Montag, 17. Juni 2013

Einblicke in ein Trainingswochenende

Sieben Stunden Reisezeit haben sich wieder einmal richtig ausgezahlt! Das Trainingslager mit den Kameraden in Dornbirn und der Schweiz war kräfteraubend, schweißtreibend, aber auch einmal mehr ein voller Erfolg! In der Gemeinschaft pusht man sich mehr, man hält mehr hin und holt mehr aus sich raus! Das ist definitiv so.

Hier die Highlights:

Im bestens ausgestatteten Landessportzentrum Vorarlberg machten wir Freitag Abend eine Drück-Einheit mit Incline Bankdrücken, Kurzhantel-Bankdrücken, Dips mit Zusatzgewicht (ein 20WH-Satz mit 15 Kilo war auch drin) und dann nach Seitheben und Triceps-Drücken. Hier Janis, wie er mit seinen 94 Kilo (8 kg Zuwachs seit März übrigens) mal den ganzen Gewichts-Stack bewegt auf Wiederholungen:


Nach einem All-you-can-eat-Ausflug zum Chinesen unserer Wahl ging es abends noch weiter nach Kreuzlingen am schönen Bodensee. Am nächsten Tag wartete die nächste Attacke. Und zwar richtig. Nach einem leichten Frühstück stand eine Beineinheit am Programm.

Der Start erfolgte mit einer absoluten Ganzkörper-Übung. Nichts fordert mehr wie ein schwerer Reifen-Flip. Die Ausgabe von Janis wiegt über 200 Kilo. Wir haben mehrere Serien gemacht, das Ding zieht einem den Stecker, uns wurde beim Flippen fast schwindlig. Hier Lukas beim Kampf mit dem Reifen:


Danach weiter in seinem wohlsortierten Trainingskeller, wo wir Trapbar-Kreuzheben machten auf hohes Volumen, gefolgt von Kniebeugen vorne und hinten mit hohen WH-Zahlen.

Dem nicht genug ging es nach einem Natur-Shake bestehend aus Rohmilch, geschmacksneutralem Whey, Himbeeren und Waldhonig weiter mit der dritten Einheit innerhalb von nur 16 Stunden.

Und zwar ins Speedy Fit in Konstanz. Wer wirklich mal in einer Hardcore-Atmosphäre ohne Schnörkel trainieren will, der sollte dort vorbeischauen. Das Gym ist der absolute Hammer. Alte aber hochwertige Hammer-Maschinen aus den 90er-Jahren, schweres Eisen und Kurzhanteln bis 70 Kilogramm. Wo findet man das noch? Dazu spielt der Inhaber Speedy sogar noch seine eigene, zusammengemischte Musik – ein erfahrener DJ halt nebst stolzem Studiobesitzer. Hier ein kleiner Rundgang, das ist übrigens nur ein kleiner Einblick vom ersten Stock, denn im Erdgeschoss sind noch viele viele Sachen mehr und unzählige Räume:


Klar dass wir auch die 70er-Hanteln bewegen wollten. Und auf Wiederholungen ohne jegliche Griffhilfen gerudert haben. Wir haben uns von 50 kg hochgearbeitet auf jeweils 10 WH immer in 5-kg-Schritten bis 70. Was für ein gutes Gefühl im Rücken und den Armen. Danach die Hammer-Maschinen bedient (Dorian Yates liebte diese Teile). Und dann noch Curls in allen Variationen und mit schwerem Gewicht. Danach war Ende Gelände.

Hier die Videos vom Rudern:




Die mehrstündige Heimfahrt via Zug war dann eine willkommene und bequeme Erholung. Ich kann Reisen mit dem Zug nur empfehlen. Vor allem, wenn man körperlich anstrengende Sachen vorhat. Da muss nicht auch das Autofahren auch noch fordern.

Danke Mark, Lukas und meinem Gastgeber Janis für diese Geschichte.

Alles in allem wieder eine absolut gelungene Geschichte, Fortsetzung folgt bestimmt. Auch Trainingslager bei mir sind natürlich in Planung. Die Natur ist hier ja vor der Haustür.

Einen guten Wochenstart wünsche ich!

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