Montag, 9. November 2009

Noch mehr herausholen!


Training in der Gemeinschaft ist ungemein förderlich. Vor allem Training mit Gleichgesinnten. Man kitzelt das eine Prozent mehr heraus bei den Einheiten, motiviert sich gegenseitig und ist mit Eifer bei der Sache. Das konnte ich heute wieder sehen bei einem Training, wo gleich vier meiner Coachies mit am Werk waren.

Klar, auch ich habe seit Jahren unzählige Trainingseinheiten alleine durchgezogen. Ich will mich nicht loben, aber ich habe selten eine Einheit bisher ausgelassen, auch wenn ich ganz alleine war die meiste Zeit und ich manchmal auch mal nicht voll motiviert war. Aber spätestens wenn ich Eisen in der Hand habe oder an eine Übung gehe, gebe ich hundert Prozent. Das war so, das ist so und wird immer so sein. Vieles im Training ist Kopfsache, sich überwinden können ein Muss, wenn man an die Grenzen gehen will.

Aber Training in der Gemeinschaft - ich gebe zu, das ist schon etwas besonderes. Das habe ich bei "Crassfit" schon gesehen (siehe ältere Blog-Beiträge sowie http://ishina.info/), wo wir in Linz gemeinsam trainiert haben. Das zeigt sich bei den harten Einheiten bei den Gewichthebern vom SK Vöest Linz. Das wurde mir bewusst bei Trainingslagern wie heuer im August mit Gregor, Harald, Matthias und Karl oder beim Besuch von Steve Maxwell sowie seiner Gefährtin Teresa im Juni. Und das sehe ich auch, wenn ich mit meinen Coachies im Naturtrainingszentrum Thomasroith arbeite.

Vor allem auch, wenn ich ihre Fortschritte sehe. Hofi, einer meiner Kameraden, erzählte mir heute, dass er in fast keine Hose mehr passt. Schlecht natürlich fürs Gewand, aber für ihn ein gutes Zeichen, dass die Bein- und Hüftmuskulatur stark geworden ist in den Monaten, seit denen er mit mir trainiert. Ein Weizi, der am Anfang keine vier Klimmzüge konnte, kommt mittlerweile problemlos ein fünf Meter langes Seil hoch. Ohne Füße versteht sich. Willi, ein weiterer Coachie von mir, der für seinen harten Beruf Kraft aufbauen will, macht Frontkniebeugen mit 130 Kilo. Angefangen haben wir mit 60. Nun ist mit Hannes ein weiterer Trainingskamerad dazugekommen. Er steigert sich ebenfalls von Einheit zu Einheit. Für seinen eigentlichen Sport, den Fußball, bauen wir nun gezielt in der Winter-Übergangszeit Substanz auf. Mit einfachen aber effektiven Methoden und mit Erfolg, wie ich heute wieder sehen konnte.

Für mich ein gutes Zeichen, dass meine Trainingspläne, an denen ich oft lange am Abend tüftle, greifen und mein Naturtrainings-Konzept tolle Erfolge bringt. In Seminaren gebe ich gerne mein Wissen weiter, das heurige Jahr mit den zahlreichen Camps haben mir ebenfalls gezeigt, dass mein Training die Leute anspricht. Ich durfte viele großartige Gleichgesinnte kennenlernen, Athleten, die für das Training leben. Das freut einen natürlich.

Was aber die Grundvoraussetzung für Erfolg im Training ist: Dabei bleiben, nicht aufgeben und hart arbeiten. Denn nicht immer ist jede Einheit gleich. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Dan John sagt: "Nach einer super Trainingseinheit kommt meist eine schlechte, dann oft wieder drei durchschnittliche. Aber die Summe macht den Erfolg aus!"

Wer Interesse an einem Coaching bei mir hat, sollte einfach und ungezwungen mit mir Kontakt aufnehmen. Die moderne Technik wie Mail (info@naturtraining.at) und Telefon machens möglich, dass Naturtraining zu jedem kommen kann. Vorsicht ist aber geboten: Es besteht Suchtgefahr!
In diesem Sinne, eine weitere gute Trainingswoche, haut rein,

Dominik

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