Samstag, 27. Februar 2010

Mehr zur Challenge

Leute,

meldet euch für meine "Tactical Strength Challenge" bei mir. Was das ist, lest ihr im vorangegangenen Blog-Post bei mir! Lasst euch das nicht entgehen. Das ganze hat Pavel Tsatsouline 2002 mit einigen Mitstreitern erfunden. Wer das war. Leute wie Steve Maxwell, Jeff Martone, Mike Mahler und und und. Pavel hat das ganze von den Spetsnaz, russischen Militär-Spezialeinheiten, abgeschaut. Es ging vor allem aber um Kameradschaftlichkeit. Sieger wurde damals ein gewisser Brett Jones, heute einer der wichtigsten Leute um Pavel herum. Aber nicht die Sieger blieben so in Erinnerung. Die Motivation und Ehre blieb, die jeder Teilnehmer und jeder Zuschauer damals im Oktober in Steve's Trainingszentrum in Philadelphia mitbekam!

Lassen wir das ganze wieder aufleben. Das schöne an diesem 17. April. Nach der genialen Challenge bei mir im Naturtrainingszentrum Thomasroith kommt als Tüpfelchen auf dem i noch ein Naturtrainings-Seminar mit Karl Humer. Und danach ein gemeinsames Essen, wie es schön üblich ist bei mir. Das alleine ist schon eine tolle Sache, man kann sich austauschen, lernt neue Leute kennen und und und!

Lasst euch das nicht entgehen. Ich denke, es wird eine tolle Sache. Und eines ist fix: Wenn ich am 17. April alleine dastehe, werde ich trotzdem dableiben und das ganze durchziehen! Es geht ums "Action machen"! Aber ich bin mir sicher, so weit kommt es gar nicht. Es gibt einige Leute da draussen, die von diesem Schlag sind. Ihr meine Leser seid Kämpfer, das weiß ich. Also gebt euch einen Ruck und seid dabei. Würde jemand sowas irgendwo in der Gegend machen, ich wäre ebenfalls sofort dabei. Jeff Martone fuhr damals 10 Stunden mit dem Auto zur Challenge. Nur soviel dazu! Und auch er hat es nicht bereut! Alleine das Zusammensitzen danach. Schaut euch das Foto an, das damals entstanden ist etwa:


Meine Trainingskameraden werden ebenfalls mitmachen. Hofi etwa, der heute im Training wieder da war und auch am Video zu sehen ist. "So einen Samstag starten, ist einfach ein Hit. Anders als wenn man aufsteht und nicht weiß, wo man am Vortag war", sagte er zu mir trotz schwerer Pistols, die er davor absolvierte. So etwas gefällt mir! Der Bursche macht seit Monaten gehörige Fortschritte. Weil er dran ist und da ist, wenn Einheiten angesetzt sind. Hartnäckigkeit und Bestand garantiert Erfolg! Nur wer agiert, ist voran! Und Leute von diesem Schlag seid auch ihr!

Ich freu mich deshalb über jede Nennung. Teilnehmen ist übrigens keine Pflicht. Wer nur das Naturtrainings-Seminar machen will, ist ebenso herzlich willkommen!

Unser "Spetsnaz-Training" schaute heute so aus:
- Kreuzheben 1x30 (70% vom 1RM)
- Zirkel (2x): Kettlebell-Arbeit (3 Minuten nonstop) - Klimmzüge an der "Wackelstange" - einbeinige Kniebeugen (Pistols) mit Zusatzgewicht
- weitere Klimmzüge und Beinheben sowie Liegestütze an den Ringen (Fliegende)

TAKE ACTION,

Dominik

P.S.: Natürlich gibt es bei der Challenge auch etwas zu gewinnen. Den brandneuen Pullover etwa mit den Logos von Till Sukopp, Jürgen Reis, Mark Dorninger von www.kettlebell.eu und meiner Wenigkeit. Dazu meine neue DVD "Grizzly Training". Damit werdet ihr noch stärker!

P.P.S.: Nur noch wenige Tage und dann ist Steve Maxwell auf www.power-quest.cc online. Das würd ich mir nicht entgehen lassen. Gratis wieder mal aber von hohem Wert!

P.P.P.S.: Einer vom harten Schlag ist auch mein Spezi Henri Lintner. Schaut mal auf seine Homepage www.suo-marte.at - Henri hats drauf und war sogar schon auf der Crossfit-Homepage mal zu bewundern!

Mittwoch, 24. Februar 2010

Der Körper alleine


Trotz meiner Blessur lasse ich mir momentan nicht die Freude am Training nehmen. Denn das hat noch selten irgendetwas oder irgendwer geschafft! Positive Einstellung zu allem hilft einem bei vielen Sachen wirklich weiter!

Meine Liebe gilt momentan vorrangig Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, eine Liebe, die es schon lange gibt und die nur wieder neu entfacht wurde.

Übungen wie einbeinige Kniebeugen (Pistols), Muscle-Ups an Ringen, Seilklettern und andere Turnelemente fordern den Körper sehr, ohne ihn aber zu überfordern. Es gibt einem einen völlig anderen Muskelkater etwa, als wenn man mit schweren Gewichten hantiert. Ich habe mich oft dann den Tag danach ziemlich müde und schwach gefühlt. Vielleicht ist das nur ein persönliches Gefühl, aber bei Übungen, wo der Körper den Widerstand formt, ist das nicht so. Ich fühle mich frisch und könnte mehr Einheiten verkraften. Auch Leute, wo man glaubt, sie würden nur mit Gewichten trainieren, schätzten und schätzen Körpergewichtsübungen. Mein Landsmann Arnold Schwarzenegger hat etwa damit seine Trainingskarriere begonnen und auch in der Hoch-Zeit seines sportlichen Schaffens liebte er Sachen wie Klimmzüge, Dips (siehe Bild oben im Training mit "The blonde Bomber" Dave Draper) und vieles mehr. Diese Sachen lassen sich überall durchführen, ob zuhause, im Urlaub oder in einer Arbeitspause.

Dazu sind Sachen wie eben die Pistol einfach funktionell. Dieser Ausdruck wird zwar heutzutage für viele Übungen mißbraucht, aber gerade einbeinige Sachen sind das auch wirklich. Denn weggehen, tut man immer nur auf einem Bein, Stiegen steigen ebenso und die Liste lässt sich lange weiterführen. Ich arbeite mich bei den Pistols zumeist hoch, von keinem Zusatzgewicht und steigere dann jeden Satz das Gewicht. Kettlebells eignen sich hervorragend dafür, aber auch normale Hantelscheiben sind dienlich. Steve Maxwell zeigte es 2009 im Sommer bei seinem Besuch bei mir eindrucksvoll vor:




Auch mit anderen Turner-Übungen experimentiere ich nebenher. Etwa mit dieser hier. Eine Zugübung par excellence, die den Oberkörper "grillt":




Ein Buchtipp, den ich jedem ernsthaft an Turner-Training Interessierten ans Herz legen kann: "Building the gymnastic body" von Coach Christopher Sommer. Auch Ross Enamaits "Never Gymless" ist jeden Cent wert. Viele Anregungen findet man natürlich auch auf meinen DVD's "Gorilla Camp" und "Grizzly Training".

Und wer einen wirklichen Experten in diesen Dingen lesen will, der sollte bei Alex Lechners Blog http://einfaches-training.blogspot.com vorbeischauen. Supergute Tipps!

Und auch mein Trainingskamerad Karl Humer ist ein absoluter Bodyweight-Training-Experte, wie ihr schon von vielen Blog-Posts und Podcast-Interviews auf www.power-quest.cc sicher wisst. Am 17. April bei einem weiteren Naturtrainings-Seminar werden wir neue Erkenntnisse und Erfahrungen mit euch teilen! Es wird bestimmt was besonderes, das hat uns schon die Vergangenheit gelehrt! Anmeldungen unter info@naturtraining.at
Haut rein, lernt, mit eurem Körper zu trainieren, dann benötigt ihr kein Equipment dieser Welt, um stark zu werden,
Dominik

Samstag, 20. Februar 2010

Drumherum trainieren und eine Karl-Einheit mit Till

Verletzungen oder Krankheiten zieht sich jeder einmal zu. Die Kunst besteht dann darin, drumherum weiter zu arbeiten, solange das möglich ist. Ich habe mir gestern bei einem Sturz am Morgen auf einer Eisplatte (bei gefrierendem Nebel sollte man nicht rausgehen um jeden Preis) die Nase gebrochen, die Schulter geprellt und ein ziemliches Cut geschlagen. Naja, ich fühle mich momentan wie ein Boxer, der um die Schwergewichts-WM gekämpft und verloren hat. Aber dennoch bin ich ein Gewinner. Ich kann weiter trainieren und das ist das schöne. Viele können das nicht, weil sie oft viel viel schwerere Verletzungen haben. Wenngleich es auch da immer wieder gewaltig motivierte Ausnahmen gibt, die einem selbst Motivation geben.

Skirennfahrer Hermann Maier etwa, der nur wenige Tage nach seinem schweren Motorrad-Unfall, wo er fast ein Bein verlor, schon wieder im Krankenbett mit einem Handergometer gekurbelt hat. Oder Tennisspieler Thomas Muster, der nach seinen schweren Knieverletzungen auf einem selbstgebastelten Stuhl gesessen ist und sich von einer Ballmaschine die Bälle zuwerfen hat lassen, um ja nicht zuviel das Gefühl für die Technik zu verlieren. Es gäbe noch viele andere Beispiele.

Und auch mein Trainingsmentor Karl "Charly" Humer ist so ein Fall. Eine Beinamputation ist für ihn keine Ausrede, dass er im Training nicht Gas gibt. Auch bei Sachen, wo die Beine viel leisten müssen. Till Sukopp (dessen höchst sehenswerter Blog: www.tillsukopp.de), den sicher viele kennen, war ja vor wenigen Wochen hier bei uns im Naturtrainingszentrum Thomasroith zu Gast und er hat auch die Gunst der Stunde genutzt und mit Karl eine Einheit gemacht. Was darin alles vorgekommen ist, wird auf diesem Video gezeigt. Ihr seht darin: Auch im Haus kann man toll trainieren, wenn man etwas kreativ ist. Zu oft lese ich von Leuten, die sagen, sie haben keine Klimmzug-Möglichkeit etwa. Augen auf und dann gehts ab: Jede Stiege, jeder Dachboden-Balken und auch eine Tür - es gibt so so viele Örtlichkeiten, wo es geht!



Ich wünsch euch allen ein gutes Wochenende,

Dominik

P.S.: Gerade erst hat mich ein absolut motivierendes Mail erreicht. Ein treuer Leser meines Blogs schreibt darin, dass er seit Jahresanfang dank meiner Tipps in meinen Einträgen schon 4 Kilogramm verloren hat. Das freut mich und ich sende in diesem Sinne herzliche Gratulation an diesen topmotivierten Burschen! Er hat auch die Podcasts auf www.power-quest.cc gelobt. Dazu kann ich nur sagen: Recht hat er und Till sowie auch kein Geringerer als Steve Maxwell sind dort bald zu hören!

P.P.S.: Trainiert wird auch bei mir weiterhin. Hier eine kleine Kraftausdauer-Einheit, die ein wahrer Fettkiller ist, schnell geht und fast überall durchführbar ist:
Supersatz 1 (drei Serien):
1A) Klimmzüge (bis zwei WH vor Muskelversagen)
1B) Dips x 10-15 WH
1C) Kniebeugen x 40

Supersatz 2 (drei Serien):
2A) hängendes Rudern x 10
2B) Liegestütze x 15
2C) Ausfallschritte x 20 (jede Seite)

Supersatz 3 (drei Serien):
3A) Beinheben x 5
3B) Burpees mit Klimmzug x 10
3C) Hampelmänner x 30

Donnerstag, 11. Februar 2010

Die beste Trainingsmaschine



Wenn man wenig hat für das Training und dennoch viel erreichen will, dann muss man kreativ werden. Und es geht, dafür bürgen unzählige Athleten. Leute die im Gefängnis trainieren müssen ohne jegliches Equipment, Leute aus armen Ländern, wo Hanteln so zahlreich sind wie Geld auf der Straße. Aber wenn man sich oft deren Kraft und deren Körper anschaut, dann weiß man, dass sie Mittel und Wege finden, wie man auch ohne eine Hantel, ohne eine Kettlebell oder ohne irgendeine andere Trainingsmaschine stark wird. Denn die beste Trainingsmaschine ist und bleibt immer der eigene Körper. Das unterschreib ich!

Immer wieder bekomme ich auch Mails von Leuten, die schreiben, sie haben so wenig Equipment, ob damit überhaupt ein geeignetes Training möglich wäre. Das Hindernis sind aber nicht die Tools, sondern die Leute selbst. Dazu kommt oft immer, das "ich möchte so und so werden und das und das erreichen". Am besten ist: EINFACH MACHEN und nicht nur mögen und wollen! Außerdem ist Training mit dem eigenen Körpergewicht nie verkehrt. Viel zu viele beginnen zu schnell mit Gewichten. Die Basis aber sollte mit Körpergewichtsübungen gebildet werden. Und eines ist auch klar: mit diesen Sachen kann man so unglaublich stark werden, dass selbst Leute die mit Gewicht trainieren, nicht hinkommen. Wer sich und sein Gewicht effizient, kräftig und ökonomisch bewegen kann, der hat einen Vorteil gegenüber allen anderen Sachen. Auch das unterschreib ich!

Ich habe mit Liegestütze und Klimmzügen angefangen in meiner Trainingskarriere und diese Sachen sind noch immer meine ständigen Begleiter. Ich will sie nie verlieren. Wie effektiv und kreativ man mit einem Partner trainieren kann, zeigt das obige Video von uns beim gestrigen Training. Wer keine Möglichkeit zum Bankdrücken hat, kann mit der gezeigten Übung tolle, ebenbürtige Erfolge erzielen. Wer keine Rudermaschine hat, der kann seinen Lat mit dieser tollen Übung "grillen". Es benötigt nur zwei Handtücher und den Willen zum Training sowie einen ebenso motivierten Trainingspartner. Diese zwei Übungen ohne große Pausen mehrfach durchgeführt und man hat eines der besten Trainingseinheiten seines Lebens. Das ist Naturtraining. Training ist möglich. Immer und überall. Und wenn man nur fünf Minuten hat. Damit ist man bestens bedient!

Wir hatten gestern ein wenig mehr Zeit und haben uns ordentlich vernichtet. Ohne Zuhilfenahme irgendeines Gewichtes. Seilklettern, Klimmzug-ABC, Burpees, Kniebeugen, Liegestütz mit dem Partner am Buckel und die im Video gezeigten Sachen. So kommt man schnell und schön an seine Grenzen.

Meinen obligatorischen Workout-Tipp fürs Wochenende möchte ich ebenfalls noch los werden. Das ist ein Schmankerl, dass wieder zum Ende der Einheit durchführbar ist und einen netten Finisher abgibt. Gezeigt wird die Übung, "21-Burpees", hier:





In diesem Sinne, ein gutes und erfolgreiches Wochenende, kommende Woche hab ich schon wieder eine geniale Neuigkeit zu einer mächtigen Königsübung, dranbleiben lohnt sich,

Dominik

P.S.: Wie es meinem Seminarpartner und Freund Dr. Till Sukopp (http://www.tillsukopp.de/) bei mir letzte Woche in Oberösterreich gefallen hat, das schreibt er hier auf seinen neuesten Blog-Post (http://blog.tillsukopp.de/). Überzeugt euch von seinen Skifahrer-Künsten im Video. Dieser drahtige Bursche hats definitiv drauf!

P.P.S.: An noch mehr innovativen Trainingsideen interessiert. Dann schaut erst mal in meine neue DVD "Grizzly Training", die unter www.spodo.at/product_info.php/info/p1771_DVD-Grizzly-Training-EN-by-Dominik-Feischl.html bestellbar ist. Da wird euch vieles überraschen, was alles möglich ist!

P.P.P.S.: Trainiert hart und härter an diesem Wochenende. Klar, es ist Faschingszeit und man sollte auch Spaß haben. Aber lasst das Training dennoch nicht schleifen. Während andere nicht mal geradeaus gehen können die nächsten Tage, solltet ihr dennoch am Weg bleiben. Nur so ist der langfristige Erfolg möglich! Drauf heißt die Devise!

P.P.P.P.S.: Bevor mir nun die P's ausgehen, noch eine wichtige Meldung. Ab Sonntag ist auf www.power-quest.cc wieder ein Weltmeister zu hören. Mehr wird noch nicht verraten. Aber mein Podcast-Partner Jürgen Reis hat wieder mal tolle Arbeit geleistet!

Mittwoch, 10. Februar 2010

Rennbenzin statt Heizöl


Viel zu viele verkomplizieren ihre Ernährungsweise, weil sie damit glauben, dass es auch im Training noch besser läuft damit. Klar, wer sich gut ernährt, ist auch leistungsfähiger. Ich erkläre das vielen meiner Coachies immer so mit folgender Frage: "Würdest du in ein Rennauto Heizöl einfüllen?" Die Antwort ist klar: Nein! Und auch mit dem eigenen Körper verhält es sich gleich. Gesundes Essen ist Grundvoraussetzung für eine gute Entwicklung! Wer hauptsächlich von Fast-Food und Cola lebt, braucht sich nicht wundern, warum der Traumkörper keinen Zentimeter näherrückt!

Doch nach wie vor gilt: Training steht an erster Stelle, Ernährung und Regeneration sind die beiden stabilisierenden Eckpfeiler, um das Ziel des Fortschritts zu erreichen. Wer nicht hart und regelmässig trainiert, der kann sich ernähren, so gut er will. Es wird nicht viel besser werden!

Ich halte es einfach mit meiner Essensweise. Weil verkomplizieren in keinem Bereich des Lebens wirklich weiterhilft. Der Ansatz von Steve Reeves, einem ehemaligen Mr. Universum und sicher noch dem einen oder anderen als Herkules-Darsteller bekannt, hat da tolle Ansätze wie ich finde. Er aß an Trainingstagen (3mal in der Woche) gesund und low-carb und an trainingsfreien Tagen eher gesund und high-carb. Damit kann auch ich mich sehr anfreunden. Aber wie gesagt: viele Wege führen nach Rom und ein jeder Mensch ist da sehr individuell.
Meine Grundsätze: Frühstück essen, mehrere, kleinere Mahlzeiten am Tag, viel Wasser oder Kräutertee trinken, stressfrei essen, etwa 1,5-2 Gramm Protein pro Kilo Körpergewicht,...

Wovon ich dringlichst abraten würde, ist die Pläne von den meisten Bodybuildern der heutigen Tage zu kopieren. Immer wieder liest man davon ja in diversen Magazinen. Doch Vorsicht: diese Leute sind mit allen möglichen leistungsfördernden Chemikalien vollgepumpt. Sie können essen was sie wollen, das meiste steuern Steroide und Co. Das wurde mir durch einige Gespräche mit erfahrenen Leuten in dieser Materie auch erzählt. Also bitte: Finger weg von derartigen Ernährungsempfehlungen oder Sachen wie "in der Nacht aufstehen und einen Protein-Shake machen". Das ist Bullshit!

Aber zurück zu meiner Ernährungsweise. Hier ein Tag, wie er bei einem Training etwa bei mir ausschaut:

- Frühstück: 1 Tasse Kaffee, halber Liter Kräutertee, Omelett mit drei Eiern und Schinken sowie Käse, dazu 1 Apfel

- Vormittags-Snack: Handvoll Mandeln

- Mittag: Steak mit Spiegelei und Gemüse

- Nachmittags-Snack: Paprika mit ein paar Nüssen

- Abend: Thunfisch, Salat, Gemüse und ein halber Liter Rohmilch (mit Proteinpulver und Himbeeren)


Ein Satz von Steve Maxwell ist mir immer hängen geblieben: "Ich lebe nicht, um zu essen, sondern ich esse, um zu leben."

Das besagt eigentlich alles. Die Sache nicht verkomplizieren, aber schauen, dass man halbwegs einen straighten und vor allem gesunden Weg geht, dann unterstützt die Ernährung das harte Training bestens.
Und klar, jeder darf und soll auch mal sündigen. Auch ich lasse mir ab und an einen Kuchen schmecken oder trink mit Freunden mal ein Bier. Wir sind Menschen und keine Maschinen! Fight on,

Dominik

P.S.: Übermorgen gibts neues Videomaterial von effektivem Partner-Training, das überall machbar ist.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Trainingsgast und Finisher



Viele hattens gewusst oder geahnt (etwa der Thomas) - Dr. Till Sukopp hat dem Naturtrainingszentrum einmal mehr einen Besuch abgestattet. Und ist heute begeistert wieder abgereist. Wir waren Skifahren, haben mehrere harte Trainingseinheiten durchgezogen, waren Wandern in der wunderschön tiefverschneiten Winterlandschaft und wir haben auch Projekte besprochen. Da werde ich die Katze aber noch nicht aus dem Sack lassen, denn das wird ein ziemlicher Knüller!

Womit Till am Donnerstag empfangen wurde? Mit "Alltag". Nämlich Training, brutalem noch dazu. Wir haben in der Turnhalle trainiert mit meinen Schützlingen und die Intensität war so hoch, dass ich auch nicht mal filmen konnte. Sorry. Dabei haben wir "nur" das eigene Körpergewicht bei dieser Trainingseinheit bewegt. Doch das heftigst. Wir haben mehrere Zirkel durchlaufen. Hier die Reihenfolge und der Ablauf (jeweils mit Partner abwechselnd): 2 Minuten Ring-Dips, 2 Minuten Seilziehen, 2 Minuten Handstand-Liegestütz, 2 Minuten hängendes Rudern an den Seilen, 2 Minuten Gorilla-Liegestütze, 2 Minuten Klimmzüge (ev. mit Gewichtsweste). Davor haben wir noch die Leg Matrix gemacht und danach noch weitere Sachen wie Beinheben an der Klimmzugstange, Seilklettern und und und.

Danke möchte ich auch sagen für die vielen Reaktionen und Antworten auf die Postings zuletzt. Sie machen den Blog lebendig und sie zeigen eines: wir sind eine Gemeinschaft! Nur so kann man stark und noch stärker werden. Das zeigt auch das Video. Gemeinschaftliches Training ist ein Motivationsturbo sondergleichen.

Trainingsvarianten dieser Art sind auch auf meiner neuen DVD "Grizzly Training" zu sehen! Das Cover seht ihr auf der rechten Seite oben! Rückmeldungen sagen mir, dass das etwas sehr besonderes geworden ist.

Wie es schon Gewohnheit ist, hier noch ein kleiner Trainingstipp für das kommende Wochenende. An solchen Tagen kann man sich ruhig auch mal wieder herausfordern und aus dem Trainingsalltag ausbrechen. Gesprochen wird über diesen "Finisher" ja auch im Video oben:

10x10 Liegestütze mit jeweils 15 Sekunden Pause dazwischen. Wer hundert Wiederholungen schafft (nur saubere mit Körperspannung und bis auf den Boden zählen), der ist schon sehr gut unterwegs. Eine Spezialität von Karl Humer, einem meiner Mentoren, der mich damit oft am Schluss eines Trainings noch die letzte Energie rausgelockt hat! Probiert das mal am Ende einer Einheit aus. Das kitzelt das letzte aus eurem Körper!

Wie wir am Sonntag gefinisht haben, stelle ich Anfang nächster Woche gleich hier rein. Ebenfalls eine nette Challenge, die ich da auf meinem Plan habe!

In diesem Sinne, ein gutes Wochenende, haut rein und gebt Gas, alles gute,

Dominik

P.S.: Wollt ihr Tipps vom Überraschungsgast hören. Dann geht auf den Monat Dezember in meiner Blogliste. Dort gibt er Know-How über eine seiner ganz besonderen Spezialitäten, das Kettlebell-Training! Hier der Link: http://naturtraining.at/download/audiobonus.rar

P.P.S.: Unbedingt auf www.power-quest.cc reinhören. Russisches Trainings-Know-How vom Feinsten gibt's da in der neuesten Sendung!

Mittwoch, 3. Februar 2010

Bleibt dran - bleibt gesund!

Die nasskalte Jahreszeit birgt ihre Nachteile - auch im Training! Wer draussen seine Einheiten durchzieht, baut zwar einerseits ein sehr robustes Immunsystem auf. Aber andersrum ist der Körper durch das Training geschwächt und oft auch anfällig für kleinere Infekte!

Deswegen muss man beim Krankheitsfall aber nicht gleich die Chemiekeule auspacken, die meist dem Organismus zwar rasch hilft aber auch ordentlich zusetzt durch die vielen Schadstoffe! Ich kämpfe selbst grade mit einer Verkühlung, aber habe sie durch einige Natur-Maßnahmen mittlerweile wieder ganz gut im Griff.

Echter Naturhonig ist mit seinen vielen Vitaminen und Mineralstoffen eine tolle Nährstoffquelle. Dazu Kräutertee mit Ingwer (gibt es in jedem besser sortierten Supermarkt). Hier eine Studie eines Arztes über die positive Wirkung von Honig (www.sonnenlandhonig.at/downloads/Forschungsprojekt_Frank.pdf)

Und auch ein Homöopatikum kann ich ans Herz legen. "Metavirulent" wurde mir vor Jahren von Jürgen Reis empfohlen. Und ich kann die gute Wirkung dieses Mittels nur bestätigen. Es hilft tatsächlich bei kleinen Infekten und Verkühlungen. Dazu ist ausreichend Schlaf wichtig, damit der Körper wieder zu Kräften kommen kann!

Wer aber eine Grippe oder Ähnliches ausfasst, dann bitte nicht den starken Mann mimen. Lieber mit dem Arzt abklären, was man machen soll. Und vor allem eines: ja nicht trainieren, sondern Ruhe geben. Schwere körperliche Aktivität kann zu einer schlimmen Herzmuskelentzündung führen und man wird zum Spaziergänger auf lange Zeit. Dann ist nix mehr mit Training!

Ab morgen kommt der Überraschungsgast der Woche zum Trainingslager zu mir. Wir werden unsere harten Trainings-Einheiten natürlich auch filmen! Bleibt dran und bleibt vor allem eines: gesund!

Dominik