Dienstag, 27. Oktober 2009

Das ist Power!



Meinen Trainingskameraden Karl Humer kennen meine treuen Blog-Leser bereits. Ich habe schon mehrere Videos von diesem starken Burschen online gestellt, dieses (siehe oben) ist nun das neueste Meisterwerk. Karl gibt trotz einer Beinprothese im Training Vollgas, es gibt keine Ausreden. Und das seit Jahrzehnten!

Karl hat sich in den letzten Monaten zu einem wahren Könner des Hangelns entwickelt. Leider ist diese Krafttrainingsvariante etwas, das nur ganz ganz wenige machen.

Ich verstehe eigentlich nicht warum. Kann man damit kräftiger werden? Und wie. Karl hat merklich an Zugkraft gewonnen, er hat seine Klimmzugzahlen verdoppelt und ist im Kraftraum noch stärker geworden. Auch ich habe durch Hangeln enorm an Kraft dazugewonnen. Ich merke es an meinem Griff, ich merke die Kraft im Bizeps beim Seilklettern, ich merke den Übertrag im Kreuzheben, weil mein oberer Rücken kräftiger ist und und und.

Kann man mit Hangeln Muskeln gewinnen? Wieder ein klares Ja. Schaut euch das Video an. Die Rücken-, Schulter- und Armentwicklung von Karl spricht glaube ich Bände. Charly hat seit der Zeit, in der er intensiv hangelt, spürbar an magerer Muskelmasse dazugewonnen! Der Körper wird quasi zum Wachstum gezwungen bei derart schweren Einheiten. Zugleich wird dem Körper gezeigt, dass er kein Fett zulegen darf. Das wäre nämlich hinderlich bei solchen Übungen.

Ist Hangeln überall möglich? Ja, das ist es zweifelsohne. Ob am Spielplatzgerüst (das gibt es einfach überall), an der Klimmzugstange, an Baumästen oder am Holztram des Hauses. Möglichkeiten bieten sich überall. Wir sind nur oft zu blind, um sie wahrzunehmen.

Gebt dieser seltenen Trainingsart eine faire Chance über mehrere Wochen. Ihr werdet es absolut nicht bereuen. Karl ist ein absoluter Beweis dafür!

Wer mehr zu Hangeln und Techniken zur Steigerung der Klimmzugzahlen generell wissen will, sollte sich die DVD "Gorilla Camp", wo Karl und ich zu sehen sind, anschaffen. Es lohnt sich. Auch das garantieren wir. Erhältlich ist sie hier: www.spodo.at/product_info.php/info/p1606_DVD-Gorilla-Camp-DE-by-Dominik-Feischl.html

Glück Auf,

Dominik

Dienstag, 20. Oktober 2009

Steve Jeck spricht!


Steve Jeck, der Meister der Steine, ist auf www.power-quest.cc online. Ein Anhör-Muss. Steve ist lange im Geschäft und weiß einiges! Dazu ist er bärenstark. Wer über 200 Kilo schwere Felsen bändigt, weiß, was Sache ist.

Direktlink: http://www.power-quest.cc/podcasts/PQ-podcast211.mp3



Auf Youtube findet man weitere Videos von ihm. Auch über seine frühere TV-Serie "Cellar Dwellers". Für mich Kult.

Glück Auf,

Dominik

So kanns gehen!

Weil mich immer wieder viele Fragen erreichen, wie man Gewicht und Muskelmasse zulegen kann. Coach Smitty von der Diesel Crew, den ich heuer bei meinem Amerika-Trip kennenlernen konnte, machts vor. Dieser innovative Trainer hat einen seinen Athleten in 14 Monaten von 65 auf 77 Kilo raufgebracht. Und der Bursche hat dabei kein Gramm Fett zugelegt, sondern funktionelle Kraft und Masse.

Smitty's Erfolgsrezept: Grundübungen bei Training drei- bis viermal die Woche mit vielen vielen Tools (Langhanteln, Kurzhanteln, Kettlebells, Sandsäcke, Körpergewichts-Übungen, Schlitten,...), ordentliche Ernährung und genügend Erholung.



In wenigen Tagen zeige ich eine tolle Übung, auf die auch die Diesel Crew schwört. Es gibt wenig bessere Dinge für Eisenklauen :-)

Auch dieses Video von der Crew ist meiner Meinung nach inspirierend:



Glück Auf,

Dominik

Freitag, 16. Oktober 2009

Heißlaufen wenn's kalt wird!


Wer so wie ich 365 Tage im Jahr den Großteil seiner Einheiten aus Freude an der Natur draussen im Freien durchzieht, sollte einige Dinge beachten, wenn wieder der Frost ins Land zieht und es empfindlich kalt wird. Momentan macht der Herbst sehr stark Pause, weshalb die Tipps sicher nicht zu früh kommen.

Hier meine Top-5 für Naturtrainierer, die weder Wind noch Wetter scheuen:

1) Funktionelle Kleidung: muss nicht heißen, dass man das teuerste Outdoor-Material haben muss, dass auch bei Polar-Expeditionen eingesetzt wird. Nein, es heißt ganz einfach, dass man mehrere Schichten Kleidung anlegt, wenn es kalt ist. Bevorzugt dabei Baumwolle und Fleece, das hält schön warm! Eine Haube ist ebenfalls ein Muss, Handschuhe sind Geschmackssache, ich liebe es, wenn meine Greifer frei sind. Kälte an kalten Eisenstangen gewöhnt man mit der Zeit. Mein Tipp: Bei der Klimmzugstange oder der Langhantel ein Handtuch drüber wickeln, was nebenbei auch noch gut für die Griffkraft ist. Auch eine dünne Schicht Isolierband über dem Kettlebell-Griff hat sich sehr gut bewährt. Ich habe so schon bei minus 10 Grad oft trainiert und keine Probleme gehabt.

2) Turbo-Aufwärmen: Langsames Einlaufen über 30 Minuten bringt nichts, um im Freien bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf Touren zu kommen. Lieber ein schnelles, knackiges Warmmachen. Mein Favorit: Einige Minuten Seilspringen, gefolgt von Hampelmännern und Burpees. Danach ist der Körper auf Temperatur und bereit für jede Schandtat.

3) Kurze, intensive Einheiten: Das ist in der kalten Jahreszeit Pflicht. Mehr als 30 bis 45
Minuten sollte ein Training nicht dauern. Bevorzugt mache ich in der Winter-Zeit Zirkeltraining und metabolic conditioning, da der Körper dauernd auf Betriebstemperatur bleibt. Maximalkraft-Sachen sind sehr mit Vorsicht zu genießen. Zu lange Pausen zwischen den Sätzen lassen den Körper empfindlich auskühlen, was oft in Krankheiten oder Verletzungen enden kann. Ich spreche dabei leider aus Erfahrung. Im Vorjahr habe ich mich beim Umsetzen&Stoßen mit mordsmäßig schwerem Gewicht bei minus 5 Grad ordentlich am unteren Rücken vertan. Das muss aber nicht sein, wenn man seine Einheiten der Jahreszeit gemäß anpasst. Wer wirklich schwere maximalkräftige Übungen macht, sollte in einen warmen Raum ausweichen. Punkt.

4) Nachtisch: Post-Workout-Ernährung sollte jedem Trainierenden ein Begriff sein. Im Winter kommt ihr meiner Meinung nach noch viel mehr Bedeutung zu. Der Körper ist nach einem harten Training schwerst angegriffen, Eiweiß und schnell einwirkende Kohlenhydrate gleich im Anschluss sind ein absolutes Muss, um von einer katabolen möglichst schnell in die anabole Phase zu gelangen. Mein all-time-favorit: Ein halber Liter Milch und ein Teelöffel Honig. Hat auch Steve Maxwell bei seinem Besuch bei mir vorzüglich geschmeckt!

5) Abhärtung: Es bringt nichts, die Kälte zu fürchten und deswegen sein Training darunter leiden zu lassen. Nur wer sich ihr stellt, wird auch keine so großen Probleme mit ihr haben. Man kann seinem Körper nach einer schweren Einheit draussen auch im Anschluss etwas gutes tun. Ich gehe liebend gerne in die Sauna (habe eine Jahreskarte) und auch ein heißes Basenbad wirkt Wunder. Auch das von Maxwell und vielen anderen Koryphäen betriebe "Dousing", also das Duschen mit kaltem Wasser, praktiziere ich das ganze Jahr. Der Vorteil: Ich komme sehr gut mit Eiseskälte zurecht. Rocannon McGregor schrieb mal in einem seiner Blogs, dass man mit der Kälte eins werden und sich nicht dagegen wehren sollte. Weiter normal atmen, nicht zuviel daran denken, wie arm man gerade ist.

Einem geordneten und harten Training steht also auch jetzt um diese Jahreszeit nichts im Wege. Was einen nicht umbringt, macht einen härter. So abgedroschen das klingen mag, so wahr ist es!

In Stärke und Gesundheit,

Euer Dominik

P.S.: Schreibt in der Antwortfunktion dieses Blogs eure Erfahrung mit Training im Winter! Ein jeder kann davon profitieren!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Griffkraft-Training der alten Schule - und warum Arbeit stark macht



„Être fort pour être utile – Sei stark, um nützlich sein“

Georges Hébert, Begründer der “Methode Naturelle”

Die Aussage dieses in meinen bescheidenen Augen bedeutenden Franzosen trifft es auf den Punkt. Es ist eines der fundamentalen Eckpfeiler, warum man trainieren sollte. Man sollte stark werden, um damit helfen und arbeiten zu können. In früheren Zeiten war die harte, körperliche Arbeit Training genug. Heutzutage geht es nur mehr Arbeitern so, dem Großteil aber nicht mehr. Wer acht Stunden und mehr täglich im Büro sitzt, sollte sich Ausgleich suchen. Dass das aber nicht heißt, danach weitere vier Stunden vor dem Fernseher zu sitzen, sollte klar sein. Bewegung ist wichtig für den menschlichen Körper!

Ich arbeite die letzten Wochen verstärkt auf Baustellen. Einerseits der meinigen – ich bau mir ein kleines, neues Trainingsgebäude für den Winter – andererseits sind auch Freunde und Trainingspartner von mir mit dem Bauen beschäftigt. Stört mich das? Nein, ganz im Gegenteil! Körperliche Arbeit ist das beste Training, das es gibt. Dazu steh ich. Ich habe schon früher liebend gerne meinem Großvater in der Landwirtschaft in jeder freien Minute geholfen, gehe heute noch gerne mit meinem Onkel in den Wald arbeiten und auch auf Baustellen gibt es immer nette Sachen zu tun. Schwere Betonkübel tragen ersetzt den Farmer’s Walk, sie auf ein Gerüst heben ist wie eine Hantel umsetzen, schwere Holzplanken tragen ist Krafttraining mit Konditionsaspekt pur. Wer noch dazu stundenlang schaufelt, wird merken, dass der Körper eine Einheit ist. Es gäbe noch so viel mehr Beispiele.

Wer es nicht glauben will: Einfach mal probieren. Man wird schnell merken, dass ein Tag auf der Baustelle stärker sein kann, als das härteste Training, für das man sich noch am Samstag vor Kollegen gerühmt hat!

Der Übertrag von körperlicher Arbeit auf Training ist oft ein besserer als umgekehrt. Das sehe ich an einigen meiner Trainingspartner. Diese Leute sind auf einem sehr hohen Grundniveau, die Kraft eine um vielfach höhere als Leute, die oft schon jahrelang in ein Studio gehen! Das dürfte schon seine Gründe haben.

Bisweilen komme ich bei der Arbeit oft auch auf nette Trainingsideen. Oder erinnere mich an alte, die schon früher Bestand gehabt haben, aber leider nun in Vergessenheit geraten sind. Der „plank snatch“ etwa, zu Deutsch „Holzplanken reißen“ (siehe Video oben). Ich habe darüber erstmals in einem alten Strength&Health-Magazin aus den 50er-Jahren gelesen. Die Saxon-Brüder, die wirklichen Krafttrainings-Fans ein Begriff sind, waren berühmt darin. Die Aufgabe dabei: Einen schweren Holzplanken mit eisernem Griff zu packen und in einer Bewegung nach oben reißen, wie es ja auch mit der Langhantel der Fall ist. Doch den Planken ballistisch nach oben zu hieven und ihn dabei nicht auszulassen, ist schwieriger, als es den Anschein vielleicht hat. Doch damit wird eine mörderische Griffkraft entwickelt. Bergleute aus meiner Gegend haben wahre Wettbewerbe darin abgehalten. Wer kann den schwereren Holzplanken reißen.

Bei der nächsten Gelegenheit, die sich bietet, probiert das mal aus. Eine wahrlich nette Übung, die massiv starke Hände trainiert. Man lässt so schnell nichts mehr fallen. Und wandelt dabei in den Spuren alter Strongmen!

In Stärke und Gesundheit,

Dominik

Sonntag, 11. Oktober 2009

Warum Eiweiß?


Unsere Kraftsport-Podcast-Plattform www.power-quest.cc bietet mittlerweile über 160 Stunden Gesamtsendezeit. Da ist enorm viel Know-How und Wissen drin sowie spannende und exklusive Interviews mit renommierten Studiogästen. Wer sich zum Thema Eiweiß informieren will, sollte in eine der neuesten Sendungen reichhorchen, die zur Supplemente-Serie gehören. Meine Kumpanen Jürgen Reis und Mark Dorninger haben da in gewohnter Manier einiges zusammengetragen und geben super Infos aus Praxiserfahrung!

Hier der Link zum Podcast: www.power-quest.cc

Und hier der Direktlink zur Eiweiß-Sendung: www.power-quest.cc/podcasts/PQ-podcast208.mp3

Hört da mal rein, das verregnete Wetter lädt ja mehr als ein dazu,

Dominik

Freitag, 9. Oktober 2009

Vollblut-Athlet

Gestatten, Matt Wichlinski. 90 Kilo schwerer Coach aus Florida, ich durfte ihn beim Workshop von Zach Even-Esh heuer im Jänner kennenlernen. Ein absolutes Biest, was Training betrifft. Kann man so etwas in wenigen Monaten lernen? Nein! Nicht einmal Jahre reichen aus. Matty ist lange im Geschäft, arbeitet Woche für Woche, Tag für Tag hart! Sein Output ist gewaltig und er ist enorm vielseitig. Ob olympisches Gewichtheben, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, Kettlebells under sonstiges - der Bursche steckt nirgendwo zurück. Seht selbst:



In diesem Sinne, ein gutes Wochenende, und nehmt euch solche Leute als Vorbild,

Dominik

Dienstag, 6. Oktober 2009

Vielseitig und intensiv



Unser Training hier im Naturtrainingszentrum Thomasroith ist vielseitig und macht immer wieder Spaß, weil es Abwechslung beinhaltet. Eines bleibt es aber immer: INTENSIV.

Training soll vorrangig bei aller Anstrengung aber Spass machen und das tut es. Also nützt die vielen vielen Werkzeuge für erfolgreiche Einheiten und habt eure Gaudi! Noch dazu wenn es möglich ist, mit mehreren Trainingspartnern. Man fordert sich noch mehr. Das spüre ich bei uns in Thomasroith, das spüre ich bei der tollen Linzer Initiative "Crassfit" und das spüre ich bei gemeinsamen Trainingslagern. Auch harte Übungen wie Handstand-Liegestütz fallen da leichter, wie im Video zu sehen ist :-)

Im kommenden Winter ist wieder eines in dieser Art geplant. Ich halte die Blog-Leser am Laufenden!

Eine gute Woche wünscht euch,

Euer Dominik

P.S.: Mein Workout-Tipp der Woche kommt ebenfalls im Video vor. Übungen mit dem Vorschlaghammer. Man braucht dazu auch keinen so großen Reifen. Ein kleiner tuts auch, aber auch loser Boden ist ok! Der Nachbar darf euch halt nicht sehen! Einfach beim Reifen-Schlagen das Tabata-Protokoll anwenden. 20 Sekunden Belastung, 10 Sekunden Pause, das ganze acht Runden. Wer danach nicht schnaubt wie eine Dampflok, hat etwas verkehrt gemacht. Hundertprozentig!

Donnerstag, 1. Oktober 2009

The power of hand walking

Liebe Leute. Das hier ist der erste Blog auf Englisch. Das hat seine Gründe. Mittlerweile habe ich auch DVD-Bestellungen aus England und sogar Amerika. Wahnsinn! Und viele Mails erreichen mich von Leuten, die Seilklettern oder Hangeln erlernen möchten. Ich gebe mit diesem Artikel eine erste kleine Anleitung dazu:

Squats, deadlifts and presses are excellent exercises to gain strength and muscle. So are the olympic lifts, kettlebells and so on. Also bodyweight training is powerful. Everybody knows push-ups and pull-ups. But only very few do or know hand walking. Although this is one of the best training methods to strengthen the upper-body in a very unique way. Many of the old-timers did it beside their hard work. One of my friends grandfather, who was a hard-working farmer, told me, that he was hand-walking on the rafters often when was working in the barn. Just for fun, he said. His hands were huge, his fingers thick and his forearm full of veins.

Imagine this: How powerful would your upper-body be, when you walk one day on your hands instead with your feet. But what are the good things about hand walking:

- you can do it in fresh air at playgrounds, monkey bars or if you don’t have access, do it on a pull-up-bar, as it is shown in my video Part I. I hand-walked everywhere, on the beach in Venice as also at my garage at home or at some trees in the wood.

- It strengthens your body in an athletic way, like also for example olympic lifts do. All your muscles have to work together to make the movement. It hits your arms, your back, your core very extremely.

- You move your body in a natural way. As a kid you did the same stuff without knowing that you train your body. Don’t look at playgrounds as they are for children only. They are also great for you.

- You gain plenty of pulling- and grip-strength with it. I was able to close a COC 2-Gripper after exercising a few weeks with hand walking and also rope climbing.

- When you do it for time, it also has a cardiovascular effect on your system. You are breathing heavy after two minutes of permanent hand walking on a difficult set.

- It is simply fun to do, more fun than just doing pull-ups



My training-comrade Karl – who is a former bench press competitor and whose right leg got amputated after a terrible work accident - became very strong doing hand-walking only in his training. He doesn’t touch weights since a few months but he is strong and powerful like never before. His hands and back look freakish, his pulling strength is unbelieveable and he gained also some useful pounds of muscle. He built a whole climbing street at the back of his house, because he fell in love with this uncommon type of training ((watch Video of him performing there). Did this cost him a lot? No, only some work! He built this street with old ladders, some cheap playground rings and lots of wooden bars. His pull-up-numbers skyrocketed since then, he can do difficult rafter pull-ups and his grip is terrible. Handshakes with Karl are definitely no fun J

But how would a training session using hand-walking look like? You don’t need to complicate it. Just do it as a finisher of a normal workout. A good thing is to do it for time. Walk 30 seconds on a bar, playground beam, pole or anything else, then rest. Repeat it three or four times. Another option is to do a whole session with hand-walking only. Just mix in different things. First do it in normal style, then switch arms in another way (see Video Part II) and if you are already high-skilled, you can jump (as you will see in Video Part III). Karl trains in GTG-Style. He walks the bars and ladders nearly every day, but never to complete failure. „I often do it in the morning or when I put out the garbage. I cannot only walk by the climbing station without using it“, smiles Karl.

One word of attention: Take care of your elbows, never hang loose, always warm-up good and don’t overdo it in the beginning. This is very raw, powerful training and hits your body very hard. If you do it right, you will gain a lot! But do it right!

In my soon released DVD „Gorilla Camp“, which is available already in german, I will show you a lot more options to get gorilla-strength. Stay tuned for more! And don’t forget to watch the video-parts of hand-walking. I will post some more in the next few days.

Give this training method a chance, you will see a difference soon in your upper-body-strength and also your physique. Or did you ever see a gorilla, that is not strong and fast?

In strength&health or as the old miners say in my part of austria „Glück Auf“,

Dominik



P.S.: Wollt ihr hören, was Seminargäste vom Gorilla Camp gesagt haben. Hier einige Auszüge:

„Ein super Praxis-Seminar. Ich bin überzeugt, dass sich schon in Kürze meine Klimmzugzahlen und die Griffkraft verbessern werden.“
Dr. Till Sukopp, Köln

„Ich konnte viele neue Trainingsideen mit nach Hause nehmen und bin von der Vielseitigkeit begeistert.“
Nikolaus Eckereder, Braunau

„Es hat Spaß gemacht, die Stimmung war toll und ich bin zufrieden ausgepowert.“
Thomas Hirmer, Regensburg