Freitag, 31. Juli 2009

Die DVD ist ein absoluter Renner!



Was gestern bei mir und meinem Vertriebspartner Mark Dorninger von Sport Dorninger los war nach der Bekanntgabe der DVD-Veröffentlichung, hätte selbst gutgläubige Optimisten mehr als überrascht! Innerhalb weniger Stunden war die erste Auflage dieser DVD restlos ausverkauft. Wahnsinn. DANKE können wir da nur sagen und gleichzeitig einen herzlichen Glückwunsch aussprechen an die Käufer. Denn wer sich dieses Produkt gesichert hat, bekommt praxiserprobte und erfolgsorientierte Trainings-Informationen, die nicht von einem Schreibtisch aus entwickelt wurden, sondern in beinharten Einheiten an der Klimmzugstange, an der Hantel und am eigenen Körper! Dafür garantieren wir!

Wir schicken die erste Auflage nun Anfang kommender Woche an die glücklichen Käufer aus. Auch die zweite Auflage produzieren wir bereits, die ebenfalls Mitte kommender Woche erhältlich ist. Bestellungen und Reservierungen von dieser exklusiven DVD sind schon möglich natürlich.

Gleichzeitig darf ich auch bekannt geben, dass mein Blog nun auf www.naturtraining.at ebenfalls erreichbar ist.

Im obigen Video bekommt ihr einen kleinen Einblick in Inhalte der DVD. Doch das ist nur ein Fragment von dem, was drinnen ist! Wer seine Klimmzugzahl erhöhen will, Seilklettern erlernen möchte oder seinen Griff bei Snatches oder Kreuzheben nicht mehr als limitierenden Faktor haben will, der liegt mit dieser DVD genau richtig!

Dazu liegt ein exklusiver Bonus bei.

Zugreifen lohnt sich!

Ein gutes Wochenende allen Lesern dieses Blogs, in Stärke und Gesundheit,

Euer Dominik

P.S.: More to come... :-)

Dienstag, 28. Juli 2009

Do important things first...

Dan Johns neues Buch "Never let go" ist in Kürze zu eine meiner Lieblings-Lektüren geworden. Viele super Leitsätze für ein erfolgreiches Training. Einer ist mir besonders hängengeblieben: "Do important things first".

Heißt, Schwächen oder Bereiche, die man aufbauen will, sollte man am Anfang jeder Einheit trainieren. Dann hat man schon einmal etwas sehr wichtiges geschafft. Am Beginn eines Trainings ist die Kraft am größten und auch die Motivation am besten. Das sollte man nützen, um seine Schwächen gezielt zu attackieren.



Ich mache seit einiger Zeit vor den übrigen Übungen meiner Einheit Frontkniebeugen (siehe Video), die mir im olympischen Gewichtheben viel bringen. Sie stärken die Beine, stabilisieren den Oberkörper und vieles mehr. Mittlerweile bewege ich ordentliches Gewicht und das ist das Resultat harter Arbeit (am Anfang jeder Einheit).

Wer etwa Probleme mit seinem Rücken hat, Kraft und Muskeln aufbauen will, der kann ja am Anfang seines Trainings Klimmzüge machen. Oder wer mit seiner Bauchmuskulatur nicht zufrieden ist, absolviert beim Start Beinheben.

Probiert das mal aus, es bringt einen weiter,

Euer Dominik

P.S.: In wenigen Tagen schon erscheint meine DVD über das exklusive Seminar Gorilla Camp. Sie gibt liefert viele neue Ideen und gibt hocheffektive Antworten auf viele Trainingsfragen, steigert eure Klimmzugzahlen und und und.

Montag, 27. Juli 2009

Was ein Meister zu sagen hat...


Dr. Till Sukopp war einer meiner Seminar-Gäste auf dem "Gorilla Camp" am vergangenen Samstag! Der renommierte Kölner Sportwissenschafter, der als erster Deutscher das Russian Kettlebell Certificate (RKC) unter der Leitung von Pavel Tsatsouline erhielt und sogar das Level II erfolgreich absolvierte, dazu bei Steve Cotter die Ausbildung gemacht hat und vieles mehr, war vom Seminar, dass ich und der "Mr. Gorilla himself" Karl Humer hielten, begeistert.
Nachzulesen ist das in seinem neuesten Blog-Eintrag:

http://blog.tillsukopp.de/home/urlaub-im-naturtrainingsmekka-thomasroith
Das ehrt einen natürlich und ich möchte auch ihm für seinen Einsatz bedanken. Till ist einer, der nicht nur in der Theorie bestens und fundiert Bescheid weiß, sondern auch die Praxis lebt, irre Gewichte stemmt, tolle Ausdauer hat und Kampfgeist zeigt! Davon konnten wir uns in den letzten Tagen hier in Thomasroith überzeugen.

Gemeinsam mit ihm bin ich am 15. August in Darmstadt (D) zugegen, um das "2. Kettlebell- und Naturtrainings-Seminar" zu präsentieren! Am 26. September steigt eine weitere Auflage in meinem Naturtrainingszentrum in Thomasroith (OÖ). Es geht also die Post ab und exklusives Know-How wird vermittelt!

Und anschnallen: Eine rare CD mit allen Videos, Fotos und Texten vom einzigartigen Seminar wird in wenigen Tagen veröffentlicht. Mit den darin enthaltenen Killer-Infos lassen sich in Balde die Klimmzug-Zahlen steigern, Kreuzhebe-Leistungen verbessern, Snatch-Tests einfacher bewältigen und und und...

Bleibt dran an meinem Blog, in Balde ist es soweit!

in diesem Sinne, gebt weiterhin Gas,

Euer Dominik

Samstag, 25. Juli 2009

Gorillas am Werk!



Das "1. Gorilla Camp" ging heute im Naturtrainingszentrum Thomasroith über die Bühne und es war gewaltig. Acht starke und unglaublich motivierte Fighter haben den ganzen Tag gehangelt, schwere Gewichte getragen, Griffkraft-Waffen wie Keulen und den bulgarischen Sack geschwungen und vieles, vieles mehr. Das obere Video ist nur ein erster, kleiner Teaser, was alles unter meiner Leitung und der von Karl Humer abging.

Wer dieses Killer-Seminar versäumt hat, die Anreise zu weit war - es war im übrigen ein gewaltig starker Mann aus Lyon in Frankreich sogar da, also diese Ausrede zählt nicht :-) - gibt es in Kürze die Rettung. Wir machen von diesem Highlight in begrenzter Stückzahl eine ganze DVD, die es äußerst günstig zu erwerben gibt. Darauf sind alle Highlights zu finden, ein vollständiges Skript mit allen Übungsbeschreibungen, Fotos und und und. Merkt euch das unbedingt vor. Wer schon immer seine Klimmzugzahlen verbessern wollte, das Kreuzhebe-Gewicht erhöhen möchte uvm., der sollte sich diese DVD nicht entgehen lassen. Mehr schon in Kürze!

Das im Naturtrainingszentrum auch Trainer-Größen ein- und ausgehen, bewies im Juni Mr. Steve Maxwell. Der gewaltig fitte US-Topcoach wurde hier in Thomasroith von mir wieder mit dem Seilkletter-Virus infiziert. Zu sehen ist das im hier verlinkten Video. Er erwähnt es sogar!



In diesem Sinne noch ein gutes Wochenende und haltet Ausschau nach der DVD, more to come,

Euer Dominik

Freitag, 24. Juli 2009

Auf zu neuen Höhen



Auf zu neuen Höhen – das ist das Motto des gemeinsamem Trainingslagers von mir und Dr. Till Sukopp. Der Kölner, der mit mir die erfolgreiche Seminarserie „Kettlebell- und Naturtrainings-Seminar“ veranstaltet, genießt momentan die bezaubernde Landschaft und das hochsommerliche Wetter im schönen Oberösterreich. Heute stand eine Wanderung auf dein Sonnstein am Traunsee am Programm. Wir hatten trotz der knallharten Tour, die übrigens auch schon Steve Maxwell und seine Lebensgefährtin Teresa absolvierten, unseren Spaß. Resultat ist dieses Video. Wir haben sogar am Gipfel trainiert.

Am Abend gestern stand eine weitere Einheit an. Auch gestern haben wir mit Langhanteln einen effektiven Zirkel durchgeführt. Zuerst schweres Bankdrücken abgewechselt mit „Around the worlds“ mit dem bulgarischen Sandsack (4x10), danach noch Langhantel-Rudern (5x5).

Morgen Samstag folgt das „Gorilla Camp“. Mehr Videos von diesem Höhepunkt folgen in den kommenden Tagen!

P.S.: Noch eine wichtige Mitteilung: Für das „2. Kettlebell- und Naturtrainings-Seminar“ nahe Darmstadt (D) ist in wenigen Tagen Anmeldeschluss. Reagiert schnell und sichert euch einen Platz bei dieser Killer-Veranstaltung. Till und ich geben acht Stunden von unserem Know-How zum besten. Wie das erste Seminar verlaufen ist, seht ihr hier:

Infos und Anmeldungen kriegst du hier.

Take action,

Dominik

Freitag, 17. Juli 2009

Setz dir Standards!



Der britische Bodybuilder Reg Park hatte kein Internet, keine Lehr-DVD's oder Bücher zur Verfügung. Aber er hatte das Wissen um die paar Grundübungen und er hat damit einen Körper gebildet, der als dreifacher Mr. Universum ausgezeichnet wurde und so stark aussah, wie er auch tatsächlich war. Ohne Steroide und Wachstumshormone, die es zu dieser Zeit in den 40er- und 50er-Jahren noch nicht gab. Mit harter schweißtreibender Arbeit und einem eisernen Willen! Park hat die meiste Zeit seiner Karriere nach einem 5x5-System und mit den Grundübungen trainiert und dieses findet auch in meinem Training immer wieder einen Niederschlag. Weil es einfach ist (nicht zu verwechseln mit leicht!) und effektiv! Man macht fünf Sätze mit jeweils fünf Wiederholungen. Und wird massiv und stark damit. Park, der etwa Schulterdrücken mit über 140 Kilo absolvierte, war einer von vielen Beweisen, das die Einfachheit des Trainings der Schlüssel zum Erfolg ist.

Mein Kamerad und Trainingsklient Willi geht intuitiv ähnlich vor wie Park. Ich feiere im Naturtrainingszentrum mit ihm große Erfolge. Seine Leistungen gehen stetig nach oben, als Beweis dient auch das Video. Er liest weder Kraftsport-Zeitschriften, verkehrt in Foren, noch kauft er sich Trainingsbücher oder DVD's. Aber er gibt fokussiert 100 Prozent beim Training, schätzt die Grundübungen und er fährt super damit. Wir bilden bei ihm gerade die Basis für weiterführende Sachen. Und das ist harte Arbeit. Das doppelte Körpergewicht beugen zu können, geht nicht von heute auf morgen. Aber so ist Training: alles mit der Ruhe, alles mit Muße und Einsatz! Und Willi hat es in erstaunlich schneller Zeit geschafft. Weil er sich keine Gedanken um tausend andere Dinge, die er eventuell machen könnte oder dieses oder das neue Trainingssystem, das nun wieder vorgestellt wurde irgendwo. Und die Kraft, die ermit diesen grundlegenden Übungen gewinnt, haben ihren Übertrag. Er hatte im Mai das dritte Mal in seinem Leben eine Kettlebell in der Hand und hat mit der 24er-Kugel sofort den Snatch-Test absolviert. Er hat mit Schlittenziehen jenseits der 120 Kilo keine Probleme und seine Klimmzugleistung ist von 1 auf 10 hochgeschnellt. Und das bei fast 90 Kilo Körpergewicht.

Willi macht das, was Dan John in seinem neuen Buch "Never let go" schreibt. "Setz dir Standards in den Grundübungen, erst dann sollst du dir Gedanken über andere Dinge machen." Das eigene Körpergewicht drücken zu können, das doppelte Eigengewicht im Kreuzheben und in der Kniebeuge zu absolvieren sind solche Standards, schreibt Dan, um überhaupt an fortgeschrittene und andere Sachen im Training zu denken. Er hat mit dieser knallharten Aussage recht. Wer wirklich das Ziel hat, massiv und stark werden zu wollen, der sollte voerst einmal beinhart die Grundübungen trainieren. Immer und immer wieder aufs neue. Gut werden darin, stark werden darin. Sachen wie Kreuzheben, Kniebeugen, Bankdrücken, Rudern, Klimmzüge und Dips. Das sind die Basics und das sind die Übungen, die einen auf der Überholspur weiterbringen, die den Körper mehr formen und stärken als alles andere, auch wenn einem in diversen Zeitschriften oder anderen Quellen immer etwas anderes und neues weißgemacht werden soll. Doch es sind die Basics, die ziehen. Und das schon seit Jahrzehnten. Wer 160 Kilo und mehr Kreuzheben kann, der braucht sich um eine Beinstreckmaschine keine Gedanken mehr machen. Wer fast das doppelte drücken kann, macht sich um Trizeps-Extensions keinen Kopf mehr.

So einfach ist das, aber so leicht wird es vergessen,

in strength&health,

Dominik

P.S.: Wer mehr über hocheffektive Naturtrainings-Methoden lernen will, hat am 15. August in Deutschland die Möglichkeit dazu. Mehr Infos gibt es hier. Am 26. September findet ein weiterer Kurs bei mir in Thomasroith statt. Take action, das ist das unumgängliche Motto beim Training.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Hang-Time und ein tolles Interview





Hangeln an Leitern, Seilen, Spielplätzen und Bäumen zählt zu meinen Lieblings-Trainingsarten seit jäher! Der ganze Körper ist unter Spannung, Hände, Rücken, Bauch und Schultern sind im Dauereinsatz bei einer Hangelpartie. Ja sogar die Brust wird bei der oben im Video gezeigten Hangelvariante extrem trainiert. Ich hatte in meinen ersten Einheiten an diesem Stamm immer einen Muskelkater in der Brustregion!

Auch Steve Maxwell, der bei mir Anfang Juni Ehrengast im Naturtrainingszentrum war, und viele viele andere Top-Coaches wissen um die Bedeutung des Hangelns. Siehe zweites Video.

Steve wurde vor kurzem auch in einem Podcast interviewt. Zum hören und downloaden gibts den hier.

Dem Hangel-Gedanken sind keine Grenzen gesetzt. Es ist fast überall möglich. Was es zu beachten gibt und Tipps und Tricks gibt es beim "Gorilla Camp" am 25. Juli bei mir im Naturtrainingszentrum Thomasroith. Karl Humer, der im Hangeln ein wahrer Meister ist, wird seine Kniffe verraten. Für einen starken Oberkörper, der sämtlichen Herausforderungen gewachsen ist!

It's hang time,

Dominik

Freitag, 10. Juli 2009

Die Einfachheit hat Erfolg!





"...Wenn eine Trainingseinheit auf dem Plan stand, dann wurde sie auch durchgeführt, unabhängig vom Wetter oder anderen widrigen Umständen. Als ich aus der Armee entlassen wurde, trainierte ich hinter dem Haus im Garten, wo ich eine Langhantel und einige Kurzhanteln unter einer Abdeckung aufbewahrte. Bald darauf begann der Winter und ich ging mit meinen Militärstiefeln und drei Sweatshirts übereinander hinaus und trainierte bei Temperaturen von minus fünf Grad. Später wechselten wir in eine Wellblech-Garage. Der Schnee und der Regen kamen durch und die Wände waren voller Schimmel. Da es keinen Stromanschluss gab, mussten wir Kerzen auf den Boden stellen. Wir haben immer die Grundübungen trainiert. Bankdrücken, Kniebeugen, Klimmzüge, Rudern..."

Das sind die Worte eines Champions. Worte von Reg Park, einem der besten Bodybuilder in einer Zeit, wo es weder Hammercurl-Maschinen noch Designer-Steroide gab. Ein Mann, der einem Arnold Schwarzenegger als Vorbild diente. Arnold selbst hat am Anfang in einem ungeheizten Raum in seinem Elternhaus trainiert. Wie Park mit einfachsten und selbstgebauten Mitteln. Dr. Jürgen Gießing beschreibt in seinem Buch "Legendäre Trainingsprogramme" eindrucksvoll, wie einfach, aber knallhart und erfolgreich die (wirklichen) Größen von früher trainiert haben.


Ein erfolgreiches Training ist also nicht abhängig von Umgebung, Einrichtung oder Voraussetzungen. Vielmehr ist es der Wille, die Disziplin und der Einsatz, die die vorher genannten Faktoren nichtig machen.


Momentan trainiere ich mit drei Freunden seit einigen Wochen sehr intensiv und mindestens zweimal die Woche. Es ist schön zu sehen, wenn die Klimmzugzahlen bei jedem stetig steigen, erste Handstand-Liegestütz gelingen, die Kniebeugen-Anzahl zunimmt und und und. Vor allem aber: keiner lässt gerne eine Einheit aus, ein jeder ist mit Feuereifer dabei. Das ist der fruchtbare Boden für langfristige Erfolge.

Mein Kamerad Willi hat vor kurzem 50 (!) Kniebeugen mit 80 Kilo in einem Stück gemacht. Ein einfaches Programm, mit dem auch die Old-Timer erfolgreich fuhren. Probiert es mal aus. Ich gehe jede Wette ein: Keiner, der das mal probiert hat, wird sich nachher noch Gedanken um Curls oder Crunches machen. Man ist platt. Wir haben weder ein wohltemperiertes Studio zur Verfügung noch das allerneueste Equipment. Aber das braucht es nicht! Ausreden bringen einen im Training nicht weiter. Ich muss auch keine endlosen theoretischen Exkurse halten, warum wir so trainieren. Ein jeder merkt und spürt, dass dieses NATURTRAINING wirkt. Und wie.

Die Einheit, die wir gestern auf einem alten Sportplatz durchgeführt haben:
- Aufwärmen
- Stein-Kniebeugen (immer schwerere Gewichte) 7x5
- Komplex (jeweils acht Wiederholungen, drei Serien): Stein-Reißen, Stein-Stoßen, Stein-Rudern, Stein-Swing
- Zirkel (drei Serien): Ring-Liegestütz max. WH-Zahl-Sprint-max. Klimmzüge-bear crawl
- Pistols abwechselnd mit einbeinigem Kreuzheben 3x10
- Handstand-Liegestütze 3x8

Wie mit einfachsten Mitteln trainiert werden kann, zeige ich auch beim "2. Naturtrainings- und Kettlebell-Seminar" am 15. August in der Nähe von Darmstadt und auch am 26. September bei mir in Thomasroith. Mein Seminar-Kollege Dr. Till Sukopp informiert dazu in seinem aktuellen Blog. Übrigens eine sehr sehr lesenwerte Seite von einem, der ebenfalls ein ausgewiesener erfolgreicher Praktiker und kein Theorie-Krafttrainingsexperte ist. Till führt seit einigen Tagen ebenfalls "Tagebuch".

In diesem Sinne wünsche ich ein erholsames Wochenende. Nützt es für gute Workouts, gebt Gas und denkt daran, was Reg Park gesagt hat,

Euer Dominik

P.S.: Ich bekomme in den nächsten Tagen wieder Besuch aus dem Ausland. Ein starker Wikinger ist am Weg in das Naturtrainings-Zentrum. Seid gespannt, was da noch kommt...

Mittwoch, 8. Juli 2009

Clubbells - eine neue Griffkraft-Dimension



Ich kann 220 Kilo Kreuzheben, mache oft Farmer's Walks mit 70 Kilo in jeder Hand und habe bin auch schon mehr als 20 Meter in einem seilgeklettert - doch etwa 9 Kilo schwere Keulen verlangen mir seit Tagen einiges ab!

Als Steve Maxwell bei mir war und mein Arsenal im Naturtrainingszentrum Thomasroith begutachtete, dass mit allem ausgestattet ist, was das Herz begehrt, hat er eines vermisst. Keulen oder auf trainings-englisch Clubbells. Prompt sind wir an einem verregneten Tag in die Stadt gefahren, haben zahlreiche Geschäfte abgeklappert, ehe wir bei einem Klempner fündig geworden sind. Er hat uns etwas mißtrauisch mehrere Eisen-Rohre zu einem guten Preis überlassen (im Internet gibt es natürlich fertige Keulen auch zu kaufen, aber wie immer: maßlos überteuert). Unsere Rohre mussten wir nur noch zusammenschrauben, mit Gewicht (in dem Fall Steine) füllen und fertig war ein neues Trainingstool!

Schnell musste ich merken, wie sehr diese Keulen den Griff fordern. Während Steve, der sehr geübt im Umgang mit diesen ist, keine Probleme hatte, musste ich mit ihnen kämpfen. Kein Wunder, dass indische Ringer seit Jahrhunderten auf diese unscheinbaren Dinger vertrauen. Mittlerweile trainiere ich seit einigen Tagen mit den Keulen im GTG-Style und ich bin absolut begeistert davon. Nicht nur, dass der Griff auf das Äußerste gefordert ist, auch die Schultern und der ganze Oberkörper werden bei den allesamt ballistischen Übungen ordentlich durchblutet. Kettlebells vermitteln ein sehr ähnliches Gefühl. Ich setze das Ding auch mittlerweile bei einigen Trainingspartnern und Klienten erfolgreich ein. Die Keulen sind gefürchtet!

Beim Gorilla Camp am 25. Juli bei mir finden sich die Keulen natürlich auch im Programm. Wer sie einmal in der Hand hatte, lässt sie nicht mehr los. Wenngleich das wohl auch nicht ganz stimmt, denn irgendwann kann man diese Teufels-Griffkraftwaffen einfach nicht mehr halten.

Probiert das mal aus, noch sind auch Plätze für das Seminar frei. Eine Nachricht an mich genügt, take action,

Dominik

Sonntag, 5. Juli 2009

Kind sein dürfen...



Sich bewegen dürfen wie ein Kind – das ist etwas, was wir auch als Erwachsene weiter in uns haben. Nur unterdrücken wir es gerne. Gerade im Training sollte das aber nicht so sein. Ich erinnere mich gerne an meine Kindheitsjahre zurück. Baumklettern, Hangeln an Spielzeuggerüsten und und und. Es gab für mich nichts schöneres. Das ich dabei Bewegungen imitiert habe, die mir auch im späteren Leben wieder unterkommen werden, wusste ich zu dieser Zeit gar nicht.

Klettern in allen Varianten ist ein urmenschlicher Trieb. Steve Maxwell hat mir bei seinem Aufenthalt in meiner Heimat erzählt, dass er auch seinen Sohn Zack so schon von früh auf spielerisch konditioniert hat. Er hat in seinem Haus ein Seil befestigt und statt die Treppe zu nehmen, sind er und sein Filius daran mehrmals am Tag einen Stock höher geklettert und hatten ihren Spaß daran. Zacks Hände seien dadurch enorm groß und stark geworden, wovon er heute als aufstrebender Kampfsportler enorm profitiert. Bei einem Klimmzugtest in der Volksschule schaffte Steve’s Sohn schon 16 astreine Klimmzüge! Der nächstbeste konnte sieben. Das sagt wohl einiges aus. Und das schöne daran ist: Steve musste seinen Sohn Zack kein einziges Mal dazu zwingen. Er hat es jedes Mal mit voller Freude gemacht!

Gestern war auch wieder so eine Einheit, wo ich Kind sein durfte. Seht selbst im Video! Ich hatte Spaß. Leider kennen heutzutage nur mehr wenige George Hackenschmidt. Dieser Mann war ein Vollblut-Athlet und im Ringen, Gewichtheben und Radfahren in seiner damaligen Zeit Weltklasse. Eines seiner Lieblings-Übungen: Hangeln… Wer mehr über diese Legende lesen will. Mein Freund Zach Even-Esh hat Hackenschmidts Buch neu aufgelegt.

Für das „Gorilla Camp“ am 25. Juli im Naturtrainingszentrum in Thomasroith füllen sich schön langsam die Plätze. Willst du wieder Kind sein? Willst du starke Hände entwickeln, die dir in Alltagssituationen weiterhelfen? Dann komm auf dieses einzigartige Seminar. It rocks! Das ist sicher.

Anmeldungen und Infos erhältlich hier.

In diesem Sinne, einen guten Sonntag und dann einen umso erfolgreicheren Wochenstart,

Dominik