Dienstag, 10. August 2010

So läuft es derzeit...


Bevor ich ein paar Tage am Meer entspanne (aber auch trainiere mit Sicherheit), noch ein Blogeintrag über mein derzeitiges Training.

Nach dem Seminar mit Steve Maxwell hab ich einen neuen Trainingsblock begonnen. Einen den ich immer wieder übers Jahr verteilt einstreue und der mir sehr zusagt persönlich. Und ich wurde auch von Maxwell selbst „aufgeweckt“. Dieser Mann hat wenige Monate vor seinem 60-iger zu Demonstrationszwecken beim Seminar so kurz mal sieben technisch sauberste einarmige Liegestütze gemacht und hätte wohl noch einige mehr draufgehabt. Dazu einbeinige Kniebeugen,… Das hat mir gezeigt, wie wertvoll solche Körpergewichtsübungen sind. Wer glaubt, nur mit Gewichten wird man stark, der täuscht sich. Klar ist das der Fall, aber mit fortgeschrittenen Körpergewichtssachen wird man nicht nur ebenfalls stark, sondern sieht auch athletisch aus, kann seinen Körper bewegen und bekommt ein ganz anderes Bewegungsgefühl.

Deshalb habe ich seither vier Wochen fast ausschließlich mit Übungen mit dem eigenen Körpergewicht verbracht. Drei Tage die Woche, eine harte, eine mittlere und eine eher leichtere Einheit. Bei jeder Trainingseinheit eine Unterkörper-Übung, eine Drück- und eine Zugübung für den Oberkörper im Supersatz sowie dann nach einen Bauchzirkel. Ziel: Körperfett etwas reduzieren und Besserwerden in Übungen wie einbeinige Kniebeugen, Handstand-Liegestütze und einarmiger Klimmzug! Funktioniert bisher einwandfrei!

Am harten Tag habe ich schwere Sachen wie einarmige Klimmzüge assisted, Handstand-Liegestütze mit Gewichtsweste, Pistols mit Zusatzgewicht,… gemacht. Am mittleren Tag Übungen mit Zusatzgewicht und statisches Halten. Am leichten Tag Zirkel-Training mit „einfacheren“ Übungen.

Dazu habe ich eine wie ich sie nenne, „sanfte Fettverbrennungswaffe“, eingesetzt, die viele gewaltig unterschätzen – flotte Spaziergänge am frühen Morgen auf nüchternen Magen! Mehr dazu mal später in meinem neuen Natural-Magazin. Das gibt es übrigens hier zum downloaden (1. Ausgabe): http://naturtraining.at/download/Natural.pdf

Und an den Tagen zwischen den Trainingseinheiten habe ich Sachen wie Seilspringen, Laufen, Sprints und dergleichen im Plan zur Steigerung der aeroben aber auch anaeroben Kapazitäten.

Ernährung war wie schon immer sehr „simpel“. Vier bis fünf kleinere Mahlzeiten, genügend Eiweiß (etwa 140 Gramm/hauptsächlich Eier, Milch, Fleisch), moderat Kohlenhydrate (Bircher-Müsli, Milch, Knäckebrot, Obst) und reichlich gutes Fett (Mandelbutter, Nüsse, Eier). Dazu noch einfache Supplementierung (Multivitamin-Mineralstoff-Komplex, Kreatin, Fischöl und Zink) und reichlich Wasser sowie ungesüssten Kräutertee. Schlaf: 8 bis 9 Stunden. Dazu ein-zweimal die Woche Sauna und jeden Tag, darauf weiße ich dezent hin, Joint Mobility. Diese 15 Minuten jeden Tag sind eine der besten Investitionen der letzten Jahre. Ich hoffe, damit langfristig weiter hart trainieren zu können. Warum das so wichtig ist, wird auch Jim Smith von der Dieselcrew in wenigen Monaten noch mal unterstreichen im Interview mit mir auf www.power-quest.cc

Die Quintessenz dieses Blog-Posts: Habt einen ausgeklügelten aber keinesfalls komplizierten Plan im Training, habt vor allem auch ein genaues Ziel, seid konsuequent, nehmt auch kleine Rückschläge in Kauf und dann kann nicht wirklich was schief gehen.

That’s it, schöne Tage, ich verabschied mich ein paar Tage ans Meer, gebloggt wird aber dennoch maybe!

Dominik

P.S.: Mein Kamerad Till Sukopp schrieb hierzu übrigens auch einen interessanten Blog-Eintrag: http://blog.tillsukopp.de/home/vorsicht-bei-neuen-trainingsprogrammen

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