Sonntag, 18. April 2010

Gleichgesinnte



Man umgibt sich gern mit Gleichgesinnten. Auch im Training. Man profitiert von ihnen, es geht was weiter. Mit einem motivierten Trainingspartner gemeinsam zu arbeiten, das sind Sachen, die einen mehr beschleunigen als wenn man alleine werkt! Ich habe viele harte Trainingstage alleine verbracht und Gas gegeben. Aber zu mehrt ist es besser, das steht fest, für mich zumindest. Solang es keine Typen sind, die mit dir pausenlos über Wetter reden wollen oder Privates in die Einheit hineintragen. Das ist uninteressant und leider aber oft der Fall.

Nicht aber immer. Deshalb sind die Seminare so wie gestern wieder eine enorme Bereicherung und eine gute Abwechslung. Hierher kommen nur Gleichgesinnte, es kommen nur ungemein und über das Maß hinaus motivierte Leute, alles Athleten, die hundert Prozent und oft mehr geben. Das ganze schaukelt sich hoch dann, jeder feuert jeden an, eine Gruppendynamik kommt auf, wo jeder zu jedem hält und ihn den einen Meter, die eine Sekunde, die eine Wiederholung weiter bringt. Es ist ungemein wichtig, dass man sich im Training gegenseitig anfeuert, pusht und aufmuntert. Stille Trainingspartner sind oft schlimmer, als wenn man alleine trainiert. Leider stehen viele oft nur daneben und schauen zu wie sich der andere abplagt. Anstatt den Kameraden über die Übung hinwegzutragen, denken sie an alles andere – das ist Bullshit!

Ich brauche beim Training motivierte Leute und deshalb haben wir heute gleich noch einen Tag drangehängt. Gregor und Peter, Lukas und Martin sind der Einladung gefolgt und haben mitangepackt. Daraus geworden ist ein gewaltiger Trainingstag, auch kein Wunder bei diesen Leuten, ich habe mit denen schon oftmals Gas gegeben, ob bei mir, in München, in Dornbirn oder anderswo. Und das nach einem Seminar am Vortag, wo wir schon an die fünf Stunden gehangelt sind bei Karl und Hügel hochgesprintet sind und Reifen gezogen haben. Wir haben uns aber auch gestern ordentlich abgeschossen mit fast dreieinhalb Stunden Training, es waren fast keine Pausen dabei. Haben einen 180-Kilo-Reifen um den ganzen Sportplatz geflippt, davor unzählige Stiegensprünge ausgeführt, haben Farmers Walks zum Erbrechen gemacht, Reißen und Umsetzen mit der Thickbar, dann noch schweres einarmiges Rudern und Kreuzheben mit der Trapbar.

Ausschnitte habe ich mitgefilmt. Aber Material ist nicht viel zusammengekommen, die Trainingsintensität war zu hoch zum Filmen. Ist dafür aber zu sehen bei diesen Walks mit 52 Kilo auf jeder Seite. Marschiert mal mit schwerem Gewicht, es ist so einfach und so effektiv!

Einiges auf Video hab ich aber festgehalten vom samstägigen Seminar, es sind zahlreiche gute Aufnahmen geworden. Die zeigen, wie man gemeinsam und einfach trainieren kann. Und stark wird dabei. Die DVD gibt’s bei mir zu bestellen unter info@naturtraining.at. Es dauert aber noch ein paar Tage bis sie fertig ist, bitte um Geduld, ich hab viel um die Ohren anderwärtig!

Was ich auf jeden Fall die Woche noch veröffentliche, ist das Interview Teil III mit Andreas Jandorek und dann auch noch einen exklusiven Einblick in www.kettlebell.eu. Bleibt dran!

Train hard,

Dominik

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