Dienstag, 18. Mai 2010

Eine Königsdisziplin

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Olympisches Gewichtheben ist eine der absoluten Königsdisziplinen im Kraftsport. Punkt.

Wer wirklich athletisch sein will, wer Muskeln an der so wichtigen hinteren Kette (Waden, hinter Oberschenkel, unterer Rücken sowie der gesamte Rückenbereich und Schultern sowie Unterarme) dazugewinnen will, wer schlichtweg Gewicht schnellkräftig bewegen möchte, der sollte sich am Olympischen Gewichtheben versuchen! Schleunigst!

Wer einen ersten Einblick in das ganze gewinnen möchte, hat momentan noch bis Samstag Zeit, sich einige Top-Athleten live anzuschauen. In Linz findet wie bereits hingewiesen die Masters-EM der Gewichtheber statt. Da sind Leute aus ganz Europa da, ehemalige Spitzenheber in der allgemeinen Klasse, es werden fantastische Leistungen gezeigt und das ganze ist top organisiert. Vor allem bekommt man Lust auf diese Sportart! Wer nicht weit von Linz weg wohnt und das tun einige meiner Blog-Leser, der sollte sich in den Sportpark Auwiesen bewegen. Erstens kann man alles hautnah miterleben und zweitens kann man Kontakte knüpfen und eventuell bei einem Verein anklopfen und die Technik zu erlernen. In Eigeninitiative kommt man klar auch ein bisschen voran, aber stimmt die Technik nicht, steht man schneller an als man glaubt. Nur mit Kraft geht gar nichts. Wichtig ist Technik und Schnellkraft. Und ersteres kann man eigentlich gut nur von einem versierten Trainer lernen!

Ich habe vor eineinhalb Jahren ernsthaft damit begonnen, bin nach wie vor ein Anfänger. Aber es macht ungemeinen Spass, ein Gewicht zur Hochstrecke zu bringen. Und ich merke Veränderungen deswegen an mir. Ich springe höher, ich laufe schneller und mir passen manche Leibchen und Hosen nicht mehr so gut wie früher :-)

Was aber das wichtigste ist: Man lernt im Training nie aus. Deswegen macht es einfach so großen Spass, immer neues zu erlernen. Gewichtheben darf in meinem "Trainings-Handwerkskasten" nicht mehr fehlen. Wie oben geschrieben: Es ist eine Königsdisziplin, die wie die Recken in Linz gerade beweisen, bis ins hohe Alter betrieben werden kann! Vorausgesetzt man macht es intelligent und mit ordentlicher Technik und Herangehensweise.

Ich habe oben ein Video zusammengestellt von einem besonderen Athleten. Johann Anglberger holte sich gestern Gold in der Klasse bis 62 Kilo. Der 58-Jährige aus dem Innviertel ist ein absolutes Vorbild. Er trainiert sechsmal (!) die Woche, lebt und atmet diesen Sport. Er trainiert seit 40 Jahren. Wer das nächste Mal wieder eine Ausrede auf sein Alter oder seine mangelnde Zeit für das Training sucht, der sollte sich einfach dieses Video nochmal anschauen. Ich werde in baldiger Zeit mal mit Johann ein Training mitmachen. Ich denke, dass man von so einem Topathleten einiges lernen kann!

Auf der Bühne in Linz war übrigens auch ein 86-Jähriger! Mehr brauche ich nicht mehr zu sagen glaub ich.

Try it, Action in der "real world" statt stundenlangen Forenbesuchen und Fachgequatsche ist gefragt, drauf,

Dominik

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Du sagst es, Dominik, du sagst es. Dieses ewige Rumhängen und Rumschwallern in diversen Foren ist echt eine üble Angewohnheit. (Wieder) Zeit, sich (wieder) auf die Basics zu konzentrieren:

Raufen (mit sich selbst), Saufen (Proteinshakes) und mit Gewichten rumschmeißen (trainieren).

Liebe Grüße, Thomas (Hirmer)

Sascha hat gesagt…

Hammerleistung von diesem Mann!!!

Ich finde es gut,das Du in Deinen Post's immer wieder so schöne "Spitzen" abfeuerst!
Arsch hoch und raus zum Training;das gefällt mir ;-)
Gruss Sascha