Dienstag, 1. November 2011

HIT-Abschuss

Eine der intensivsten Einheiten, die ich je gemacht habe.

Sommer 2011: HIT mit Coach Steve Maxwell, einem Schüler von Arthur Jones und Ell Darden. Das ist Old School Training.

drei schwere Grundübungen ohne Pause durchgeführt, back to back und dann noch "Finisher". Das Herz pumpt wie wild, alles schmerzt. Das ist brutalstes Training.







Casey Viator hat sich in den 70er-Jahren durch solche Workouts gequält und war einer der beeindruckendsten Athleten dann seiner Zeit. Nicht die Quantität ist oftmals entscheidend, auch die Intensität macht vieles aus!

Dr. Till Sukopp war damals ebenfalls dabei!

http://blog.tillsukopp.de/home/kraft-muskelaufbau-durch-hit

Glück Auf!

Kommentare:

Janis Rajaonarivelo hat gesagt…

Old School rules!

Till hat gesagt…

Hallo Dominik,

erstmal eine ganz starke Einheit von euch!Ich hätte eine Frage,die sich nicht auf den Blogeintrag bezieht,sondern eine Ernährungsfrage.Leider habe ich keine e-mailadresse von dir gefunden und probiere es jetzt über diesen Weg.

Es geht mal wieder um die Kohlenhydratfrage.Nachdem ich den Artikel von Till Sukopp(http://blog.tillsukopp.de/home/die-dunkle-seite-des-getreides-teil-1) gelesen habe,war ich ziemlich verunsichert.

Ich teile da ganz deine Meinung,die du z.B auf dem Podcast 287 von Powerquest geäußert hast bezüglich des Feldzuges gegen die "bösen Kohlenhydrate".Weiterhin stimme ich dir zu,dass es keine Ernährungsbibel gibt,jeder sollte/muss für sich selber rausfinden,was ihm uns seinem Körper gut tut.Nun ich habe beides ausprobiert,also mich längere Zeit low-carb wie auch high-carb ernährt.Ich habe festgestellt,dass ich mich grundlegend mit beiden Varianten wohl gefühlt habe bezüglich meines Trainings und Lebens.Beide Varianten hatten ihre Vor und Nachteile.

Jim Smith,welchen du für den Podcast 273 interviewt hast,sagt,dass er morgends "heavy-carbs" wie Nudeln,Brot etc.konsumiert,da 1. der Körper über Nacht in eine Art Unterversorungssituation gekommen ist und 2. die morgendlichen heavy-carbs ihn über den ganzen Tag Energie liefern.Weiterhin nutzt er Kohlenhydrate direkt nach einer Trainingseinheit,wo es für mich auch mehr als sinnvoll erscheint.

Ich hatte von dir noch eine weitere interessante Quelle gefunden,nämlich einen Ausschnitt aus deiner pdf-datei "Natural".
"Über eine tolle Ernährungsweise
bin ich bei Ex-Mr.
Universe Steve Reeves gestossen,
den viele vielleicht
aus alten Herkules-Filmen
kennen. Reeves hatte einen
beeindruckend starken und
symetrischen Körper!
Seine Ernährung war einfach,
aber zielführend. Er hat
Tage gehabt, wo er mehr
Kohlenhydrate zu sich nahm,
und Tage mit weniger Kohlenhydraten
und mehr Fett.
Die Protein-Einnahme war
an allen Tagen hoch.Trainingstagen aß Reeves
low-carb, ansonsten highcarb.
Diese “ZigZag-
Essensweise” bringt den
Stoffwechsel auf Zack.
Reeves hat hauptsächlich
auf Milch, Honig, Steak,
Gemüse und Obst geschworen"

Jetzt meine Fragen:

1)Der Artikel von Till Surkopp geht sicherlich auch auf den trainigsspezifischen Aspekt bei der Ernährung ein,aber weit mehr geht es ja um langfristige gesundheitliche Schäden,die angeblich aus einem konstanten Kohlenhydratkonsum entstehen.
Ich würde gerne von dir wissen,wie deine Meinung zu dem Artikel ist?

2)Da ich mit beiden Ernährungvarianten also low und high-carb gut gefahren bin,würde ich gerne beides miteinander verbinden.Ein Ansatz wäre ja z.b die von Steve Reeves beschriebene Methode,also an traingstagen low-carb zu essen und an den anderen Tagen high-carb.Die Frage die sich mir stellt ist,wie so eine Ernährungsgestaltung aussieht,wenn man 5-6 Tage mit verschiedener Intensität die Woche traniert?Ich hatte aus vielen Podcasts und deinen Blogeinträgen rausgelesen/gehört,dass du high und low-carb Tage nutzt.Wie gestaltet es sich bei dir,da ich davon ausgehe,dass du bestimmt mindestens 5x mal die Woche tranierst?

3)Habe aus deinen Berichten über deine Reise mit Steve Maxwell in Costa Rica rausgehört,dass du dich gerne mal im Brasilian Jiu Jitsu probieren möchtest.Aus persönlichem Interesse,da ich selbst ein Bjj-Liebhaber bin,würde ich gerne wissen,ob du es mal ausprobiert hast und wenn ja wie deine Erfahrungen waren?

Ich erwarte keine Antwort,da ich davon aussgehe,dass du sicherlich zeitlich anderweitig,vielfach beschäftigt bist,würde mich aber dennoch über ein kurzes Feedback freuen.Auch gerne per mail s_6yrnhg@uni-kassel.de

Mit freundlichen Grüßen Till Kater

Naturtraining hat gesagt…

Servus Till!

Zu deinen Fragen: das mit der Ernährungsweise von Steve Reeves ist empfehlenswert und gut und hat schon vielen geholfen. Ich würde einfach diese Zigzag-Weise machen, ohne darauf zu achten, ob Trainingstag oder nicht. Mein Körper kommt mit beidem gut zurecht (highcarb-lowcarb). Und ich trainiere nicht 10mal die Woche, sondern nur viermal J Mehr bringt oft nicht mehr, die Intensität und Planung ist wichtiger!

Und da sind wir schon beim Kern: Jeder ist verschieden. Man kann nichts allgemein gültiges sagen. Es gibt viele Chinesen, die essen viermal am Tag Reis und die sind „lean“ und muskulös, sofern sie auch noch trainieren. Gleichzeitig gibt es die bodybuilder, die schon seit jahren eher auf weniger KH schwören. Also viele Wege führen nach Rom!

Wie schon mal gesagt: In den 40er jahren war Eiweiß einmal der große Feind, dann war es Fett und auf einmal werden es nun die KH. Diese ganzen wissenschaftlichen Thesen, dass das und das langfristig schädlich sein kann, von dem halte ich wenig. Man schaue nur auf Gefängnis-Insassen, die trainieren und einen tollen Körper oft haben. Die bekommen Sachen zum Essen, die würde von uns keiner essen und nährhaft sind sie obendrein nicht!

In diesem Sinne, take it easy und gehe nach Gefühl, was DIR gut tut und womit du gut fährst,



Dominik

Till hat gesagt…

Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort.Ich werde jetzt erstmal für mich die ZigZag-Methode ausprobieren und schauen wie es mir damit geht.Ein schönes,trainingsintensives Wochenende wünsche ich dir.

Mfg Till