Freitag, 24. Mai 2013

Was hört ihr und der Janis-Weg

In meinem letzten Blogpost war ein Video zu hören mit Pantera-Riffs im Hintergrund. Für mich eine ideale Trainingsmusik, das pusht einen richtig.

Was hört ihr gerne? Gerne Antworten in der Kommentarfunktion.

Hier meine Band-Hitliste:

1) Pantera
2) Body Count
3) Accept
4) Fröhliche 80er-Jahre-Mucke jeglicher Art
5) Rage against the Machine

Was kommt bei dir während des Trainings aus den Lautsprechern? Unter allen Mitmachenden wird ein Power-Team-Trainingsshirt verlost! Das nur als kleiner Anreiz!



Noch etwas. Möchte meinem Schweizer Trainingskumpanen Janis gratulieren. Er befindet sich gerade am steinigen Weg auf die 100 Kilo Körpergewicht. Bei 1,85 Meter Körpergröße. Das ist brachial. Und es ist harte Arbeit. Er lässt mich an seinem Weg teilhaben. Das ist schweißtreibende Arbeit im Kraftraum und in der Küche. Eines kann ich sagen: Mit Fasterei, Warrior Diät, Keto oder sonstwas kommt man da nicht hin. Der nach wie vor erfolgreichste Weg bei diesem Ziel ist noch immer der, der schon Jahrzehnte sich bestätigt hat: Essen, essen, essen. Eiweiß hoch, Kohlenhydrate ebenso. Das ist ist ein Baustein, das andere ein Treibstoff. Heute werden dauernd die Kohlenhydrate als Feinde hingestellt. Für übergewichtige Leute oder solche die wenig trainieren, mag das zutreffend sein (aber auch nicht immer). Athleten sowie schwer und viel trainierende Leute sollten die Ohren zumachen bei Ratschlägen in diese Richtung! Eine Keto-Diät zum Beispiel hat sich vor allem für Leute auf massiv Stoff als wirklich gut erwiesen, für Naturals aber nicht wirklich. Egal, ein Blogpost ist zu kurz, um da vieles zu erklären! Eines sei gesagt: Wer wachsen will, der kommt um Kohlenhydrate nicht umhin. Sollten halt welche sein von hoher Qualität (Reis, Haferflocken, und und und).

Janis hat auf jeden Fall in den letzten 2 Monaten acht Kilo zugenommen. Aber ich kann eines sagen: Seine Relativkraft wurde trotz gestiegenen Gewichtes nicht schlechter, er hat seinen Fettansatz absolut in Grenzen halten können. Er kommt weiterhin mit Zusatzgewicht das Seil hoch ohne Probleme (ein wichtiger Parameter um zu sehen, was der Körper kann), kann hangeln und ist beim letzten Trainingslager einen steilen, harten Berg mit hochgegangen!

Und dem nicht genug, haben wir nach 3 Stunden hangeln und Bergtour am nächsten Tag noch im Studio brachial am Eisen hingelangt 2 weitere Stunden. Ohne viel Pausen, bambambam, schwere Grundübungen, enges Bankdrücken, Kurzhantel-Rudern und so weiter und sofort.

Über 2 Monate schon ackert Janis noch härter am Eisen. Und was auffällt. Seine Mahlzeiten wurden mehr und größer, auch das ist harte Arbeit. Aber er fährt die Ernte ein. Man muss nur Geduld aufbringen und Willen.

Das Foto oben ist am Venice Beach im Dezember 2012 enstanden. Goldene Zeiten bei goldenem Wetter auf goldenem Boden. Damals hatte Janis noch 87 Kilo etwa. Nun ist er breiter aufgestellt :-)

In wenigen Wochen werden wir wieder ein gemeinsames Trainingslager anreißen. Videos und Berichte folgen natürlich.

Ein gutes Wochenende, let's train (hard and more)!

P.S.: Das Powerteam-Leibchen wartet auf den Gewinner ;-)

P.P.S.: One Day to go für Antoine Vaillant. Morgen New York Pro Show. Die frühere Night of Champions. Mal schauen, was rauskommt!

Donnerstag, 23. Mai 2013

Balls of Steel

Jeder Leser hier weiß, Klimmzüge sind eines meiner Lieblingsübungen. Natürlich auch welche mit Zusatzgewicht und die werden fast wöchentlich einmal eingestreut. Gerne auch mit Intensitätstechniken. Wie hier am Video zu sehen. Mit den Kettlebells alias "Balls of Steel" :-) am Gürtel.

Ein netter Drop-Satz mit 40 und 32 Kilo im Klimmzug-Parallelgriff, der nebst Lat und Armen auch den Serratus und Bauch nett fordert:



Was sich wunderbar mit Klimmzügen mit Zusatzgewicht ergänzt, sind natürlich Dips mit selbigem. Da bleibt kein Muskel im Oberkörper verschont und das ist gut!

Marvin Eder, einer der ganz Großen aus den 60er-Jahren, ist hier nach wie vor der absolute Vorreiter. Der hängte sich 90 Kilo und mehr an bei seinem Barrenstützen, um statt Dips mal die schöne, deutsche Bezeichnung auch zu sagen. Kein Wunder, dass er eine Brust und Trizepse hatte, die seinesgleichen suchten.

In diesem Sinne,

Dominik

Donnerstag, 16. Mai 2013

Tricksterbuilder

Zu Antoine Vaillant gibt es noch was nachzuliefern. Bilder sprechen mehr als Worte:



Akrobatik pur!

Samstag, 11. Mai 2013

Typen



Vor wenigen Wochen war die Universal-Truppe mit dem aufstrebenden Star Antoine Vaillant und Co. ja in Österreich und Deutschland. Ich will mir nichts an die Fahnen heften, aber dass die Jungs und das Mädel auch bei Legende Peter Hensel, dem ehemaligen Weltmeister und Sechsten des Mr. Olympia 1986, vorbeischauten, daran war auch ich nicht unbeteiligt, ich habe das ganze mit Peter eingefädelt! War ein Spitzentraining dort auf alle Fälle!

Anbei unten auch das im Video angesprochene, legendäre Flex-Cover mit Peter. Man muss schon sagen: Das waren schon noch Typen damals, Leute wie Peter, ein Arnold oder ein Frank Zane. Aber gleiches kann man auch von Antoine Vaillant behaupten. Der Kerl ist witzig und hat guten Humor und er ist sportlich gut drauf. Man mag zum Bodybuilding stehen wie man will, aber da steckt viel harte Arbeit dahinter, sei es im Training, der Ernährung oder generell dem Lifestyle. Wer es nur auf den zweifelsohne natürlich auch vorhandenen Einsatz verbotener Chemie reduziert, der liegt in meinen Augen trotzdem nicht richtig. Wer anderer Meinung ist: Einfach mal 1 Woche lang unter 50 Gramm Kohlenhydrate am Tag essen. Und mal sehen, wie hart und diszipliniert man da zur Sache gehen muss. Und das ist nur ein Aspekt. Dass man sich auch im Gym den A... aufreißen muss, versteht sich von selbst.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Inch für Inch!


Alex Lechner hat es in seinem letzten Blog-Post auf http://einfaches-training.blogspot.com ja schon geschrieben. Auch er hat nun mit der "Inch-Hantel" Bekanntschaft gemacht und seine Freude daran gehabt!

Wobei das Original mit 72 Kilo doppelt so schwer ist, muss man gleich einmal sagen! Das Ding zu heben, ist bisher nur wenigen vorbehalten gewesen. Wer dieses Ding bewegen kann, kämpft bei nationalen und internationalen Griffkraft-Meisterschaften um die vorderen Plätze mit. Das ist Fakt!

Für mich ist die Inch-Hantel eines der elementaren Trainingsgeräte nebst Seilklettern. Aber nicht nur für den Griff. Generell, für gehörige Ganzkörper-Power. Wer eine 38 Kilo schwere Kurzhantel mit einem unhandlichen Griff so dick wie eine Cola-Dose auf hohe Wiederholungszahlen rudern kann, sie reißen und umsetzen&drücken vermag, der verleiht seinem Körper einen superguten Stimulus. Ich nenne mittlerweile auch ein 54-Kilo-Stück der Inch mein eigen und habe auch damit meine "Freude". Mittlerweile geht das Rudern schon gut, bereits im Vorjahr gelang mit beim Thick-Bar-Meeting in Deutschland das Umsetzen und Drücken. Aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen, um auch das Königsteil, die 72er, zu beherrschen.

Es ist ein ganz eigenes Gefühl, wenn die Finger Stück für Stück aufgehen, weil sich die Hantel mit aller Gewalt von deiner Umklammerung befreien will. Nur wer zupackt, gewinnt. In einem Interview hat mir der frühere deutsche Griffkraft-Meister Gabriel Sum mal gesagt, dass er seine Stärke bei den Grippern (er konnte den 3er Captains of Crush einmal auf 40 Wiederholungen schließen :-)) vor allem der Inch-Arbeit zu verdanken hat!

Ich kann die Inch jedem nur ans Herz legen. Noch dazu ist sie nun um ein Vielfaches einfacher zu kriegen als noch vor wenigen Jahren. Die Jungs von www.gladiatorpower.eu haben alle Variationen auf Lager. In Balde erscheint hier am Blog auch ein Interview mit den beiden Gründern!

More to come, train hard and train more, INCH for INCH...

Dominik

P.S.: Ein 15-minütiges Oberkörper-Workout letzten Dienstag Früh sah bei mir so aus:
- 5 WH Rudern jede Seite mit der 38er-Inch
- 15 Diamond-Liegestütze

Jede Minute ein solcher Durchgang, ergibt mal 15 Serien 75 Wiederholungen pro Seite mit der Inch und 225 Liegestütze und das in sehr sehr kurzer Zeit.

Montag, 6. Mai 2013

Mehr vom Samstag


Mein Freund Alex hat nicht nur brachiale Arme - ein Beweis für die Effektivität von Ring-Training und Bodyweight-Exercises im Allgemeinen - sondern kann auch gekonnt schreiben. Hier seine Eindrücke von unserem Trainingstag:


Und wer sich ein Bild machen will, was auf Karls Hangelanlage abging, zumindest teilweise, hier der Link:


Weil Karl ist nicht nur ein Zugmonster, sondern auch ein Spitzenfotograf!

Einen guten Wochenstart erneut,

Dominik


Sonntag, 5. Mai 2013

Summit unter Freunden


Samstag wird wieder aus außergewöhnliche Ausnahme-Geschichte im Trainingstagebuch vermerkt. Das steht definitiv fest. War ein Top-Trainingslager mit Freunden. Der bärenstarke Alex Lechner alias Chinner (http://einfaches-training.blogspot.com) gab uns samt seiner topfitten Crew mit "Mr. dutzende Muscle-Ups in Folge" Andi, dem vor Wissen sprühenden Hans und der nicht minder fitten Mimi erstmals die Ehre. Dann mein schon langjähriger Trainingskamerad Oliver, drahtig und fit wie eh und je, dazu Gregor, der trotz kleiner Verletzungen Vollgas gab und nicht zuletzt mein Spezi Janis, der trotz oder dank intensiver Aufbauphase richtig hinhielt! Nicht zu vergessen der wendige Lukas aus Vorarlberg, ein Hangler erster Güteklasse. Dazu kamen noch meine "Homies" Karl und Capo :-)

Nach einer Hangelorgie bei Karl im Garten - das Pegboard schlossen alle ins Herz - und unzähligen Seilgängen schluckten wir am Nachmittag weitere Höhenmeter. Und zwar hinauf auf den kleinen Sonnstein, der den Beinen, Waden und auch der Lunge den Rest besorgten. Das einige dann auch noch in den 10 Grad kalten Traunsee sprangen oder dass wir noch einige Stiegensprints zusätzlich hinlegten, ist ebenfalls zu erwähnen wie das nachhaltige Essen beim Wirt meiner Wahl, dem "Jaga Karl". Dort gibts ganzjährig Wild.

Fortsetzung folgt, das haben Alex, Oliver und ich schon längst beschlossen. Mehr in Kürze...