Samstag, 26. Mai 2012

Der König kanns...

Es heißt nicht umsonst Grundübungen!

Sie sind das, das wurde mir seit gestern wieder (spürbar) bewusst. Kreuzheben, Kniebeugen und Überkopf-Drücken (Bankdrücken ist gut, aber vorher genanntes in meinen Augen noch besser).

Kreuzheben wird dabei gern als König bezeichnet nebst Kniebeugen. Zurecht. Nach Wochen mit einer Tonne an Körpergewichts-Übungen und Kettlebell-Swings habe ich mich gestern wieder an die Langhantel begeben und gezogen, was das Zeug hielt, hohe Intensität, eher hohe Wiederholungszahlen, Dr. Ken ist mir da immer ein Vorbild. Und heute dafür die "Rechnung" präsentiert bekommen. Muskelkater vom Feinsten. In den Beinen, Hintern, unterer Rücken, Trapez und sogar leicht in den Unterarmen. Was zeigt: eine Ganzkörper-Übung vom Feinsten. Ihr kann nicht vieles das Wasser reichen.

Was schön zu sehen war. Trotz längerer Abstinenz vom Kreuzheben konnte ich aber an alte Werte anschließen. Kettlebell-Swings und Klimmzügen sei wohl dank! Kein Gerücht, dass hier ein Übertrag herrscht. Aber allen Sachen zum Trotz. Wer sich nicht ab und an zur Langhantel bewegt und damit schwer zieht oder beugt (mit sauberer Technik natürlich vorausgesetzt), der verpasst was bzw. hat es schwer, etwas derartiges wie Kreuzheben zu kompensieren! Eine Grundübung, eine, die durch nichts zu ersetzen ist. Entwickelt Ganzkörper-Kraft und ist ein hervorragender Masseentwickler. Nicht unterschätzt werden darf auch die systemische Belastung, nach wenigen Wiederholungen mit schwerem Gewicht atmet man schwer. Wird definitiv in Zukunft wieder mehr von mir beackert werden. War ich im Kreuzheben gut, war ich auch meist bei anderen Sachen gut dabei. Sei es Griff, Strongman-Sachen oder auch hangeln!

Wie intensiv man es im Training treiben kann, beweist hier ein Schüler von Dr. Ken in seinem legendären Gridiron-Gym in Queens (New York):

http://www.youtube.com/watch?v=iGx6L8FQ1Is

Heftig. Das ist HIT-Training mit einem besonderen Dreh.

Stark ist auch die Nachricht, die mir Markus Bremen, ein fitter Mann aus Köln, geschickt hat. 120 Swings am Stück mit der 28er, das ist mal eine Hausnummer. Auf jeden Fall war er hohen Lobes für das 30-Tage-Swing-Programm:

Hey Dominik!



Das war mal wieder eine feine Anregung....;-)))


Also, die Liegestütz mit Weste waren kein Problem, aber die Klimmzüge, wow! Hab´3 Sätze á 20 Wdhlng. (m. Weste) draus gemacht. Zwei Minuten Pause dazwischen....


Danach war mein letzter Swing-Tag dran: 120 Swings mit der 28 kg KB am Stück waren drin und noch ein kleiner Satz mit 30 Wdhlng. Mein angestrebtes Ziel 150 Swings am Stück zu schaffen, hab´ich leider verpasst .-(

 
Ergebnisse: deutlich erhöhte Sprungkraft (Jump & Reach Test), gute Übertragbarkeit auf meine Effizienz bei KB-Snatches und KB-Komplexen.


Umfangszuwachs an beiden Oberschenkeln von 1,5 cm.


Ist als einfach umsetzbares Programm gut von meinen Kunden angenommen worden, mit zum Teil großartigen Ergebnissen...


Besten Dank und viele Grüße


Markus

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