. Von dort aus drücken Sie die Hantel- wie auf den Bildern dargestellt einarmig drei Mal über den Kopf.

 

2. Herausforderung

 

Heben Sie die Inch-Hantel in einer Minute mindestens 20-mal mit einer Hand an. Ein Anheben ist erst komplett, wenn die Hantel vom Boden aus der auf Hüfthöhe gehoben wurde (Kreuzhebe-Bewegung).

 

Die Teilnahmebedingungen und alle weiteren Herausforderungen finden Sie auf unserer Webseite unter

 

Jeder, der eine Herausforderung erfolgreich abschließt erhält ein kleines Geschenk sowie eine Urkunde.

 

Diejenigen die die Herausforderung mit der Ur-Inch-Hantel (78 Kilo) schaffen, haben das Recht, sich Inch-Dominator zu nennen.

 

Auch haben wir auf http://gladiatorpower.eu/highscore.html eine Bestenliste.

 
Der Finne Juha Harju hat folgendes Video zugeschickt. Ab Minute 1:47 fängt die Inch-Hantel Herausforderungsabsolvierung an.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Ein Vorreiter und ein Lob

Ori Hofmekler hat lange vom Fasten schon gesprochen, da war es noch nicht "in". Er hat von Sachen geredet, die heute auf einmal in den Trend kommen. Solche Leute sind der Zeit oft weit voraus! Ori machte sich die letzten Jahre etwas rarer, aber hier ein empfehlenswertes Interview, das relativ neu ist! Und viele interessante Themen behandelt.




Hier die Reaktion von Leser Marlon, die mich sehr gefreut hat grade:

Ich möchte Dir ein großes Lob aussprechen. Dieser Blog enthält sehr viel guten Inhalt. Der Wert dessen wird, glaube ich, oftmals unterschätzt. Vielleicht auch deshalb, weil Du nicht wie z. B. t-nation irgendwelche hardcore workouts bewirbst, sondern klassisches Training, auf Bewegungen und gesundem Menschenverstand basierend.
Leider wollen wir zumeist lieber über ein geheimes Training der bulgarischen Gewichtheber der 80iger lesen als über die Dinge, die wir wirklich machen sollten.

Gruß aus Berlin

PS: Mark Dorninger liefert in der Tat überraschend schnell.


Ich garantiere eines: auf diesem Blog werden sicher weiterhin Inhalte gezeigt. In Kürze folgt ein kleiner geschichtlicher Abriss zur Inch-Hantel. Geschrieben von einem, der sich auskennt!